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Florida, addio… 28 novembre

La Florida è un paese dove regna – anche se non del tutto pacificamente – la diversità! Qualche volta in modo sorprendentemente autentico e vitale.

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Alberi della convivenza

Florida ist das älteste Land Amerikas. In jeglicher Hinsicht. Über 17% der Bevölkerung sind älter als 65. Ein Heer von reichen und superreichen Pensionierten, die die Sonne und die Annehmlichkeiten des ‚God’s waiting room’ geniessen, so wird nämlich der Staat seit der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als der grosse Run aus dem Norden einsetzte, genannt. Allerdings kann der Schnitt von den unzähligen Immigranten aus allen Ländern Südamerikas heruntergedrückt werden, davon, so schätzt man, über 700000 Illegale. Jedenfalls hat Miami, einst als die Hauptstadt Südamerikas gepriesen, einen Anteil von über 60% Einwohner, die im Ausland geboren wurden. Diese Zahlen erklären auch, warum bei den politischen Wahlen, Florida so schwer einzuschätzen ist…

Florida ist aber auch historisch der älteste Staat. Es war 1513 als der spanische Seefahrer Ponce de Léon als erster Europäer hier eintraf und auf die indianischen Appalachen stiess. Es dauerte zwar eine Weile, aber schlussendlich wurden diese vollständig ausgerottet, 80% durch die importierten Krankheiten, der Rest unter den heiligen Schwertern der Soldateska oder als Sklaven verkauft und verschwanden…

Später kamen noch Indianer aus dem Norden und siedelten sich in den Everglades an, dem kaum zugänglichen Sumpfgebiet. Sie wurden als Seminoles bezeichnet, eine Abwandlung des spanischen cimarrones, das freie Volk. Und tatsächlich konnten die Seminoles nie endgültig besiegt werden. 1858 beim Versuch, sie vollständig zu unterwerfen, ergaben sich 200-300 von ihnen nicht. Sie entschwanden in den Everglades…

Bis nach dem Bürgerkrieg gab es in Florida sehr wenige Einwohner: Etwa über 140000 und davon waren 40% Sklaven, die in den Baumwollplantagen Blut und Freiheit liessen. Danach wurde es zum Land wo alles irgendwie gestattet war… Die Laissez-faire Politik fusste auf drei Prinzipien: unbegrenzte private Freiheit, kaum Steuern und freie Bahn für den Bahnbau. In der Tat, es wurden Bahnen nach Süden gezogen und bald kamen auch die Leute: Florida wurde langsam zum Land ‚of eternal sunshine and profit’. 1915 war Miami Beach eine Bar am Strand, 10 Jahre später ab es dort 78 Hotels, 178 Gebäude mit luxuriösen Appartements und drei Golfplätze… Gleichzeitig wuchs der Rassenhass der weissen Touristen, aber natürlich auch der reichen Farmer. In den frühen 20er wuchs der Ku Klux Klan und sorgte für eine wahrliche Rassenhysterie, die leider immer wieder aufgeflammt ist und heute im Sog Trumps wieder deutliche Lebenszeichen gibt!

Nach der grossen Depression kam der Krieg und danach der zweite grosse Aufschwung. In den 50er Jahren wurde Florida zu dem was es heute ist: ein Reich für die Reichen. Allerdings durchkreuzte die Nähe zu Südamerika viele Träume. So auch Kuba, wo die kommunistische Wende, die neuerdings mit dem Tod Fidel Castros auch symbolisch ein Ende gefunden hat, Florida eine Million Einwanderer bescherte, etwa 20% der kubanischen Bevölkerung. Miami wurde zur getrennten Stadt: Da die Amerikaner, dort die Kubaner. Allerdings passten sich die Kubaner schnell an und entwickelten sich zu einer ökonomischen Macht, gar stärker als Kuba selbst.

Heute ist Florida eine bunte, widerspruchsvolle Realität. Die meisten Südamerikaner auf der einen Seite: Sie verrichten die einfachen Arbeiten. Auf der anderen Seite die reichen Kubaner und die reichen Nordamerikaner, die sich bedienen lassen. Alles allerdings eingebettet ins klassische amerikanische Identitäts- und Lebensschema, wo das Auto die zentrale Rolle spielt – öffentliche Verkehrsmittel sind beinahe inexistent, und aus diesem Grunde haben wir auch Miami verpasst… / vgl. dazu die kleine Geschichte „Und der liebe Gott schuf die amerikaner…“, siehe unter ‚Kultur’– und wo man durchaus besondere Freiheiten geniesst, etwa in Miami, in den Keys, aber auch an der Westküste, wo man auffällig viele Italiener antrifft, die sich in der reiche Umgebung durchaus wohl fühlen. In Naples z.B. gibt es an der Hauptstrasse praktisch nur italienische Restaurants.

Eine besondere Erwähnung verdienen die Everglades. In diesem immensen Sumpfgebiet, das damals der Seminoles eine Heimat bot, ist ein wahres Eldorado für alle möglichen Vogelarten und natürlich auch für Alligatoren, Krokodile, Schlangen und den Puma. Wenn man mit dem Camper unterwegs ist, kann man hier problemlos halten. So haben wir auch einen obligaten Ausflug mit einem Propeller-Boot gemacht. Und sonst wurden wir, vor allem ich, regelrecht von den Moskitos geplagt… Aber dank der Hausapotheke ist dies nun auch beinahe überwunden.

Im übrigen haben wir nun die USA kennen gelernt! Zusammen mit Kanada sind es dreieinhalb Monate, die wir unterwegs sind. Wir haben wirklich vieles gesehen und erlebt, und eigentlich reicht es…, wenigstens für mich. Graziella könnte vielleicht noch ein Weilchen in dieser idyllischen Umgebung  verbringen.

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Camping idilliaco…

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Jetzt geht es nach Südamerika. Das Abenteuer fängt  wieder von vorne an!

Ora si va in america del sud e l’avventura riprende dall’inizio!

 

Florida, luogo di vacanza…21 novembre

A dire il vero siamo in vacanza… meritata vacanza, oseremmo dire, visto che girare il mondo equivale pressoché ad un lavoro a tempo pieno. Del tutto piacevole, ma comunque impegnativo, al punto da permetterci di considerare la Florida un luogo ideale per fare pausa. Invero, lo Stato più a sud degli USA non sembra offrire molto di più di condizioni ideali per lasciare dietro si sé la routine del quotidiano pensare a ciò che si deve fare! Così abbiamo cambiato modo di viaggiare e abbiamo inserito la modalità vacanziera, favoriti anche dal mezzo che ci porta in giro: un vecchio camper che ci costa un sacco di soldi e con un motore Ford di 8 cilindri che ‘beve’ ben oltre i 20 litri al cento… Roba da far venire una crisi cardiaca ad ogni ecologista ben pensante. Ma qui in America l’ecologia semplicemente non esiste. Tutto funziona come se i problemi ambientali fossero un’invenzione della vecchia Europa e di qualche ricercatore nelle torri d’avorio universitarie… il ‘casino’ tirato fuori con la Volkswagen ha dell’assurdo! A parte ovviamente l’imbroglio palese, le poche Volkswagen che girano inquinano immensamente meno di tutte le auto americane, ad eccezione delle Tesla… Ma di questo avremo modo di ragionare più oltre.

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Dicevo: la Florida offre condizioni ideali per fare vacanza, un clima perfetto, anche se in questi giorni di notte la temperatura scende sono i 10 gradi e mette a dura prova i nostri sacchi a pelo…, paesaggi magnifici che combinano i colori del mare con le palme, qualche paese sulla costa dalle divertenti casupole multicolori con le immense e noiose ville dei ricchi, il fascino delle paludi con l’attrazione degli animali esotici, alligatori, cormorani, pellicani, procioni, … E poi? Strade e macchine, macchine e strade, …

Abbiamo raggiunto la costa ovest e trovato un camping sull’isola di Pine Island: tranquillo, occupato soprattutto dai “blue haired” o dai “snow birds”, come qui chiamano quelli che vengono giù dal freddo del nord per godersi le temperature equatoriali.

A Sarasota siamo andati per fare visita al cugino di Graziella. Ci hanno accolto a braccia aperte, permettendoci non solo di goderci l’accoglienza, ma anche di procedere, grazie alla perizia di Felix, alla riparatura del vecchio catorcio che ci porta in giro.

Adesso abbiamo tempo per leggere e prendere il sole…

 

 

 Florida ist wohl ein ideales Ferienland. Wunderbare Landschaft, ideales Wetter, schöne Strände und Campings, auch einige hübsche Dörfer mit ihren farbigen Häusern der Küste entlang… Und sonst? Sonst Autos, Strassen, Strassen und Autos. Das ist ein wesentlicher Teil des Lebens in Amerika. Aber darüber wird noch später zu berichten sein.

Wir sind an die Westküste gefahren, u.a. mit der Absicht Felix zu besuchen, den Cousin von Graziella. Er lebt mit seiner Frau Kim und Karl in Sarasota. Die anderen zwei Kinder sind bereits ausgezogen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und konnten nicht nur zwei schöne Tage geniessen, sondern, dank dem handwerklichen Geschick von Felix auch noch die Wasserpumpe unseres alten Gefährts wieder in Stand stellen.

Ganz herzlichen Dank an alle! Und wenn ihr einmal in der Schweiz seid, dann seid Ihr herzlich eingeladen!

Nun haben wir Zeit und in den nächsten Tagen sind Ferien angesagt: Lesen, die Sonne geniessen, schreiben…

 

Ft. Lauderdale e la Florida dei ricchi 15 novembre

Seit einigen Tagen sind wir in Fort Lauderdale und ruhen uns aus. Die Temperatur ist angenehm warm, auch das Wasser lädt zum Baden ein. Sonst macht Florida ihrem Renommee als Land der Sonne zur Zeit nicht gerade alle Ehren. Auch der Regen macht seine Aufwartung…

Wir sind nun seit drei Monaten unterwegs und merken wie das Reisen spannend, abwechslungsreich und erlebnisintensiv ist, zugleich aber auch ermüdend sein kann. Deshalb sind wir dankbar, jetzt zwei Wochen zur Entspannung vor uns zu haben.

Die Erfahrungen in New Orleans haben Spuren hinterlassen: Das regnerische Wetter wurde zwar durch die schöne Musik und das Ambiente in den Strassen des französischen Quartiers aufgeheitert, dann kam aber der Schlag aufs Gemüt mit dem Wahlausgang… Na ja, nun lehnen wir uns zurück und beobachten ein bisschen wie es weiter läuft. Bis jetzt scheint es allerdings so zu kommen wie es kommen muss!

Nach New Orleans spurteten wir in zwei Etappen bis Cape Canaveral, denn es galt dort von Ariadne Abschied zu nehmen, die nun per Schiff auf dem Wege nach Cartagena ist.

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Ariadne wartet auf die Reise nach Cartagena…

Dort werden wir anfangs Dezember eintreffen und hoffen natürlich, dass es besser ablaufen wird als in Toronto… Die notwendigen Vorkehrungen haben wir jedenfalls zu treffen versucht. In Cape Canaveral haben wir dem Zentrum der NASA keinen Besuch abgestattet, dafür übernachteten wir im Hotel wo damals die Astronauten logierten… Mit einem Mietwagen ging’s dann südwärts bis Fort Lauderdale, das als das Venedig Amerikas gepriesen wird. Tatsächlich sind die Meereslandschaft und die Stadt mit den unzähligen, mit tropischen Pflanzen umsäumten Kanälen berauschend. Aber der Vergleich hört hier auf. Anstelle von Geschichte und Architektur, von bezaubernden Gassen trifft man hier Reichtum und nochmals Reichtum an. Die Millionäre Amerikas treffen sich und können ihren Besitz ostentativ zur Schau stellen: Wer hat die grösste Yacht….?

Der Strand ist aber genau so imposant – abgesehen von den Riesenpalästen mit den kalten Betten…– und wir geniessen die Ruhe und das Rauschen des Meeres. Bald geht es mit einem Camper weiter an die Westküste Floridas…

 

 

Ormai siamo in giro da tre mesi e ci accorgiamo come il viaggiare, oltre ad offrire mille emozioni, possa anche essere stancante. Così da qualche giorno facciamo un po’ di pausa a Ft. Lauderdale e siamo anche contenti di avere due settimane di ‘vacanza’ davanti a noi. Dopo New Orleans abbiamo fatto capo a.. Cape Canaveral dove abbiamo preso commiato da Arianne che ora è in viaggio per Cartagena. La raggiungeremo all’inizio di dicembre e nel frattempo abbiamo deciso di prendere un camper, girovagare un po’ per il sud della Florida e goderci le spiagge e il sole che, comunque, per intanto fatica un po’ a farsi vedere.

Ft. Lauderdale è nota come la Venezia d’America. Qualcosa di vero c’è e il confronto regge per il maestoso paesaggio marittimo e la città con gli innumerevoli canali ornati di palme e piante esotiche. Ma per il resto alla storia, all’architettura, al fascino delle viuzze d Venezia si contrappone solo la ricchezza. I milionari americani si danno convegno per ostentarla senza limiti: chi ha lo yacht più grande…

Comunque la spiaggia è altrettanto imponente, a parte i palazzoni con i letti freddi…, e la godiamo, in attesa di continuare con il camper verso la costa ovest della Florida…

 

New Orleans e l’8 di novvembre 13 novembre

La strada che ci porta da Memphis verso New Orleans segue più o meno il corso del Mississippi con i suoi infiniti meandri che segnano il confine con l’Arkansas e la Louisiana, ma che pure trasudano la lunga a travagliata storia della schiavitù e della guerra civile. All’inizio attraversiamo sconfinate distese coltivate, in parte ancora bianche di cotone e in attesa della raccolta. Qui centinaia di migliaia di schiavi hanno costruito la ricchezza americana, in condizioni disumane. Innumerevoli di loro hanno cercato la libertà, fuggendo verso nord, fino in Canada, ancora dopo la guerra civile, e trovando sovente rifugio sulle vie tracciate della fuga tra gli acquitrini infestati dagli alligatori e all’ombra dei maestosi alberi che affondano le radici nel fiume.

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Facciamo tappa a Vicksburg dove ebbe luogo una delle battaglie decisive della guerra di secessione con il generale Grant, proveniente da sud, a sconfiggere lo schieramento sudista e a tagliare in due le nazioni confederate. Oggi la cittadina è una sorta di museo militare all’aperto.

Proseguendo versi sud lasciamo le rive del Mississippi per entrare in una campagna molto più variegata e collinosa. Ovunque qui resistono, come negli Stati adiacenti della Georgia, dell’Alabama, della Carolina del Sud ecc. ancora oggi l’odio e la violenza razziale dei bianchi, sovente all’ombra protettiva e accondiscendenti delle innumerevoli chiese. Qui come da nessuna parte altrimenti è smentita continuamente la speranza di Obama secondo cui in America non ci sarebbero bianchi, ispanici, nativi, afroamericani, ma solo americani.

L’osservazione del paesaggio e delle case offre un eloquente spaccato della struttura sociale.

 

Lungo la strada, in bella posizione, tantissime ville, molte appartenenti a pensionati, fanno sfoggio di estrema ricchezza. Poi, più oltre, appaiono le case della classe media, tutto sommato ancora decenti. Infine ci sono le baracche dei poveracci. Tre tipi di case per tre classi sociali che rappresentano buona parte dell’America di oggi. Ciò che cominciamo a capire a posteriori è che qui nel Sud e nel Midwest i ricchi e la classe media dei bianchi sono accomunati dallo stesso credo politico: ovunque ci sono i cartelli a favore di Trump/Pence. Ma se qui l’esito era scontato, un fenomeno simile lo incontreremo anche in Florida… che contribuirà a fare la differenza.

Raggiungiamo New Orleans attraversando l’immenso ponte di oltre trenta chilometri che da nord si inserisce quasi direttamente in centro città. Il tempo si sta mettendo al brutto e non lascia presagire nulla di buono. La signora all’ufficio turistico vicino al porto è tanto simpatica quanto loquace. Dopo averci consigliato un giro sul fiume con uno degli storici battelli a vapore che un tempo trasportavano le balle di cotone e oggi sono addetti alle masse turistiche, con il nostro supporto fa scorrere il discorso sulle elezioni. Non nasconde il suo disorientamento e la sua preoccupazione, è contenta, come i più, che questa orrenda campagna sia finita, e spera che Hillary ce la possa fare.

È lunedì. Ancora poche ore e sapremo se la speranza non sarà vana. Sul battello si serve un pranzo self service a chi l’ha riservato, non c’è ressa e, se non si bada al gusto, è giusto quanto basta per smorzare la fame… Il gruppo in fondo alla grande sala cerca di colorare l’atmosfera uggiosa con note di un jazz un po’ timido che si perdono senza strappare grandi applausi.

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Martedì. Ha smesso di piovere, ma il sole non si fa vedere. Forse si vergogna, sapendo come andrà a finire… New Orleans cerca comunque di mettersi in bella mostra e non vuole venir meno al suo ruolo di pittoresca capitale del jazz. Nulla ricorda gli effetti devastanti dell’uragano Katrine del 2005. Nelle strade del quartiere francese, il nucleo storico della città, i gruppi suonano tutto il giorno, chi bene chi meglio, chi con strumenti veri, chi con mezzi di fortuna… Dai bar escono ovunque le note più variegate. Per giudicare bisognerebbe essere competenti, ma in ogni modo l’atmosfera si fa leggera e gradevole.

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Sul tardo pomeriggio arriva anche Christa, la ragazza con la moto che avevamo incontrato e che sapevamo non avrebbe mancato New Orleans. Assieme andiamo a mangiare bene allo storico da ‘Antoin’s’: vogliamo festeggiare la vittoria di Hillary. E se dovesse andar male? Tant pis, almeno avremo goduto della cucina creola… Chissà che qualche stregone voodoo non stia brigando e chissà per chi…

Malauguratamente è andata proprio così. Già a mezzanotte i risultati sono chiari e sul sito metto la bandiera a mezz’asta…

 

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Il giorno dopo partiamo di buon’ora, con un po’ di tristezza nel cuore… Non siamo comunque al livello di qualche studente delle università americane che necessita di supporto psicologico per non restare traumatizzato. Sembra che questa generazione, la chiamano ormai dei ‘fiocchi di neve’, non sia più in grado di gestire frustrazioni…

Ci godiamo il sole sulla veranda di uno Starbucks dove incontriamo Mike, un motard che arriva con una Harley. Completamente atipico, anche considerando che verosimilmente la maggioranza degli Harley Driver ha votato Trump… Viene da Chicago e ha moglie e due figlie che lo seguono in macchina verso le spiagge della Florida. Sulle prime è meravigliato della nostra frustrazione per il risultato delle votazioni. In maniera assai americana fatica a immaginare che degli stranieri si possano ‘scaldare’ per quanto succede in America… Ma poi si rende conto di quanto pesanti possano essere gli effetti sul resto del mondo. Alle ‘sue donne’ in ogni caso dice di averlo detto senza mezzi termini: “Voi donne avete perso un’occasione…”.

Continuiamo. In un’area di servizio incontriamo Bred. Sulla cinquantina, simpatico, tipico americano bianco chiacchierone che ‘attacca volentieri bottoni’. Ha già fatto 700 km con il suo sei assi, deve farne ancora 500 prima di sera ed è pieno di ammirazione per la moto e il nostro viaggio. Ovviamente gli chiediamo che cosa pensa delle elezioni e ovviamente riceviamo la risposta di un americano bianco: si dice molto felice e crede che Trump cambierà le cose perché la Hillary è una criminale che dovrebbe già essere in prigione. Gli facciamo notare che Donald non è da meno criminale, ma ovviamente non c’è discussione che tenga. Il suo profilo è chiaro: uno dei problemi principali è la sicurezza (neri, messicani, terroristi….) e orgoglioso ci fa vedere il suo porto d’armi. Il ‘gun’ non lo porta in giro. Bontà sua, dice che sarebbe troppo intimidatorio, ma a casa ne ha una bella scelta. E in ogni caso, se noi fossimo in pericolo, ci difenderebbe. Considera i media americani completamente corrotti, poi ci racconta di aver fatto il militare in Germania e di aver apprezzato quelli europei…

 

Memphis: pensieri americani 4 novembre

Mancano pochi giorni al fatidico martedì e l’esito delle elezioni americane sembra più aperto che mai. Come mai? Nelle ultime settimane ci siamo immersi nella realtà americana, non solo in quella politica anche in quella degli immensi paesaggi e del modo di essere dell’americano medio. A dire il vero è tutt’altro che semplice riemergere, per riossigenarsi e riattivare la riflessione… Ci vorrà ancora un po’ di tempo e parecchia quiete. Tuttavia, ciò che abbiamo vissuto a Memphis, nel Tennessee sulle rive del Mississippi, pare illuminare un pochino i ragionamenti.

Alla questione non è certo facile trovare risposte. Anche la maggior parte degli esperti sembra disorientata. Certo è che Hillary Clinton denota più punti deboli di quanto ci si possa immaginare dall’osservatorio europeo. Non ha fatto solo errori (l’affare con le mail, osservazioni spregiative sugli elettori di Trump, …), ma manca di carisma, non riesce a fare la differenza. Se verrà eletta, lo dovrà in buona parte al supporto degli Obama, die Michael Moore, dei repubblicani rivoltatisi contro Trump, … Ma, ciò che pare ancora più importante è il fatto che è una donna. Perché? Qualche elemento di risposta lo si può ritrovare non solo nel circostanza che Obama è un nero, ma in particolare nella cultura americana e nelle sue dimensioni psicologiche. Ci siamo resi conto di questo aspetto durante la visita di un grande museo, il “National Civil Rights Museum” a Memphis. Il museo è dedicato a M. L. King ed è ubicato nell’ex motel dove venne assassinato nel 1968. Il visitatore si vede confrontato in un modo particolarmente impressionante con la storia degli afroamericani e con il loro ruolo per la storia e l’identità americane.

Gli USA non riescono a superare il loro difficile rapporto con i neri: inizialmente li hanno sfruttati in modo disumano per accrescere il proprio benessere, poi, fino ad oggi, li hanno segregati in forme diverse per salvaguardare la propria identità. Basti ricordare che i due partiti principali degli USA hanno ‘voltato marsina’ pochi decenni fa. Nel giro di 4-5 anni, la scelta di J.F. Kennedy a favore dell’abolizione della discriminazione razziale, una delle sue poche decisioni sagge, modificò radicalmente il paesaggio politico americano: i ‘democratici’ fino ad allora conservatori e razzisti mutarono in ‘liberals’, i repubblicani, fino ad allora ‘pogressisti’, passarono sulla sponda conservatrice e razzista. Il punto è che l’elezione di Obama quale primo presidente nero ha rappresentato la violazione di un tabù: per i repubblicani non è stata una semplice sconfitta, ma un vero e proprio smacco inaccettabile. E ora chi arriva? Una donna. Se Hillary Clinton viene eletta l’americano medio dovrebbe digerire il secondo smacco sull’arco di pochi anni. Il che spiega, almeno in parte, la disaffezione, percepibile ovunque, nei confronti di Hillary Clinton.

Ed ecco che si fa vivo Trump. Un macho che rappresenta abbastanza precisamente la mentalità dell’americano bianco medio. Qualcosa di simile successe in Italia con Berlusconi. Trump è sessista ­– sempre circondato da donne di bell’aspetto e di ragione alterna, à la Christa Rigozzi per intenderci…–, rude, (quasi) criminale economico sempre al limite della legalità, milionario, astioso, e via dicendo. E non dovrebbe rappresentare un’alternativa a Hillary Clinton? Certo che lo è, non per il fatto di rendere l’America di nuovo grande (‘make America great again’), ma di ridare ‘greatness’ alla consapevolezza strapazzata dell’americano medio (bianco). Quando si attraversano i sobborghi delle cittadine del Middlewest, dove abita il ceto medio benestante, si vedono quasi esclusivamente manifesti in favore di Trump…

Memphis con la sua cultura afroamericana e con il blues è una consolazione! Speriamo che gli afroamericani vadano a votare. Potrebbe bastare…

Wenig fehlt zum Stichdatum und der Ausgang der amerikanischen Wahlen ist vielleicht offener denn je. Warum eigentlich? In den letzten Wochen sind wir in die amerikanische Realität eingetaucht, nicht nur jene des politischen Getues, sondern auch jene der immensen Landschaften, sowie der Lebensweisen des Durchschnittbürgers. Es ist wahrlich nicht einfach wieder an die Oberfläche zu gelangen, um Sauerstoff für das Nachdenken zu holen. Es wird noch eine Weile dauern bis die Erfahrungen einigermassen verarbeitet sein werden. Und dennoch, was wir hier in Memphis, Tennessee, am Mississippi erlebt haben, lässt den Gedankenhorizont etwas aufhellen, zumindest taucht spärlich Licht auf.

Nun, die gestellte Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Die meisten Experten sind wohl auch verunsichert. Sicher ist zwar, dass Hillary Clinton wohl mehr Schwächen zeigt als es sich für einen Durchschnittseuropäer vermuten liesse. Sie hat nicht nur Fehler gemacht (Mailaffäre, abschätzige Bemerkungen gegenüber den Trumpwählern, …), sondern es fehlt ihr an Charisma, sie kann kaum Akzente setzen. Falls sie gewählt wird, dann vermutlich nur dank der Hilfe von den Obamas, Michael Moore, den Republikanern, die sich von Trump abgewendet haben, usw. Aber, was wohl noch wichtiger ist, sie ist eine Frau. Warum ist dies so wichtig? Hinweise sind nicht nur im Umstand aufzuspüren, dass Obama ein Schwarzer ist, sondern auch generell in der amerikanischen Kultur und insbesondere in deren psychologischen Dimensionen. Dies ist uns heute beim Besuch des grossartigen „National Civil Rights Museum“ bewusst geworden. Das Museum ist M. L. King gewidmet und im ehemaligen Motel untergebracht, wo er 1968 umgebracht wurde. Dem Besucher wird besonders eindrucksvoll die Geschichte der Afroamerikaner geschildert und deren Rolle für die Geschichte und die Identität der USA bewusst gemacht (darauf wird noch zurückzukommen sein).

Den USA gelingt es kaum, ihr ‚gestörtes Verhältnis’ zu den ‚negros’ zu überwinden: Sie haben sie zuerst als Sklaven auf unbeschreiblich unmenschliche Weise für ihre wirtschaftliche Blüte ausgenutzt, und dann haben sie sie eigentlich bis heute in verschiedenen Formen segregiert, um ihre Identität zu wahren. Man denke nur daran, dass die beiden Parteien, Demokraten und Republikaner, erst in den frühen 60er Jahren aufgrund der Rassenausschreitungen ihre Positionen wechselten, nämlich als Kennedy, der Demokrat, in einer seiner wenigen sinnvollen politischen Handlungen, für die Aufhebung der Diskriminierung eintrat. Innerhalb von 4-5 Jahren mutierten die Demokraten zu ‚liberals’ und, umgekehrt, die Republikaner zu halbwegs rassistischen Konservativen. ‚The point is’, dass die Wahl von Obama als den ersten schwarzen Präsidenten für den weissen Durchschnittsamerikaner einem wahrhaftigen Tabubruch gleichgekommen ist: Für die Republikaner war es nicht bloss eine einfache Niederlage, es war eine Schmach, die nie goutiert werden konnte. Und nun was kommt als nächstes? Eine Frau! Sollte Hillary Clinton Präsidentin werden, müsste sich der weisse Durchschnittsamerikaner innerhalb von wenigen Jahren die zweite Schmach eingestehen. Dies hilft, zumindest teilweise, die Abneigung gegenüber Hillary Clinton zu verstehen, die man überall verspürt.

Und was kommt jetzt dazu? Ein Macho, der ziemlich genau das repräsentiert, was unseren weissen amerikanischen Durchschnittsbürger ausmacht. Etwas Ähnliches geschah in Italien mit Berlusconi. Trump ist sexistisch ­– aber immer von schönen mehr oder minder cleveren Frauen à la Christa Rigozzi umgeben ­–, grob, halbkriminell – aber immer mehr oder weniger an der Gesetzesgrenze-, Millionär, könnte durchaus mit dem ‚gun’ herumlaufen, scharfzüngig, usw. usf. Und er soll keine Alternative zu Hillary Clinton sein? Und wie kann er, nicht dadurch, dass er Amerika wieder great macht, sondern das Selbstbewusstsein des amerikanischen Durchschnittsbürgers, das offensichtlich arg strapaziert worden ist. Wenn man durch die Vororte der Städte des Middlewest fährt, sieht man in den Gärten der wohlhabenden Mittelschicht fast ausschliesslich Trumpbanner….

Memphis ist mit der afroamerikanischen Kultur und mit dem Blues ein Trost! Hoffentlich gehen die Afroamerikaner stimmen, dann könnte es doch reichen…

 

 

 

Santa Fe & Taos Pueblo 31 ottobre

Santa Fe! Die Hauptstadt von New Mexico ist eine schlicht unamerikanische Stadt in Amerika. Alles ist irgendwie anders hier in der königlichen Stadt des heiligen Glaubens des heiligen Franziskus von Assisi, dem die Kathedrale gewidmet ist. Die heilige Messe wird an diesem Sonntag zwar vom Bischof gehalten, die Schar der Gläubigen hält sich allerdings in Grenzen und kann die schöne Kirche kaum füllen. Unter den spätherbstlichen Sonnenstrahlen scheint ohnehin alles noch ruhiger zu und her zu gehen. Die wenigen Touristen schlendern über die sympathische zentrale Plaza und durch die umliegenden, unaufgeregten Gassen, angezogen von den vielen Boutiquen, welche Markenkleider und vor allem Juwelen aus der indianischen Tradition anbieten. Auf der Plaza unter den Bäumen verkauft uns Herr ein sympathischer Maler ein Bild.  Er heisst Spiess und seine Vorfharen sind im 18. Jah. aus Deutschland eingewandert. Nebenan spielt eine Jazz-Band, und am Abend wird Joan Baez zu Gast sein – leider ist das Konzert ausgebucht…

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Spiess…, seine Vorfahren kamen 1840 aus Deutschland

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Jazz auf der Plaza…

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Herbststimmung…

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Uomo e colombe

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Venditori…

Das Strassenbild von Santa Fe wird von der Adobe-Architektur geprägt. Adobe ist ein Baumaterial aus einer Mischung von Lehm, zerkleinertem Stroh, Sand und Wasser und wurde schon von den Indianern zum Bau ihrer Pueblos verwendet. Der Name stammt aber aus dem Arabischen und deutet auf ungebrannte Ziegel. Er wurde von den Spaniern eingeführt, die die indianische Bauweise übernahmen und der Stadt seit je ihr beruhigendes erdbraun-rötlich gefärbtes Bild gaben. Eine Skyline existiert nicht, das Leben der nur etwa 70’000 Einwohner spielt sich in der Breite ab und ist vornehmlich der Kunst und neuerdings auch der Wissenschaft gewidmet.

Ihrem Namen als Kunststadt wird Santa Fe allemal gerecht. Dazu tragen nicht nur die vielen Museen, u.a. das Museum of Contemporary Indian Art bei, sondern v.a. die eigenartige Atmosphäre, die man überall verspürt, insbesondere entlang der Canyon Road.

Santa Fe ha poco o nulla di americano… Forse perché la sua anima porta lo stigma della sobrietà e semplicità di San Francesco d’Assisi (la denominazione completa data dagli spagnoli è La Villa Real de la Santa Fé de San Francisco de Asís) a cui è dedicata anche la cattedrale, ma soprattutto perché vive di una particolare atmosfera artistica che si respira ovunque, sulla Plaza centrale, nelle viuzze del centro con le loro boutiques e soprattutto nella Canyon Road. Originariamente il sentiero indiano che portava fuori dal Pueblo, la Canyon Road è diventata un centro dell’arte moderna, un’esposizione, in parte a cielo aperto, che si snoda su quasi due chilometri. Un ‘muss’ per tutti gli amanti dell’arte…

Un centinaio di chilometri a nord di Santa Fe si trova Il Taos Pueblo, uno dei più antichi insediamenti indiani che fa parte del patrimonio dell’UNESCO. Per raggiungerlo si può seguire la highway oppure prendere la strada che attraversa le montagne e mostra in modo impressionante la diversità del paesaggio del New Mexico: a Nord ci sono le stazioni scciistiche, a sud il deserto… Taos Pueblo lascia una sensazione un po’ strana: le costruzioni in adobe rendono bene l’idea di come fosse la vita all’epoca, d’altra parte si percepisce come il tutto abbia un carattere museale, sebbene alcune famiglie vi vivano ancora in permanenza. Ma tutta la regione non sembra avere un tenore di vita molto basso e nemmeno essere in grado di trarre particolare profitto dal turismo. I Casinò sono sorti un po’ ovunque ai bordi della Highway, ma non hanno cotribuito molto al benessere, o addirittura hanno a lungo andare un effetto contraproducente…

 

Going East 29 ottobre

Lasciamo Orange/LA con un po’ di tristezza. I giorni passati con Sally e Wayne sono stati belli e arricchenti e ci hanno permesso di entrare nel vissuto della classe media americana, capirne meglio il modo di pensare e di essere, tra l’altro in un momento politico piuttosto in subbuglio. Le logiche che guidano il comportamento degli americani, soprattutto dei bianchi di origine europea, sono profondamente radicate in una storia che ha fatto dell’individualismo estremo la cifra del vivere quotidiano. Ognuno per se, anche quando si tratta della difesa personale che ha nel secondo emendamento (diritto di possedere e portare un’arma) una base costituzionale originata dalle condizioni della lotta per la sopravvivenza di fine Settecento: così in una buona parte degli Stati ognuno può andare in giro con la pistola carica nella fondina… (cfr. il meccanico più oltre…). A dire il vero non se ne vedono molti, ma è comunque significativo per un modo di pensare che non ha mai affidato allo Stato un ruolo essenziale come nelle democrazie europee. Nel dibattito politico, decisamente degenerato in questa campagna elettorale, non si usa la pistola, ma poco ci manca. Ad ogni buon conto l’argomentazione è pressoché scomparsa, e tutto si gioca sulla capacità di fare i conti con l’avversario, con il suo passato, con le sue caratteristiche personali e i suoi tratti fisici. Tutto fa brodo! Trump è dipinto come un violento sessuomane. Probabilmente lo è anche, ma da un punto di vista politico sarebbe forse meglio andare oltre (o fermarsi prima), ma è ciò che non si è fatto ormai da tempo, il che ha permesso proprio a Trump di finire quale candidato di un partito allo sbando. La Clinton è ‘nasty’ e ‘lowenergetic’, ma è anche molto mal vista perché appartenente ad una classe politica giudicata corrotta e quindi sfiduciata. Non ci si può meravigliare che poi una storia come quella delle ‘mails’ sia peggio delle peggiori telenovelas e non accenni a terminare…

Gli Americani che ragionano si rendono conto di una realtà insabbiata da cui è difficile uscire. Fra questi c’è chi ha deciso di non andare a votare. Poi ci sono quelli che, turandosi il naso alla Andreotti (non solo i seguaci di Sanders), votano Clinton. Ma ci sono anche quelli che resistono sul fronte di Trump, affermando che, proprio nella tradizione americana (cfr. l’individualismo di sopra), sarebbe l’unico a poter provocare una svolta. Molti dicono “contro la corruzione di Washington”, non rendendosi conto che proprio lui è l’espressione di un sistema politico-economico corrotto (nel senso lato del termine).

Ad ogni buon conto, l’elemento predominante, come del resto ormai anche in Europa e in Svizzera, è una forma strisciante di populismo che, veicolata dalla maggior parte dei mass-media (anche ad es. dalla CNN, uno dei pochi canali TV più o meno guardabili…), non risparmia nessuno.

 

Intanto noi lasciamo la West-Coast per riattraversare verso est. La prima tappa ci porta al Joshua-Tree National Park. A dire il vero è un po’ una delusione. Non offre molto, a parte una vegetazione a tratti affascinante e le agavi che si sono viste affibbiare il nome dai Mormoni che hanno avuto la balzana idea di confrontare i rami dell’albero con le braccia di Giosuè indicante la via della terra promessa al popolo eletto.

Il giorno seguente ci fermiamo a Flagstaff, dopo una lunga tappa senza stimoli particolari. Il caso vuole che qui, in uno dei soliti motel, incontriamo una ragazza turgoviese che sta girando mezzo molto con una vecchia Suzuki. Il fatto sorprendente è che durante la preparazione del viaggio avevo ricevuto il suo indirizzo e, sapendo che era stata a Vladivostok, le avevo inviato una mail chiedendole informazioni per l’invio della moto verso l’America! Lei fa più o meno due mesi all’anno in moto durante le vacanze, da sola. Poi lascia la moto dove è arrivata, rientra a casa a lavorare, e l’anno dopo riparte. Così ha fatto tutta l’Asia, il Canada e ora gli USA. Gira con quasi nulla…, il suo equipaggiamento a confronto con il nostro non è solo spartano, è quasi inesistente.

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Christa

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Dopo Flagstaff ci aspetta la ‘Petrified Forest’ che in effetti non delude le aspettative. Questi alberi, vecchi di 225 milioni di anni, fossilizzati e arricchiti nel tempo da cenere di origine vulcanica contenente silice, destano meraviglia per i loro colori. Colori che caratterizzano però anche il ‘Painted desert’. Arriviamo infine a Gallup, noto a tutti i lettori di Tex Willer, come una delle stazioni principali della ferrovia nel New Mexico. Non possiamo non pernottare nello storico Hotel ‘El Rancho’, sia perché noto quale luogo d’incontro di innumerevoli star del cinema western, sia perché speriamo, memori di Kit Carson, di poterci godere una bistecca alta due dita e una montagna di patatine fritte. Le cose vanno più o meno così, ma negli ultimi tempi l’Hotel sembra vivere più dello spirito dei ‘tempi andati’ che non delle cure del presente, e anche la ‘galba’ probabilmente non avrebbe soddisfatto nemmeno Kit il vecchio brontolone…

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La tappa d Gallup a Santa Fe ci fa attraversare un paesaggio affascinante, sulle orme della vecchia Route 66. Ci aspettavamo la noia deserto e della prateria, invece ci ha sorpreso un paesaggio altalenante con molti colori, le ‘mese’ rosse ornate qua e la dal giallo degli alberi che ancora resistono al temperature che di notte si abbassano. Poi c’è il treno che ci accompagna: inverosimili 170 vagoni che, senza particolare fretta, trainati e sospinti da 5 locomotive, tagliano la prateria. Fermarsi e percepire il loro rumore assordante da pochi passi fa accapponare la pelle…

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Etwas traurig lassen wir in Orange/LA Sally und Wayne und fahren wieder Richtung Osten in Richtung Santa Fe, New Mexico. Wir besuchen den Joshua National Park sowie Petrified Forest, der uns einerseits eine schöne Vegetation andererseits bezaubernde Farben in den 225 Millionen Jahre alten Bäumen bietet. Zwischendurch halten wir in Flagstaff an und siehe da, der Zufall will es, dass wir Christa treffen. Ich hatte Christa aus dem Thurgau während der Reisevorbereitung angeschrieben, um Informationen zur Verladung des Motorrads von Vladivostok nach Vancouver zu bekommen, da, wie man mir gesagt hatte, sie diese bereits hinter sich hatte. Sie hatte mir geantwortet und seither hatten wir keinen Kontakt mehr… Christa ist mit einer alten Suzuki unterwegs, die den Geist nicht aufgibt… Sie hat eigentlich nur die Ferien zur Verfügung, so fährt sie einfach während 1-2 Monaten und stellt das Motorrad irgendwo unter, um ein Jahr darauf wieder weiterzufahren. So hat sie ganz Asien bereist, Kanada und jetzt die USA. Wir verbringen einen schönen Abend zusammen. Anderntags muss sie zum Service, zu einem alten Mechaniker, der mit seinem ‚gun’ im Halfter daher kommt. Es ist gut gekommen… Weiterhin: Good luck Christa!

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LA/Orange con Sally e Wayne 26 ottobre

One of the first issues of our trip was to meet people: agoramondo … We just want to know and appreciate the many ways of life and cultures that make the world so rich and worth living. This happened with Sally and Wayne we met up in Oregon and who invited us to Orange / LA. But with them we also enjoyed warmheartedness and friendship. We spent beautiful and intense days with them. Not only was a kayak-trip in the Pacific part of this experience , we also had two nice trips by train to San Diego and by motorbike to Carlsbad.

It hasn’t been raining seriously in California since the last 5 years, so the weather was also something special, with an impressive thunderstorm and almost continuous rain for several hours … Special were also the trips to San Diego and Carlsbad. The train stations are quite inviting, but the Californians seem to take hardly any notice of them. Therefore it is not surprising that relatively few people take the train and that on the two-hour trip between LA and San Diego only 5-6 trains run daily. One wonders what would happen if between Berne and Zurich every two hours a connection was offered … But this is American culture: Everyone prefers driving his large car which swallows well and gladly 13-16 liters per 100 km…. and most of them drive alone so that the lines reserved for car pooling (2 or more people in a car) on the highways are less used… Luckily, we can benefit of this with the bike.

In San Diego, the beautiful small terminal station Santa Fe welcome us. We have time enough for a round trip in the harbor, where we also visit the “Midway”, the large aircraft carrier, which has already served in the second world war and now is open as a museum for the tourists. The visit of this war machine made of steel is impressive! Actually it should be possible to put all these war machines to a museum, but unfortunately it does not look exactly like this… …
During these four days we met two wonderful people and learned a lot about the American way of life. Thanks Sally and Wayne! Our home in Switzerland is always open for you.

Eine der ersten Zielsetzungen unserer Reise war es, Leute zu treffen: agoramondo… Wir möchten einfach die vielen Lebensweisen und die Kulturen kennen und schätzen lernen, die die Welt so reich und lebenswert machen. Mit Sally und Wayne, die wir zufällig oben in Oregon trafen und die uns nach Orange/LA einluden, ist nicht nur dies eingetreten, wir konnten auch ihre Herzlichkeit und Freundschaft geniessen. Es waren schöne und intensive Tage, die wir mit ihnen verbringen durften. Dazu beigetragen haben nicht nur ein Erlebnis mit dem Kajak auf dem Pazifik, sondern auch zwei schöne Ausflüge mit dem Zug nach San Diego und mit dem Motorrad nach Carlsbad an der Westküste zwischen LA und San Diego.

California hat seit etwa 5 Jahren keinen nennenswerten Regen mehr gehabt, so war das Wetter auch etwas Besonderes, mit einem beeindruckenden Gewitter und mehreren Stunden Dauerregen… Speziell waren aber auch die Fahrten nach San Diego und Carlsbad. Die Bahnhöfe sind durchaus einladend, aber die Californier scheinen kaum davon Notiz zu nehmen. So überrascht es auch nicht, dass relativ wenig Leute den Zug nehmen und dass auf der etwa zweistündigen Strecke zwischen LA und San Diego nur 5 bis 6 Züge täglich verkehren. Man überlege, was passieren würde, wenn zwischen Bern und Zürich alle zwei Stunden eine Verbindung angeboten würde… Aber dies ist nun einmal amerikanische Kultur: Jeder muss mit einem Grosswagen fahren, der gut und gerne 12-15 Liter auf 100 km schluckt… Und zwar alleine, obzwar auf den bis zu achtspurigen Highways eine oder zwei Spuren für Car-Pooling reserviert sind, also für Autos mit mindestens zwei Passagieren! Zum Glück können wir mit dem Motorrad davon profitieren. Schlicht unglaublich (aber darauf wird noch zurückzukommen sein).

In San Diego erwartet uns der schöne, kleine Endbahnhof Santa Fe. Es reicht für einen Rundgang im Hafen, wo wir auch auf die ‚Midway’ gehen, den grossen Flugzeugträger, der schon im zweiten Weltkrieg gedient hat und nun mit anderen Schiffen als Museum den Touristen zur Verfügung steht. Der Besuch dieser Kriegsmaschine aus Stahl ist beeindruckend! Eigentlich sollte man ihresgleichen allesamt ins Museum schicken, aber leider sieht es nicht gerade danach aus…

In diesen Tagen haben wir zwei wunderbare Menschen getroffen und viel, viel über die amerikanische Lebensweise gelernt. Herzlichen Dank Sally und Wayne! Unser Haus in der Schweiz ist für Euch jederzeit offen.

Mondi fiabeschi… 23 ottobre

Blu nel dipinto di blu…! 

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Es ist irgendwie fabelhaft… Anders kann man es kaum bezeichnen. Wir lassen das Monument Valley hinter uns und möchten eigentlich unserer Erlebniswelt etwas Ruhe gönnen, es kommt aber anders… Page ist ein Dorf, das aus der Siedlung der Arbeiter entstanden ist, die den Staudamm des Lake Powell bauten. Abgesehen von einem Kohlenwerk ist es heute zu einem reinen Touristenzentrum geworden. Gut betuchte Amerikaner kommen von weit weg mit ihren Booten hierher, wenn sie sie nicht schon hier ‚parkiert’ haben, um die Faszination dieses in tausenden von Seitenarmen verzweigten Sees erleben zu können. Und tatsächlich die Farben sind schlicht einmalig: Wo ist sonst ein derart intensives Blau, des Himmels und des Wassers, zu erleben, das von einem schmalen Streifen Erde nur ganz knapp getrennt ist…

 

Intermezzo I. Wir machen hier erstmals mit der amerikanischen Polizei Bekanntschaft. Ariadne hat einen Stopp übersehen und merkte nicht, das von einer Seite ein Sheriffwagen nahte. Es dauerte nicht lange und hinter uns ertönte kurz die Autosirene bei gleichzeitigem Aufflackern von Blau- und Rotlicht. Wir halten an und bereiten uns mental vor… nur ruhig bleiben! Die zwei Sheriffs überraschen uns: Sie sind besonders freundlich, nehmen auf unseren ‚Touristenstatus’ Rücksicht, ‚belehren’ uns in knapper und angenehmer Weise darüber, dass es eigentlich um unsere Sicherheit geht und verzichten auf die Busse von über 100 Dollars… Wir lernen auch einiges über die Kontaktstrategie einer Patrouille: Sie nähern sich von hinten und bleiben 1-2 Schritte hinter uns, sodass wir uns leicht drehen müssen. Das Motorrad darf nicht auf den Seitenständer abgestellt werden, sondern muss ausbalanciert bleiben!

Alles in allem eine positive Kontaktnahme. In der Schweiz haben wir schon anderes erlebt!

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 Am anderen Tag steht der Grand Canyon auf dem Programm. Fabelhaft zum Zweiten… Wir halten an einigen der zahlreichen Aussichtspunkten an und geniessen die Aussicht auf dieses grandiose Spektakel. Weniger angenehm ist der touristische Rummel im Grand Canyon Village, das wir ohne lange zu zögern wieder verlassen. Bei Graziella kommen viele Erinnerungen auf, obwohl fast 40 Jahren vergangen sind, als sie da weilte.

Wir ruhen uns in einem guten Campingplatz aus und machen uns anderentags zur letzten Etappe unserer Rundreise auf: Las Vegas.

Wir geniessen es, einige hundert Kilometer auf dem historischen Highway 66 zu fahren. Fabelhaft zum Dritten… Das Fahren durch die hügelige Landschaft, teilweise wüstenartig, teilweise bewaldet, ist richtig angenehm und irgendwie beruhigend… Man kann sogar nachvollziehen, dass es vergnüglich sein kann, in Easy-Rider-Manier mit einer Harley Davidson herumzubummeln! Besonders attraktiv ist jedenfalls die alte Tankstelle, die einfach gesehen werden muss…

 

Nun, fabelhaft zum Vierten… Wir kommen in Las Vegas an. Allerdings handelt es sich hier um eine andersgeartete Fabelwelt, die nichts mit den Naturwundern der National Parks oder des Highway 66 gemeinsam hat… Hier hat die Menschenhand im Dienste des Kapitals schlicht gewütet! Kapitalismus, d.h. Geldmacherei pur. Darüber hinweg können auch nicht die phantastisch glitzernden Lichter täuschen. Was hier, mitten in der Wüste, aufgebaut wurde, ist schlichter Raub an der Weltkultur und rücksichtslose Ausnützung menschlicher Schwächen im Dienste des Mammons! Why not? Ja, warum nicht…, warum nicht Paris, Venedig, römische Bauten, ägyptische Pyramiden, usw. kitschig und pompös nachbauen, um Leute anzuziehen, damit sie ihr Geld ausgeben und gleichzeitig der Mafia und generell den Verbrecherorganisationen erlauben, kriminelles Einkommen rein zu waschen? Warum nicht… Dies ist auch eine Seite der USA und der Menschen überhaupt. Sicher ist nur, dass es nicht gerade die beste ist.

Quello che abbiamo vissuto negli ultimi giorni è un mondo fiabesco! Sono fiabeschi i colori del Lake Powell, come lo sono i meandri del Gran Canyon. Una fiaba a sé la propone la classica Highway 66, in particolare la vecchia stazione di benzina trasformata per essere semplicemente vista…

Fiabesco è anche il mondo di Las Vegas. Ma si tratta di un’altra fiaba, che niente ha a che vedere con i miracoli della natura dei Parchi nazionali. Qui è la mano dell’uomo asservita alla peggiore fattispecie del capitalismo moderno che ha fatto man bassa della cultura millenaria dell’uomo per attirare gente da tutto il mondo e spremergli i soldi, ma anche per permettere alla mafia e al crimine organizzato di ripulire i capitali di origine delinquente. Why not? Sì, perché no, perché non ricostruire sotto forma di un kitsch inimmaginabile palazzi romani, Venezia, Parigi, New York o le piramidi egizie, se questo serve a fare soldi… Anche questa è una parte degli USA e, più in generale, dell’uomo. Certo è solo che non è la parte migliore.

 

Intermezzo II. Seguire la politica campagna presidenziale di questi ultimi giorni non è cosa molto istruttiva o divertente. Una certa suspense comunque c’è. Soprattutto ci si aspetta qualche nuova trumperia… D’altro canto è anche vero che si può in certa misura comprendere come mai l’americano di classe media arrivi al punto di sostenere un tale villano incivile che, tra l’altro, sembra proprio essere un’autentica espressione di ciò che si vive a Las Vegas. Molte, troppe cose non sembrano più poter funzionare in questo paese (come altrove)… e non sapendo più a che santo rivolgersi, può andare bene anche un Donald Trump. Forse bisogna anche qui imparare di nuovo ad indignarsi o comunque a spaventarsi… come successo al povero felino del video seguente. Sembra che il WWF voglia impegnarsi nella campagna elettorale per evitare eccessivi traumi al mondo animale!

 

Una trilogia speciale… 18 ottobre

Eleganza insuperabile! Unübetroffene Eleganz!

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Sprecare superlativi è pressoché impossibile. Già il parco nazionale Bryce con i suoi pinnacoli splendenti nelle ore pomeridiane sembrava un prodigio della natura insuperabile, eppure qualche centinaio di chilometri oltre ci si vede confrontati con meraviglie che continuano a lasciare con il fiato sospeso. Comunque, prima di arrivare a quella che chiameremmo la trilogia degli splendori, anche nelle vallate di transizione possiamo godere di immagini dalla bellezza straordinaria: soprattutto grazie ai colori autunnali, gli alberi e le vallate che si tingono di giallo fanno a gara con il blu del cielo e i grigi screziati con il verde dei cespugli.

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Entusiasti, decidiamo di fare un po’ di fuoristrada e imbocchiamo una strada laterale alla ricerca di qualche angolo ancora più colorato. Arianna è felice di lasciare l’asfalto e si da da fare. Poi succede… Malauguratamente in un tratto vallonato la sabbia accumulata ci gioca un brutto scherzo e ci ritroviamo tutti per terra. Fortunatamente illesi e neanche spaventati più di quel tanto. Alleggerita Arianna non fatichiamo a rimetterla in sesto e continuare.

Prima di fare parlare le immagini della trilogia, dedichiamo un attimo agli incontri che si fanno per strada. Due americani, Dan e Greg, ci raccontano del loro girovagare.

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With Greg and Dan

Poi su un posteggio incrociamo Elisabeth e Kurt, più o meno della nostra età, di Oberwil, che sono in viaggio ormai da tre anni in America del sud e del nord con il loro camion trasformato in una comoda casa viaggiante. Anche questo è un modo di vivere diversamente il mondo…

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La casa di Elisabeth e Kurt

Infine è la volta di Jolanda e Christoph, giovani di Lucerna, in giro da più di un anno con le loro due Suzuki. Patiti della moto, hanno iniziato in Sudafrica per poi rimbalzare dall’Australia verso il Sudamerica e ritrovarsi ora in Nordamerica. Ragazzi di poche esigenze stanno facendo un’esperienza entusiasmante.

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Mit Jolanda und Christoph

Dopo aver fatto una capatina al museo degli Anasazi, gli antenati degli indiani che hanno vissuto in queste zone i primi due secoli del secondo millennio, arriviamo al Canyonlands, la prima tappa della trilogia. In questa immensa area a ca. 2500-3000 m rimasta a lungo selvaggia inizia la discesa verso sud. L’impatto delle forze della natura a creato una sorta di scala di alcune centinaia di km che raggiunge i 700 m del Gran Canyon, dove arriveremo fra qualche giorno. Le incrinature del terreno creano un paesaggio che ha dell’inverosimile. Un tempo qui i pastori sfruttavano i sentieri lungo le terrazze e gli anfratti dei canyon scendere con greggi a piani inferiori, poi è arrivata l’industria dell’uranio che ha costruito strade… Oggi, fortunatamente, le miniere d’uranio sono chiuse è tutto il territorio è protetto.

 

Moab è un centro turistico per eccellenza. Niente di bello. Sulla strada principale un motel si allinea all’altro. Noi ci accontentiamo di un camping che offre quantomeno un’atmosfera meno asettica e ci permette di mettere una bella bistecca sul fuoco e di godere il chiarore della luna piena.

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Il giorno dopo ci addentriamo nell’Arches National Park, seconda tappa della trilogia. Che dire… Lasciamo che siano le immagini ad ispirarci, iniziando dalle immense pareti, a tratti quasi lucide, ma costruite secondo un disegno architettonico quasi perfetto. Poi c’è questo immenso masso di 3000 tonnellate che si esercita in un esercizio di equilibrio impostogli da quella natura che un giorno lo farà piombare a terra e andare in mille pezzi. La stessa natura che con mano gentile ha dato forme impensabili al granito, fino all’incredibile finezza degli archi del giardino del diavolo.

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La trilogia si conclude con la Monument Vally. I ricordi vanno inesorabilmente ai film con John Wayne, Stage Coach, e Sergio Leone (C’era una volta il West) girati in buona parte su questo grandioso scenario.

Dedichiamo infine qualche immagine ad Arianna…

 

 Nachdem wir den Bryce National Park verlassen haben, führt unser Weg nach Süd-Osten zu den anderen Parks, die wir als die wunderbare Trilogie bezeichnen: Canyonlands, Arches, Monument Valley. Bevor wir dahin kommen und die atemberaubenden Naturwunder geniessen, reicht es auf dem Wege auch noch für ein Intermezzo. Auf einer Schotterpiste hat es plötzlich etwas zu viel Sand und schon sind wir alle drei am Boden, Ariadne Graziella und ich. Glücklicherweise nimmt keiner von uns Schaden und auch der Schreck hält sich in Grenzen… So reicht eine kurze Schlankheitskur für Ariadne und schon sind wir wieder fahrbereit.

Auch treffen wir immer wieder interessante Leute, u.a. Elisabeth und Kurt aus Oberwil, die mit einem zu einem bequemen Haus umgebauten Lastwagen schon seit drei Jahren in Süd- und Nordamerika unterwegs sind, oder Jolanda und Christoph, zwei junge Motorradfahrer aus Luzern, die von Südafrika über Australien und Südamerika bis nach Nordamerika gelangt sind.

Ansonsten lohnt es, sich von den Bildern inspirieren zu lassen!

Zion Canyon – Bryce Canyon 14 ottobre

Bryce National Park / Utah.

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Graziella war schon einmal da vor 37 Jahren. Und dennoch: Die Faszination dieses Naturwunders ist auch für sie erneut atemberaubend… Irgendwie erinnern diese sagenhaften Kostruktionen an die mittelalterlichen Kathedralen, oder auch an die unvollendete Sagrada Familia von Gaudì in Barcelona.
Die würdige Vorbereitung auf dieses Spektakel erfolgt auf der Durchfahrt durch den Zion National Park: Nicht nur die wuchtigen roten Wände beeindrucken, es sind v.a. die kunstvoll gewundenen, in sanften Farben gekleideten und mit den letzten Herbstfarben verzierten Gesteinsformationen, die den Blick einfangen…

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Bevor wir zum Bryce NP kommen machen wir eine Begegnung der besonderen Art am Visitors Center. Ein willkommenes menschliches Intermezzo schlägt sozusagen eine Brücke von einem Naturwunder zum anderen. Plötzlich lauft ein sympathischer Mann auf uns zu, der nebenan seine Harley parkiert hat. Nein, er ist nicht der normale Harleyfahrer mit dem üblichen Firlefanz, auch seine Maschine lässt in sympathischer Weise das Glitzern vermissen. Er ist wohl der aussergewöhnlichste Rider den wir je getroffen haben. Die Maschine hat er von einem Bekannten unten in Miami geliehen bekommen. Unterwegs ist er ohne Uhr, ohne Strassenkarte, fast ohne Geld und mit einer Ausrüstung, die man gesehen haben muss… Um sich gegen die Kälte zu schützen hat er unterwegs eine Inkamütze geschenkt bekommen, aber ans Frieren hat er sich im Zelt unterdessen gewöhnt… Kommt hinzu, dass er aus Schottland ist und schlicht sympathisch. Vielleicht treffen wir ihn wieder am Gran Canyon.

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At the Visitors Center, before coming to the Bryce NP we make a very special encounter. It is a welcome human intermezzo, a sort of bridge between the natural wonder… Suddenly, a friendly chap, who has parked his Harley beside, comes up to us… No, he is not the normal Harley driver with the usual frills and furbelows, his bike also lacks of glitter in a very pleasant way. He is probably the most extraordinary rider we’ve ever met. He got the bike borrowed from a friend down in Miami. He is riding without a watch, without a road map, with little money and with an equipment that must be seen … In order to protect himself against the cold, he has been given this beautiful knit hat Peruvian-style , but in spite of that he hat to get used to the cold in his tent … A man from Scotland, simply nice. Maybe we’ll meet him again at the Gran Canyon.

Hi guy, we forgot to ask for your name… Please, let us know by email.

Und nun Bühne frei für den Bryce Canyon….

 

Il viaggio ci porta nei Canyon Zion e Bryce. Che dire… Semplicemente fantastici, come fantastico è stato l’incontro con il motociclista scozzese, un vero e proprio fenomeno in giro su due ruote…

Infine due storie di alberi, l’uno affaticato si appoggia alla roccia, l’altro, orgoglioso, si mette in posa…

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Mesquite 13 ottobre

È il sogno più o meno del turista medio in ogni angolo del globo: piscina (pardon: pool) con cascata scrosciante, scivolo per i bambini, le palme, sottofondo di musica rock anni 60’-70’, temperature intorno ai 30 gradi…

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Siamo a Mesquite, Nevada, un centinaio di km a nord-est di Las Vegas dove, in un ‘resort’ dal nome che è un programma, Casablanca, e dalle dimensioni ragguardevoli, si ritrova la classe media benestante americana. Il tipico WASP di un tempo, white-anglosaxon-protestant, che evita Las Vegas per i prezzi proibitivi e trova qui comunque ciò che cerca: i propri consimili, in buona parte anche gamblers che volentieri cercano la fortuna ai tavoli da gioco e alle innumerevoli macchine mangiasoldi aperte 24 ore su 24. Poi qualcuno si rilassa in piscina o sugli innumerevoli campi da golf della zona, allestiti sfidando le sabbie del deserto.

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Dentro questo quadro, Sandy a Wayne sono a dire il vero un po’ atipici, ma vengono qui ogni tanto anche per fare qualche giro nei Canyon delle vicinanze e visitare parenti che abitano poco lontano. Abbiamo fatto amicizia e a loro dobbiamo l’invito che ci permette di passare qualche giorno di relax e di guardare dentro un capitolo non indifferente dell’american way of life. Il pubblico del resort è per certi versi anche divertente: quasi tutta gente di una certa età – almeno in settimana –, che mette a repentaglio i propri dollari in un’atmosfera di lusso a buon mercato che vive di luci sfarzose, della possibilità di fumare e della musica rock…

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Grazie a Sally e Wayne possiamo lasciare Arianna a riposo e in un tipico ‘macchinone americano’ – qui ne hanno uno tutti in barba alla funzionalità e alle aspirazioni ecologiche – attraversiamo dapprima un canyon che ci porta in Arizona e poi in Utah. L’obiettivo e doppio: visitare sia il Kolob Canyon sia parenti che vivono in quella zona.

Molti benestanti si ritirano in questa zona dell’Utah dove regnano ancora leggi più o meno da Far West: una volta acquistati 4-5 acri (un acre =ca. 4000 m2) uno può farne tutto quello che vuole. I prezzi delle case sono tutto sommato modici: con 400000 dollari si dispone di una ville che da noi costerebbe 3-4 volte di più.

Così facciamo conoscenza anche con la sorella e il cognato di Wayne che passano i loro giorni da pensionati in una di queste ville: lei ha un ufficio immobiliare e lui è uno dei migliori allevatori di piccioni da esposizione a livello mondiale…

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Dank der Einladung von Sally und Wayne erleben wir in einem für den Durchschnittstouristen traumhaften Resort ein überaus interessantes Kapitel im amerikanischen way of life. Hier treffen sich wohlhabende Mittelschichtsamerikaner unter ihresgleichen zum gamblen, entspannen und Golf spielen. Hier können wir nicht nur einige Tage relaxen, sondern auch mit der kundigen Führung von Sally und Wayne den schönen Kolob Canyon entdecken. Danach reicht es auch für einen Besuch ihrer Verwandten, die in der Nähe in einer schönen Villa leben.

 

Los Angeles 11 ottobre

Los Angeles gehört zu den Städten, die man zurecht als immens oder beinahe grenzenlos bezeichnen kann, obzwar sie mit etwas über 4 Millionen Einwohnern nicht zu den grössten der Welt gehört. Man hatte uns empfohlen, Los Angeles links liegen zu lassen, da nicht besonders sehenswert. Wir bereuen es nicht hierher gekommen zu sein, aus verschiedenen Gründen, und werden wohl noch zurückkehren.

Also verlassen wir Yosemite, präziser Mariposa, ziemlich früh, da uns ein langer Weg erwartet, wir wollen nämlich wieder an die Küste, die besonders faszinierend sein soll. Und tatsächlich, die bereits publizierten Bilder zeigen es. Andererseits ist es an der Küste fast nicht möglich Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen zu finden, so dass wir wieder landeinwärts abbiegen und in Paso Robles übernachten, von wo aus wir am anderen Tag südwärts über Landstrassen an wunderschönen Rebbergen und an eindrücklichen Ranches vorbei kommen, die zur Zeit leider häufig mit Trump-Plakaten verunstaltet sind… In Guadalupe fahren wir zufällig an einem Friedhof vorbei. Die scharfen Augen Graziellas entdecken italienische Familiennamen auf den Grabsteinen und wir halten an: Tatsächlich sind die meisten Gräber von Einwanderern spanischer und italienischer Herkunft, unzählige davon mit Namen, die im Tessin familiär sind!

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Am Hafen von Santa Barbara machen wir Halt und geniessen die Atmosphäre auf einem riesigen Bootssteg, wo, Amerika sei Dank, die Autos zugelassen sind und auch 90 Minuten lang parkieren können, wohl um den Kneipen und Souvenirläden etwas zu bringen… Man weiss ja, dass Amerikaner sich ausschliesslich auf vier Rädern fortbewegen…

 

Die Einfahrt nach Los Angeles wäre ohne Navi vermutlich recht dramatisch und würde wohl auch traumatische Folgen nach sich ziehen: 6 Highway spuren mit intensivem Verkehr und mit dicht aufeinanderfolgenden Ausfahrten. Die linke Spur ist dem sogenannten ‚Carpooling’ reserviert, d.h. Fahrzeugen, die mindestens zwei Personen mitführen. Dies wird uns mit dem Motorrad noch einige Male entgegenkommen. Uebrigens waren wir gewarnt worden, die Geschwindigkeitslimiten einzuhalten, v.a. in den USA. Die Realität ist überraschend: Kein Mensch, aber wirklich kein Mensch, hält sich an die Limiten. Der Flow ist in der Regel 10-20 km darüber… Darauf wird noch zurückzukommen sein. So dauert es nicht lange und wir erreichen das Motel in der Nähe von Hermosa Beach, im Südwesten der Stadt. Eine glückliche Fügung hat es gewollt, dass wir hier in Los Angeles Peter und Lisbeth treffen können. Wir freuen uns sehr darüber, nach Toronto, wo wir mit Monica und Marc zusammentrafen, wieder jemanden aus unserem Freundeskreise sehen zu dürfen. Es ist zwar immer schön, mit neuen Leuten zusammen zu kommen, aber wir merken, wie intensiv die Begegnung mit vertrauten Freunden sein kann… Der Abend vergeht zu schnell… und am anderen Tag fliegen Lisbeth und Peter Richtung Tahiti und Neuseeland weiter, wo sie 6 Wochen mit dem Camper unterwegs sein werden.

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Mit Lisbeth und Peter

dsc03512 dsc03511  Und für uns kommt die zweite Begegnung, jetzt mit Sally und Wayne, die wir vor zwei Wochen in Oregon am Mount Hood zufällig getroffen hatten. Ihre Einladung nehmen wir gern entgegen und so verbringen wir den zweiten Abend in Orange/Anaheim, wo sie ein schönes Haus in einem ruhigen Wohnviertel haben. Der Abend ist überaus angenehm, auch wenn wir uns zwischendurch über die Debatte austauschen. Dass die Debatten und dazu die Kampagne desolat, trist, unter aller Würde und für die USA beschämend sind findet unser aller Konsens. Über die zwei Parteien und die Kandidaten sieht es ein bisschen anders aus…

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Mit Sally und Wayne

Bay the way, dieser Findling aus dem Web ist in der Sache besonders sehenswert:

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Los Angeles ci regala esperienze particolarmente intense. Già l’avvicinamento. Partiti da Yosemite, siamo tornati giù sulla costa per raccogliere immagini meravigliose (cfr. le foto appena pubblicate), poi, dopo aver ripiegato sull’interno, abbiamo la fortuna di vedere vigneti e ranches che sono l’essenza stessa della California rurale. Purtroppo qualche ranchero ci rovina lo spettacolo con i manifesti pro-Trump… A Guadalupe passiamo per caso accanto ad un cimitero dove scopriamo innumerevoli tombe con nomi di famiglia tipicamente ticinesi. Purtroppo le loro tracce fuori dai cimiteri sembrano essersi perse, nei vortici dello sviluppo americano…

A Los Angeles, città pressoché immensa con 4 mio. di abitanti, facciamo dapprima i conti con il traffico: 6 corsie parallele con uscite che si susseguono a ritmo incalzante. Non fosse per il fedele navigatore ci sarebbe da restare traumatizzati. Così, nonostante tutto, arriviamo assai velocemente al Motel vicino alle spiagge di Hermosa Beach a sud-ovest della città dove ci attendono Lisbeth e Peter, amici dalla Svizzera che fanno tappa prima di continuare per Tahiti e la Nuova Zelanda. Vi girovagheranno con il camper per 6 settimana. La serata è molto intensa: ci fa un grande piacere poter incontrare persone amiche, senza nulla togliere agli altri incontri che abbiamo la fortuna di avere altrimenti. E, in effetti, il giorno dopo siamo invitati da Sally e Wayne che avevamo incrociati al Mount Hood nell’Oregon. La serata ci fa fare passi da gigante dentro la cultura e la mentalità americane e avrà un lungo seguito…

Il mattino dopo porto la moto in garage per il servizio. Perfetto! Agli antipodi rispetto alle esperienze da dimenticare di Toronto. Bryan, il responsabile, molto gentile, non lesina sforzi e mi dice che fa di tutto per dare priorità ai motards che sono in viaggio. E, infatti, incontro anche un brasiliano, Miguel, che è partito dall’Alaska. Andrà fino a Panama, dove lascerà la moto per ritornare a marzo e continuare il viaggio, dopo essere prima rientrato nella sua fazenda per i lavori correnti. Ci diamo un ‘arrivederci in Brasile’…

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Con Brian e Miguel

By the way: thank you so much Brian and your team!

Westcoast 7 ottobre
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Colline nel sole del tramonto verso Paso Robles

Die Faszination der Ladschaftsbilder nimmt kein Ende. Vor unseren Augen wechseln sich Naturspektakel der Sonderklasse. Deshlab heute nur einige Bilder: Eine Symphonie in blau in Monterey, die Westcoast in silbrigem Kleid, Seeelephanten wie man sie nachahmen möchte, Hügellandschaft in der Abendsonne…

Il fascino dei paesaggi non ha paragoni e ci mostra spettacoli della natura fuori dell’ordinario. Oggi ci affidiamo alle immagini: una sinfonia in blu a Monterey, la WEstcoast vestita d’argento, elefanti marini come si vorrebbero imitare, colline nel sole del tramonto…

 

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Yosemite 6 ottobre

Yosemite! La mecca degli arrampicatori (non quelli sociali, beninteso, piuttosto i climber…), ma anche dei randonneurs che, assieme ai turisti, arrivano su a frotte dalla vicina San Francisco… Il contrasto con la grande città non potrebbe essere più radicale, anche se i 300 km di viaggio permettono una graduale assuefazione al paesaggio alpino. Dapprima si attraversano i sobborghi per poi addentrarsi in una vasta pianura ricca di piantagioni di mandorle ma anche di vigneti. Poi l’ambiente si fa più mosso e collinoso con i colori che mutano al bruciato autunnale fino a liberare lo sguardo su questa imponente vallata: in lontananza già si scorge la silhouette prima di El Capitan, poi, subito dietro, del Half Dome, i due emblemi dello Yosemite.

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I raggi del sole autunnale ci regalano non solo una temperatura gradevole, ci fanno vivere anche un’Indian Summer ancora vigorosa con la sua paletta di colori che vanno dal giallo intenso delle vaste radure e delle colline bruciate dal sole, al bruno cupo dei boschi semidistrutti dal fuoco, al verde delle sequoie sane, al grigio lucido e splendente delle pareti sullo sfondo di un cielo blu intenso.

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El Capitan sembra essersi messo lì per fare impressione, consapevole che le luci del sole pomeridiano ne fanno un monumento alla bellezza della natura. Lo sguardo e il pensiero si indirizzano verso le numerose cordate che, sfidando le leggi della natura, stanno salendo la parete quasi perpendicolare: qualcuna è già in uscita, altre recuperano il materiale per il bivacco su una minuscola piattaforma appesa ad un paio di chiodi ad espansione. Per gli arrampicatori il fascino di una parete del genere, fatta di granito levigato e lucido, solcata da fessure fini e verticali è pari ai 1000 metri della sua altezza. L’emozione di chi vi appoggia le mani per fare le prime mosse della salita deve essere fortissima… Se avessi 30 anni di meno magari ne farei un progetto…

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Chissà chi vede Graziella…

 

Forse ancor più maestoso è il Half Dome. Quali immani forse insite nel ghiacciaio devono aver agito per spaccare in due una montagna di queste dimensioni… Diamo la parola alle immagini.

Die zwei Wahrzeichen des Yosemite, El Capitan und Half Dome, sind schlicht majestätisch. Man braucht nicht Kletterer zu sein, um sich von diesen Kathedralen zutiefst beeindrucken zu lassen. Es sind eben auch viele Ausflügler und Wanderer aus San Francisco, die, zusammen mit Touristen aus aller Welt, die Faszination dieser Naturwunder erleben. Die warmen Herbstsonnenstrahlen tragen dazu bei, das Erlebnis unvergesslich zu machen. Blickt man hinauf zu den Seilschaften an der senkrechten Wand von El Capitan, so kann man allerdings verstehen, warum Yosemite Kletterer aus aller Welt anzieht. Wäre ich 30 Jahre jünger würde ich vielleicht auch ein Projekt daraus machen… Der Anblick und das Bewusstsein dessen, was an dieser Wand in physischer und psychischer Hinsicht geleistet wird, muss nun einmal ausreichen…

Solo per avere un’idea di quante siano le vie aperte su El Capitan e sul Half Dome…

Nur um eine Ahnung zu haben, wieviele Routen am El capitan und am Half Dome eröffnet wurden…

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Atemberaubend…

San Francisco 4 ottobre
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San Francisco…

Eigentlich macht San Francisco ihrem Namen keine grosse Ehre, zumal Franz vor Assisi auf den die Gründung der Stadt zurückgeht ein strenges und vor allem armes Leben zum Gebot aller Gläubigen gemacht hatte. Heute ist Frisco eine liberale, wohlhabende und etwas verspielte Stadt, die gar mehr die Merkmale der Entwicklung der letzten Dezennien des kulturellen Umbruchs und der postmodernen Vogue trägt als sie sich von ihrer vorhergehenden hundertjährigen Geschichte her bestimmen liesse.

Zwar wurde San Francisco schon 1776 als Mission von den spanischen Patern gegründet, fristete jedoch ein bescheidenes Leben bis es 1848 zum ‚gold rush’ kam. Dannzumal zählte sie etwa 800 Einwohner, die dann aber beinahe explosionsartig anstiegen und bis zum verheerenden Erdbeben von 1906 beinahe eine halbe Million waren. Die abertausende Einwanderer aus aller Welt waren mehr vom Goldfieber als von religiösem Ansinnen geprägt und formten eine Identität, die wohl auch zur ausgeprägt liberalen Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jh. beitrug. In den Sechziger- und Siebziger Jahren wurde San Francisco zur unbestrittenen Kapitale der Jugendrevolte und der Gegenkultur, die vorerst in der Hippiebewegung und der sexuellen Revolution,dann nach und nach im Widerstand gegen den Vietnamkrieg, in der Friedensbewegung – make love not war –, im Feminismus oder im Kampf für die Rechte der Homosexuellen zum Ausdruck kam. Heute bleibt San Francisco, die seit je liberal-demokratisch stimmt, eine Burg des liberalen und toleranten Denkens, was ihr allenfalls von New York streitig gemacht werden kann. Sie hat auch eines der besten Sozialsysteme der USA, aber dennoch tummeln sich auffallend viele Clochards in den Strassen des Zentrums, das auch einen nicht besonders sauberen und aufgeräumten Eindruck hinterlässt.

In der Stadt atmet man irgendwie diese Atmosphäre des ‚Laissez faire’, des ‚Quasi-Anarchischen’ ein, insbesondere natürlich in jenen Quartieren mit historischer Bedeutung wie im Castro- und im Haight Ashbury-District. Die Identität des Castro-District wird uns lebhaft vor Augen geführt, da wir das Glück haben in ein Quartierfest hinein zu geraten: Wenn man sich dort als Tourist halbwegs ‚normal’ gebärdet, dann riskiert man geradezu aufzufallen… denn hier lebt die wohl höchste Konzentration von ‚schrägen, aber auch friedlichen und sympathischen Vögeln’ der ganzen Welt…

 

Das Leben ist jedenfalls besonders intensiv und lässt die Kultur der letzten Jahrzehnte aufleben, so etwa in einem der grössten Musikläden der Welt, wo die Platten all jener zu finden sind, die im Rock, Pop und Jazz Rang und Namen hatten.

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Aber San Francisco bietet natürlich noch Vieles mehr. So die alten schönen viktorianischen Häuser, die nach dem Erbeben neu aufgebaut wurden und bis heute viele Strassen zieren. Allerdings trifft man auch monumentale Nachahmungsarchitektur an, die schlicht nichts Schönes zu bieten hat und nur desorientierend wirkt…

 Oder die Hafenpromenade mit ihren unzähligen Piers, wo nicht nur Fischerboote sondern auch die grossen, mit Touristen voll befrachteten Riesenschiffe andocken. Hier kann man natürlich auch einen Ausflug nach Alcatraz oder rund um die Bucht mit einem der unzähligen Boote machen.

 Es ist ein besonderes Erlebnis, auch mit dem Motorrad, das auf und ab der Innenstadt zu erleben. Die Strassen sind besonders steil und wenn man oben ankommt, kann der Blick auf die Bucht regelrecht atemberaubend sein… Dies gilt natürlich auch, wenn man mit dem Cable Car unterwegs ist, deren Fahrten mit recht langen Wartezeiten verdient sein müssen. Faszinierend ist auch der Ausflug nach Sausalito, jenseits der Bucht, mit einem Blick auf den Sonnenuntergang und dem Nachtessen in einem schönen Retaurant.

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dsc03380Bleiben zwei Höhepunkte: Die Brücken und das SFMOMA.

 Attraversare il Golden Gate con la moto toglie letteralmente il fiato: oltre all’imponenza della costruzione che richiama con il suo slancio verso l’alto le cattedrali medioevali, c’è l’intensità del colore rosso-arancione che contrasta con il blu del mare e l’azzurro del cielo. Visto dall’alto poi il ponte è altrettanto affascinante. Da lontano sembra tagliare l’entrata della baia come fosse una lama. Costruito a ridosso della grande crisi del 1929, con ragguardevoli ricadute keynesiane sull’economia, lascia pressoché increduli per la sua imponenza e per la temerarietà che sprigiona. Si tratta veramente di un monumento alle capacità dell’uomo, di quell’homo faber che con intelligenza e forza d’animo ha piegato la natura, trasformandola in ragione delle proprie esigenze secondo il dettame prometeico. Quello che si para davanti all’osservatore è un capitolo di una storia ben visibile, fonte di emozioni intense: si sente l’odore acre del ferro battuto e dell’acciaio, si gode l’estetica di una costruzione genialmente inserita nell’ambiente, si vedono gli ingegneri e i lavoratori all’opera, …

 Quando gli si passa davanti, il SFMOMA quasi scompare nello scenario cittadino. Occorre prendere un attimo le distanze, poi la costruzione di Mario Botta realizzata nel 1995 appare con la sua ben nota immagine che, creando un netto contrasto, a modo suo riesce ad integrarsi nel contesto cittadino. L’interno si propone pure nel suo profilo ‘bottiano’: un’ampia scala, il gioco delle luci che si slancia verso l’alto…

 

Recentemente il museo è stato ampliato con una parte realizzata da un’équipe di architetti norvegesi che completa in maniera magistrale gli spazi espositivi: abbiamo passato tre ore in un crescendo di percezioni, in particolare acquisendo una sorta di calma e serenità interiore, originata dalle luci, dagli spazi e dai materiali di una leggerezza fuori del comune.

Certo, poi che contano sono le opere esposte. Ancora una volta sorgono le domande fondamentali sull’arte, sui suoi significati per l’uomo e la sua immaginazione, sulla sua forza e il suo impatto…

 

Un autore, Anselm Kiefer, ci ha colpito profondamente, per l’intensità con cui ci ricorda il capitolo più drammatico del ‘900…

 

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Sonoma-Valley e Jack London 3 ottobre

In generale, sulla costa del Pacifico si producono degli ottimi vini e in quantità notevoli. Il clima dell’immenso territorio che si estende dalla British Columbia – dove si trova la Okanagan-Valley che abbiamo già visto – fino quasi a Los Angeles è particolarmente adatto alla viticoltura. Nella zona, protetta a est dalle catene montuose, le Rockys prima e la Sierra poi, si crea un clima propiziato dalla combinazione delle nebbie umide portate dalla brezza dell’atlantico con le temperature calde e secche dell’altipiano. È vero che in California piove pochissimo, ma la falda freatica in profondità è ancora ricca di acqua che, pompata in superfice, serve per l’irrigazione sistematica dei vigneti.

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I vini americani di solito si associano con la Napa-Valley a nord di San Francisco, ma in verità i vigneti sono ben distribuiti su tutta la costa. Parallela alla Napa si snoda anche la Sonoma-Valley da nord verso sud.

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Tutti ce la consigliano, perché meno turistica, più bella e simpatica. Così andiamo a fare visita a qualche cantina, dapprima la ‘Benziger’. I Benziger sono immigrati dal Canton Zurigo all’inizio del secolo scorso sulla costa est, dove il padre era attivo nel settore bancario, e ora sono americani a tutti gli effetti. Il tedesco qui non lo parla più nessuno… L’avvio dell’attività agricola è dell’inizio degli anni ‘70 quando nella Sonoma-Valley i prezzi erano ancora stracciati e i giovani Benziger ebbero il fiuto di acquisire un’azienda in una zona incantevole, incuneata dentro le colline che non hanno nulla da invidiare alla Toscana.

Qui hanno ora sviluppato un’attività imponente, basata sulla produzione biodinamica di vino e olio d’oliva. Il tutto è da un lato ecologicamente esemplare, con anche un impianto di depurazione dell’acqua utilizzata poi per l’irrigazione, ma dall’altro lato anche estremamente commercializzato, proprio all’americana… Al modico prezzo di 50 dollari… si può fare un giro guidato del vigneto su uno dei numerosi veicoli elettrici aperti e per la degustazione occorre sganciare 20 dollari con la possibilità di scegliere 5 vini… Certo l’atmosfera non quella familiare delle piccole aziende in Piemonte o in Toscana, ma anche i vini, la maggior parte nella fascia dai 40 dollari in su, non convincono per niente, mancano di carattere, struttura, tannini…. Solo un Chardonney si propone per una bella fragranza e una gradevole acidità.

Ma abbiamo già bevuto degli ottimi vini, a prezzi relativamente contenuti, e ci rendiamo conto che qui si è saputo sviluppare e vendere al meglio il ‘brand’ con il fascino della ‘biodinamica’…

 

Per il resto ci godiamo il paesaggio prima di fermarci al bar di Jack London. Nato a San Francisco da una famiglia di operai, e politicamente impegnato per tutta la sua breve esistenza, l’autore de ‘Il richiamo della foresta’, ‘Zanna Bianca’ e tanti testi d’avventura e sulla febbre dell’ore, passò l’ultima parte della sua esistenza proprio qui a Glen Ellen, nella Sonoma Valley. Personalità complessa e anche ambigua, morì ancora giovane a 40 anni Nel suo bar, dove sono appesi i principii del suo credo esistenziale, ci godiamo una birra… e un Burger.

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Il bar di Jack London fuori…

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… e dentro

I would rather be ashes than dust!
I would rather that my spark should burn out in a brilliant blaze than it should be stifled by dry-rot.
I would rather be a superb meteor, every atom of me in magnificent glow, than a sleepy and permanent planet.
The function of man is to live, not to exist.

Impressioni sulla moto / Motorradimpressionen 28 settembre

Due settimane fa abbiamo incontrato Stefano, fotografo di Varese che stava facedondo un servizio per le Harley Davidson, ma che, gentilissimo, ha trovato il tempo da dedicare anche a noi e a Arianna. Grazie infinite Stefano!

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Con Stefano e Arianna…

Westcoast-Petaluma 28 settembre

Den USA-1 und California-1 entlang wähnt man sich wie an den Küsten Sardiniens. Das Motorradfahren wird zur besonderen Faszination, denn die perfekt asphaltierten Strassen erlauben es, sich gleichzeitig dem Fahrgefühl und der Betrachtung von einmaligen Szenarien hinzugeben. Am Morgen ziert eine dichte Nebelschicht das Meer, bis die Sonne mit ihrer Wärme nicht nur die Farbkombinationen, sondern endlich auch die Düfte von der feuchten Kälte freigibt. Auf dem Wege gibt es immer wieder spannende Begegnungen: Ein Mädchen, das alleine von Portland nach San Diego unterwegs ist, oder motorradfahrende Hunde…

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Ja, Kalifornien hat etwas Mediterranes. Das haben damals sicher auch die Spanier erlebt, als sie von Mexico aus das Land besiedelt haben und mit ihrer Kultur ursprünglich eine zutiefst religiöse Zivilisation geprägt haben. Es waren Dominikaner und Franziskaner, die sozusagen als Vorreiter den Weg für die Einwanderer öffneten, was leicht an den Ortsnamen abzulesen ist: von San Diego nach San Francisco, von Los Angeles nach Sacramento, …., unzählig sind die Ortschaften, die einem Heiligen oder einem religiösen Motiv gewidmet sind. Dann traten die Mexikaner all diese Landschaften den Amerikanern ab, die Religion wurde weniger aufdringlich, blieb aber bis heute omnipräsent, weniger in den grossen Städten als jedenfalls auf dem Lande.

Wir übernachten in einem Camp in Punta Arena, was uns Gelegenheit gibt, wieder einmal den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen.

 

Dafür verpassen wir das Streitgespräch zwischen Trump und Clinton, anscheined aber ohne viel zu verlieren. Aufgeschlossene Amerikaner mit denen wir sprechen haben es offensichtlich auch ziemlich satt, sich diese inhaltsleere und rein populistisch geführte Kampagne anschauen zu müssen. Immerhin aber scheint Hillary Clinton wieder besser in Fahrt zu kommen …

Auf dem Weg nach Süden halten wir auch in Fort Bragg, wo einst die lokale Railway vor allem das Holz aus den Wäldern zum Hafen beförderte, von wo aus es dann nach San Francisco kam.

 

Point Reyes è una simpatica cittadina a due passi dal mare. Secondo le ricostruzioni del Cheda, che deve avervi avuto degli antenati visto che un garage con il suo nome vi è rimasto, a suo tempo i Ticinesi immigrati nella regione vi si recavano per fare le spese.

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Pochi chilometri ancora, passando attraverso le campagne bruciate dal sole – qui non piove dal mese di aprile – e arriviamo a Petaluma la cui campagna circostante ha ospitato non pochi Ticinesi. Scendiamo allo storico Petaluma Hotel. Costruito nel 1923, oggi è assai dimesso, ma esprime ancora il fascino dell’epoca che si intravvede anche nelle numerose costruzioni storiche e nelle innumerevoli casette vittoriane abitate dalla classe media alla periferia della città.

 

A Petaluma andiamo a trovare Gelindo Cadra, di Mergoscia, verosimilmente l’ultimo o uno degli ultimi ‘mohicani’ ticinesi che vivono nella regione. Gelindo emigra ventiseienne nel 1958, dopo aver atteso 2 anni il visto d’entrata e aver passato qualche anno nel Canton Zurigo. Lo attira il fascino della California mediato da qualche fotografia inviata da parenti: le macchine, forse anche la speranza di fare qualche soldo velocemente… Come per tutti gli emigranti poi la realtà fa da contrappeso ai sogni, tuttavia gradatamente si assesta e il lavoro di mungitore, seppure duro e non certo ben remunerato, gli permette di costruirsi un’esistenza decorosa, condotta tutt’oggi. Gli riesce anche di coltivare qualche hobby come lo sci sulla Sierra e la caccia subacque nel Pacifico… La casetta che abita in affitto gli offre l’essenziale, poi si vive un po’ alla giornata, senza fare salti mortali. Un po’ come le volpi, afferma tra il serio e il faceto, basta non mangiare tutti i giorni che si tira avanti… Ma Gelindo si è adattato alla realtà e, con un po’ di stile americano, vive bene con se stesso e con il suo ambiente. A Mergoscia è tornato parecchie volte, soprattutto per andare a caccia. Io mi ricordo di averlo visto da ragazzo sul sagrato. Chissà se ce la farà ancora a rivedere le contrade del paese natio…

 

 

 

Da Shakespeare a ‘Big Tree’  24 settembre

The Twelfth Night… oder “Was ihr wollt”… Das wollten wir definitiv nicht! Wir hatten Shakespeare in Toronto verpasst und diesmal am Shakespeare-Festival in Ashland, das grösste seiner Art in den USA, sollte es auf Nummer sicher gehen. Ashland ist ein für amerikanische Verhältnisse aussergewöhnliches Städchen.

dsc02983 dsc02987Zwar auch entlang einer Hauptstrasse angeordnet, aber dank den unzähligen Kunstgalerien, Buchläden, Restaurants und den Shakespeare-Souvenirläden mit einem charmanten Flair ausgestattet, das die Erwartungen anregt. Preiswerte Motel sind hier ausgebucht, deshalb steigen wir nicht weit weg in Medford ab und am Nachmittag fahren wir her. Das Programm bietet eher sekundäre Stücke, aber was soll’s Shakespeare ist Shakespeare und so gelingt es uns auch, zwei ‚last minute-Karten’, hier ‚Rush-Ticket’ bezeichnet, zu ergattern. Auf zur Vorstellung. Und bald beginnt der Frust… Was wir erleben ist eine Mischung von Volksbühne und Hollywood–Musical mit durchschnittlichen Schauspielern, die hautsächlich herumschreien und teilweise auf der Bühne einfach herumstehen, und mit einer Regie, die mit billigen Effekten und Pointen operiert. Das Publikum scheint es zu geniessen und macht mit: Wie in den billigen Fernsehserien wird viel und laut gelacht. Der arme Shakespeare muss sich im Grab umgedreht haben.

Aber eben, dies ist auch Amerika und wir hoffen, einfach in die falsche Vorstellung geraten zu sein…

Am anderen Tag fahren wir wieder an die Pazifikküste und wählen eine Regionalstrasse, die durch ein endloses Tal führt. Wie gemacht zum Motorradfahren.

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Wir geniessen die lange Fahrt und sind froh, dass das Wetter bis nach Crescent City hält. Mit dem Motel haben wir Glück: Es wurde in den fünfziger Jahren aus dem Holz einer einzigen riesigen Sequoia gebaut und sanft renoviert. Dies ist eine Vorkost was uns erwartet mit der Fahrt durch die Redwood-Sequoiawälder.

Ad Ashland, una simpatica cittadina con uno charme particolare, dovuto alla sua vocazione artistica, ha annualmente luogo il festival di Shakespeare. Con grandi aspettative ci procuriamo un biglietto last-minute per assistere a ‘The Twellfth Night’. Purtroppo la rappresentazione è una delusione. Una compagnia da teatro di dilettanti di provincia ci propone una sorta di Musical hollywoodiano. Il pubblico sembra divertirsi e si comporta più o meno come nelle improbabili serie televisive americane: ride ad ogni piè sospinto e non sembra preoccuparsi della trama, del resto scarsamente intellegibile… Anche questa è l’America. Speriamo solo di aver scelto il pezzo sbagliato.

 

Il giorno dopo ci godiamo un lungo tragitto che sembra fatto apposta per andare in moto e arriviamo di nuovo sulla costa del Pacifico, a Crescent City.

Il motel è sul porto e l’alba promette bene per fare qualche fotografia prima di avviarci sulla mitica US 101. Così esco da sotto le coperte abbastanza presto con la fortuna di assistere uno spettacolo qui abbastanza frequente: la nebbia che sovrasta il mare, si insinua nel porto e resiste ai raggi del sole…

 

Lasciamo questo affascinante porto per addentraci, seguendo la 101, nelle incredibili e imponenti foreste del ‘Redwood National Park’, che deve la sua notorietà alle gigantesche e millenarie sequoie, fortunatamente non tutte distrutte dalla furia costruttrice della colonizzazione prima e dalla crescita capitalistica poi… Molte sono finite fino a San Francisco, ma poi, fortunatamente, con l’avvento dei parchi nazionali, alcune hanno potuto salvarsi. Ve ne sono di quelle che superano i cento metri. La  più nota ai turisti è ‘Big Tree’…

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Crater Lake / Emigrant Trail 21 settembre

Originato quasi 8 mila anni fa da un’eruzione, il Crater Lake si annovera fra le principali attrazioni turistiche dell’Oregon e degli USA. Noi lo raggiungiamo partendo dalla costa e, dopo aver superato l’altipiano, seguendo la strada regionale che costeggia il fiume di una lunga ma tutt’altro che noiosa valle. Sussiste sempre la possibilità di fermarsi ai bordi un laghetto immerso nel verde della foresta dapprima fitta e impenetrabile e che poi, man mano che si sale verso i quasi 2000 metri del cratere, si dirada.

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Lasciata la moto al parcheggio e raggiunto il bordo del vasto cratere dove si accalcano numerosi i turisti, la meraviglia è grande, favorita da una luce cangiante che rivela la bellezza di questo gioiello della natura.

 

Qui non è facile trovare una camera e la via degli accampamenti è proibitiva a causa delle temperature ormai già autunnali. Così ci siamo ‘lasciati andare’ e, strapazzando ampiamente il budget, abbiamo riservato una camera in un hotel storico a Prospect, una cinquantina di chilometri a sud. Ci godiamo la serata e ci prepariamo per una giornata di vera e propria avventura. L’idea è di andare sulle tracce degli emigranti che hanno conquistato il West. Vi sono alcuni tragitti principali, più a nord l’Oregon Trail, di cui si è già avuto modo di parlare, più a sud il Canada Trail che arriva più o meno a San Francisco. Ma oltre a questi vi sono percorsi intermedi, uno di questi passa proprio a due passi a nord del Crater Lake. Dopo ver superate le Rockys a est lambisce il Crescent Lake e scende lungo un’impervia vallata per raggiungere Eugene. La cartina di cui disponiamo non è male e soprattutto confidiamo nel navigatore di Garmin che è abbastanza preciso e contiene anche quasi tutte le strade forestali.

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L’idea è di salire al Crescent Lake, di fare l’Emigrant Pass a nord-ovest e poi di ridiscendere a sud, ma poi a ragion veduta e viste le difficoltà non indifferente delle piste nella boscaglia accorciamo. Il cielo terso del mattino promette bene, ma la temperatura di poco sopra i zero gradi ci suggerisce di aspettare un attimo, così partiamo verso le dieci e ben presto ci addentriamo su un bello sterrato che ci porta fino al Crescent Lake.

 

Procediamo bene e ci godiamo i colori e le luci della foresta. In giro non c’è anima viva… Speriamo che non succeda niente e che dietro l’ennesima curva non appaia il temuto orso. Arriviamo senza problemi al Crescent Lake dove il responsabile dell’unico campeggio della zona ci guarda assai incredulo quando gli chiediamo se sia possibile fare l’Emigrant Pass. Alla fine, dopo averci dato una cartina dettagliata – anche se non certo della proverbiale leggibilità di quelle svizzere –, ci consiglia di accorciare e di ripiegare verso sud prima de passo. Riconoscenti ci accomiatiamo per inoltrarci questa volta su una pista che richiede un sacco di concentrazione e anche un po’ di perizia, ma Arianna fa il suo dovere e soprattutto Graziella è imperturbabile…

 

Tuttavia possiamo procedere solo lentamente e con prudenza e dopo aver fatto una pausa sulle rive di uno dei tanti meravigliosi laghetti, decidiamo di seguire il consiglio ricevuto e di accorciare. Per fortuna, infatti il tempo cambia velocemente e prima di raggiungere la highway facciamo i conti anche con qualche goccia… Alla fine sono quasi cento chilometri di sterrato. Ci siamo resi conto di quanto ardua e pesante debba essere stata la conquista del West per i numerosi coloni. Chissà se fra di loro c’era anche qualche ticinese…

Der Crater Lake ist eine der sehenswertesten touristischen Attraktionen Oregons aber auch der USA. Von der Westküste herkommend, erreichen wir den Kraterrand auf beinahe 2000 m Höhe am Nachmittag. Die Sonne hat es mit einer beharrlichen Wolkendecke aufgenommen und scheint gerade rechtzeitig die Oberhand zu gewinnen. Was uns erwartet verdient das Prädikat ‚ausserordentlich’ (schliesslich haben wir das ‚mega’ noch nicht ins Vokabular aufgenommen…). Ein wirkliches Aha-Erlebnis wie die Photos zeigen…, das sich bei der Rundfahrt am Kraterrand fortwährend wiederholt.

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Wir übernachten in einem historischen Hotel in Prospect, etwa 50 km südlich und bereiten uns auf einen abenteuerlichen Tag vor. Wir möchten den Spuren der Emigranten nachgehen, die nicht weit weg Mitte des 19. Jhd. einen Trail gebaut haben. Der Ausflug, fast ausschliesslich auf Schotterpisten und Waldwegen, verlangt volle Konzentration und ist auch anstrengend, aber Arianne lässt nichts anbrennen und Graziella erweist sich als unerschrocken und zuverlässig! Wir können nachfühlen, wie mühsam die Eroberung des Westens für die damaligen Siedler gewesen sein muss!

 

Eugene / Oregon Dune 19 settembre

Eugene in Oregon könnte Aarau in der Schweiz sein. Ein friedliches Städtchen im Mittelland, wo wenig geschieht und wo wenig auffällt, ausser dem Campus der University of Oregon. Wir steigen im gleichnamigen Motel ab, unmittelbar jenseits der Hauptstrasse und gedenken einige Tage hier zu verbringen, da Graziella etwas Ruhe braucht und ich auch noch Schnupfen und Fieber auskurieren muss.

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Die Studenten sind noch nicht eingezogen und der Campus lädt uns zu einem gemütlichen Spaziergang durch die gepflegten Grünanlagen, die sich den Raum mit den Wohngebäuden und einigen auffälligen Universitätsbauten teilen. Glas und Aluminium werden häufig als Baumaterial verwendet, auch in eindrücklicher Weise wie in diesem Falle, wo die Verbindung mit dem Wasser nicht nur Leichtigkeit vermittelt, sondern auch zu besonders harmonischen und ausgeglichenen Bildern führt.

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An der Uni entdecken wir auch ein sehr schönes naturhistorisches Museum wo wir aufmerksam den lehrreichen Ausführungen des Guides zur den beeindruckenden Exponaten folgen. Die Sammlung bietet Vieles zur Genese vor allem der Tierwelt, angefangen bei den riesigen Mammuts, die vor etwa 13000 Jahren infolge des Klimawandels ausgestorben sind. Die Guides sind hier, wie häufig in den USA, Freiwillige (volunteers), die sich gerne bei den Pensionierten rekrutieren lassen…

Dopo aver passato alcuni giorni di riposo a Eugene, una cittadina dell’altopiano che non offre un gran che a parte l’università con un bel campus, decidiamo di ridiscendere sulla costa per andare a dare un’occhiata alle “Dune dell’Oregon” da cui ci aspettiamo un bello spettacolo. Prima però passiamo nella periferia di Eugene dove, secondo le indicazioni trovate online, dovremmo trovare qualcuno che dispone di speciali cartine di strade sterrate nell’hinterland dell’Oregon. Non troviamo le cartine cercate. In compenso riceviamo una che rappresenta il percorso costruito degli emigranti nel 1853 per attraversare le Rockys e arrivare a Eugene. Intanto che ci spiega arriva il vicino e ben presto ci rivela che sua moglie è di una famiglia Domeniconi probabilmente di Bidogno – non si ricorda più il nome esatto, ma in compenso ha in mente i Denti della vecchia… Quando si dice che il mondo è piccolo. In ogni caso siamo sulle tracce degli emigranti ticinesi.

Arrivati sulla costa ci rendiamo conto che lo scenario sarebbe notevole, non ci fosse il tempo coperto ad annichilirlo… Ci vorrebbero luce e sole per esaltare queste straordinarie configurazioni di sabbia finissima, tra le quali il tempo ha permesso la crescita di boschi e la formazione di bellissimi laghi.

 

Portland / Mount Hood 15 settembre

Quando lasciamo la casetta al campeggio a due passi dal Pacifico, le temperature sono gradevoli, attorno ai 18-20 gradi. Obiettivo: Portland. Grazie al navigatore che permette la scelta ‘strade panoramiche’, seguiamo un bellissimo percorso tra le foreste dell’Oregon. Ci rendiamo conto perché sulla targa di questo Stato figura un pino…

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La strada è perfetta – sembra che la lobby dell’asfalto non abbia problemi da queste parti…, e ci godiamo le mille curve, anche se la luce che perfora appena il fitto bosco ogni tanto crea qualche problema di visibilità. La temperatura cresce e quando usciamo dalla foresta sull’altopiano dove si trova Portland si avvicina ai trenta gradi. Strano ma vero: il Pacifico assicura frescura, mentre le correnti calde riscaldano le zone ad una certa altitudine.

La Neue Zürcher Zeitung recentemente ha dedicato una articolo a Portland, evidenziandone i molti pregi: dai punti di vista economico, della qualità di vita e dell’atmosfera che vi regna. In effetti, analogamente a Seattle, anche Portland è una città invitante. Retta dai democratici, negli ultimi decenni non ha visto solo crescere le opportunità di lavoro – è sede di molte aziende del settore elettronico e dell’abbigliamento sportivo – ma anche i servizi pubblici, in particolare la sanità e i trasporti. Nel centro città i tram sono gratuiti! e numerose sono le corsie per le biciclette, anche se in verità non se ne vedono molte… La vita nel centro e nei sobborghi è molto diversa rispetto alle città europee: regna una sorta di calma diffusa, non c’è concitazione, il traffico è estremamente lento e tranquillo, si snoda senza apparenti difficoltà. La gente è tranquilla, nessuno corre, tutti sono rispettosi… quasi all’eccesso. Portland ha la nomea di capitale della birra degli USA. Infatti tra centro e dintorni ci sono suppergiù un centinaio di birrerie che, occorre ammettere, producono dell’ottima birra. Ciò nonostante non si vede un ubriaco, anche perché qui come in Canada è proibito bere alcool in pubblico. A differenza del Canada dove ci sono negozi appositi, qui però vino e birre vengono venduti ovunque.

Città gradevole sì, ma che manca un po’ di carattere e di profilo, nonostante qualche peerla architettonica. Il centro sarebbe a ridosso del fiume – Willamette River –, ma non ne approfitta e resta un po’ noioso nella sua semplice geometria, tipica di tutte le città americane: avenue da est a ovest si incrociano con le streets da nord a sud… È facile orientarsi, ma viene meno il fascino delle città europee, cresciute per centinaia di anni in risposta più ai bisogni che ad un piano prestabilito. Quantomeno dal parco sul fiume, animato dagli innumerevoli podisti, lo sguardo verte sui numerosi ponti che assicurano una certa identità.

 

Andiamo in centro con la moto e ci riteniamo fortunati di poter trovare un posteggio. Così lasciamo Arianna tranquilla e ci mettiamo ‘in moto’ a piedi… Al ritorno la sorpresa: abituati come siamo da noi a non dover pagare per il posteggio delle moto, non abbiamo verificato e ci becchiamo la multa. Consci dei rischi che si corrono con la polizia da queste parti – dovremo anche lasciare il paese e siamo registrati… – il giorno dopo, a malincuore, andiamo all’apposito ufficio a versare i 60 dollari.

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Visitiamo il Portland Museum of Art, uno dei più ampi degli USA, dove troviamo numerose collezioni: arte moderna, impressionisti, auro americani, porcellane, ecc. Come per altri musei anche qui manca un po’ la logica e la struttura. C’è molto, ma si ha l’impressione che si un po’ alla rinfusa… Attraversando le sale mi passano per la testa alcune questioni sull’arte – stimolate soprattutto da quella moderna: come si legittima, che cosa esprime, che cosa suscita? Forse un momento o l’altro proverò a formulare qualche risposta…

Poi restiamo però affascinati sia da una delle librerie più grandi che esistano (Powell’s book) sia da dalla hall di una delle banche tradizionali d’America.

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Portland ist eine angenehme, ruhige Stadt. Vielleicht fehlt es ihr ein bisschen an Profil, aber sie ist scheint eben eine typische wohlhabende amerikanische Stadt zu sein, die von der demokratischen Administration der letzten Jahrzehnte durchaus Profit gezogen hat, etwa in ökonomischer, aber auch puncto Umweltschutz. Im Zentrum sind die Strassenbahnen kostenlos.

Am zweiten Tag machen wir einen sehr schönen Ausflug zum Mount Hood, dessen schneebedeckten Konturen von der Stadt aus ersichtlich sind. Im Winter ist er ein beliebter Ausflugsort fürs Skifahren, aber auch jetzt lohnt es sich, die etwa 60 km bis zum Resort zu fahren. Danach fahren wir einfach rund herum, denn er ragt wie ein Pyramide aus der Umgebung heraus. Bei schönstem Wetter und mit den Herbstfarben, die langsam den Wald beleben ist es eine phantastische Fahrt. Lassen wir die Bilder sprechen…

 

 

 

Pacifico / Pazifik  12 settembre

Die Wälder Nordamerikas sind beeindruckend, so ungewöhnlich Dicht, dass man sich fragen muss, wie Wildtiere darin Durchgänge finden können. Der langsam aufziehende Herbst kann ihrem dunklen Grün noch kaum etwas anhaben, so dominiert weiterhin der Kontrast mit dem Tiefblau der Seen und des Himmels. Die unglaubliche Dichte zwingt Nadelhölzer aber auch Birken, einen Ausweg nach oben zu suchen, die Weite und die Befreiung himmelwärts anstreben. Auch wenn ihr Lebenszyklus zur Neige geht oder gar beinahe abgeschlossen ist, geben sie nicht nach und stechen quasi ins Blaue hinein…

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Albero…. Alla ricerca, nel cielo, di spazio e di libertà, nonostante tutto 1…

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Alberi: alla ricerca di spazio e di libertà 2 …

Wir verlassen die Industrieperipherie von Seattle, gehen Richtung Port Angeles im Nordwesten und möchten die Halbinsel mit dem Olympic Mountains Nationalpark umfahren. Die Region hält, was sie verspricht: unglaublich schöne Wälder und kleine und grössere Buchten greifen ineinander und bieten einer offensichtlich reichen Oberschicht wunderbaren Wohnraum.

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Wo wir auch anhalten gibt es immer wieder Gelegenheit, mit den verschiedensten Leuten in Kontakt zu kommen und neben Bewunderung für unsere Reise auch Tipps zu erhalten. Die Zeit reicht und so entscheiden wir uns von Port Angeles aus, noch einen Ausflug zum Hurricane Ridge inmitten des Olympic National Park zu machen. Eine wunderbar asphaltierte und kurvenreiche Strasse lädt uns ein, etwa 40 Km lang durch die Wälder den etwa 1500 Meter Höhenunterschied zum Aussichtspunkt zu fahren. Was sich uns da oben anbietet ist für verwöhnte Alpenblicke nichts aussergewöhnliches, und dennoch von der Weite, den Farben und der Pracht des Waldes beeindruckend. Unzählige Besucher kommen hoch. Darunter viele glitzernde und brummende Harley Davidson in ihrer gemächlichen Gangart. Bald finden wir heraus, dass Harley hier einen Photoservice für die neuen Modelle veranstaltet. Und siehe da: Der Photograph ist Stefano, ein sympathischer Italiener aus Varese, der uns einlädt, uns bei den Harleys einzureihen und dann auch von uns Bilder macht. Die werden wir auch bald von ihm erhalten und auf agoramondo schalten.

Erstmals übernachten wir einem KOA Camp. KOA ist mit über 500 Plätzen wohl die grösste Camping Organisation in Amerika und bietet allerlei an, von den Zeltplätzen zu den gut ausgerüsteten ‚Cabins’. So entscheiden wir uns, Mitglied zu werden, um wieder etwas an den Kosten zu sparen, denn eine normale Kabine ohne Küche kostet schon um die 80 Dollars.

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Am Tag danach geht es endlich zur Pazifikküste! Nicht ohne vorher einen 100 km langen Umweg gemacht zu haben, da die Amerikaner in ihrer Präzision und Effizienz es versäumt haben anzuzeigen, dass die Strasse irgendwo geschlossen ist… Kleiner Trost: Unzählige teilen unser Schicksal.

„No vacancy“ heisst nicht etwa ‚keine Ferien’, sondern einfach ‚besetzt’. Und so kommen wir nicht um eine etwas mühsame Erfahrung herum. Es ist Samstag Abend mit relativ schönem Wetter: Die Westküste ist total überlaufen und es will uns einfach nicht gelingen, irgendwo in einem Motel zu einem erschwinglichen Preis unter zu kommen. Unter 200 Dollars ist fast nichts zu haben…. Beim Eindunkeln und nach satten 530 Km entscheiden wir uns für einen Zeltplatz und haben noch Glück: Der Manager ist gerade am gehen, sagt uns aber, dass wir campieren und am anderen Morgen bezahlen können. Zuerst geht es aber noch zum nächsten Dorf auf Nahrungssuche… und so richten wir das Zelt mit den Taschenlampen ein und sind froh um den Schlafsack.

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Am anderen Tag scheint wieder die Sonne und wir gehen zurück zur Mündung des Columbia-River, wo damals 1806 zwei junge Offiziere, Meriwether Lewis und William Clark, die von Thomas Jefferson beauftragten Aufklärer nach einer beinahe zweijährigen Erkundungsexpedition den Pazifik erblickten. Zum ersten Mal war damit der nordamerikanische Kontinent von Osten nach Westen durchquert worden, was den Anspruch der noch jungen Nation auf die Kontrolle dieses immensen Landes bekräftigte (siehe nächstens die Seite Kultur). Da werden wir in einer KOA-Cabin einige Tage bleiben.

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Lasciamo la periferia industriale die Seattle e ci godiamo il percorso verso Port Angeles che si trova esattamente di fronte a Victoria, la capitale delle Vancouver Islands. Una bellissima strada, fatta quasi apposta per andare in moto, ci porta dentro il cuore dell’Olympic National Park a Hurricane Ridge, un posto di osservazione panoramico che gode manifestamente di privilegiato interesse. Un numero assai impressionante di Harley Davidson, luccicanti e rombanti fanno stranamente su e giù. La ragione ce la rivela Stefano Gadda, il simpaticissimo fotografo di Varese che lavora anche per la Harley: si tratta di un servizio fotografico per i nuovi modelli. Senza indugio seguiamo l’invito di accodarci al gruppo delle Harley e così veniamo a beneficio anche noi di foto professionali che prossimamente pubblicheremo su agoramondo. Reincontriamo Stefano la sera a Port Angeles dove, per cambiare, ci mangiamo una pizza e beviamo un’ottima birra. Qui tra l’altro le birrerie abbondano e fanno anche buona birra…

Il giorno dopo ci riserva dapprima finalmente la visione del Pacifico con la sua immensità appena intuibile. Ma purtroppo ci riserva anche una sorpresa poco gradita: essendo sabato ed essendoci diverse manifestazioni, tutta la costa è invasa da turisti e vacanzieri del fs e non riusciamo a trovare una camera ad un prezzo abbordabile. Sotto i 200 dollari è comunque difficile avere qualcosa. Finalmente, ormai a notte inoltrata e dopo 530 km finiamo in un camping e montiamo la tenda con le lampadine.

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Stefano e Graziella che gli spiega come stanno le cose…

Il giorno dopo torniamo su alla foce del Columbia River, a due passi da Astoria e troviamo una cabina in un Camp KOA, l’organizzazione che ha più di 500 camping in tutti gli USA e di cui siamo diventati membri per risparmiare qualche spicciolo.

200 anni fa, era il 1806 qui videro finalmente il Pacifico due giovani ufficiali, Meriwether Lewis und William Clark, che, per incarico di Tomas Jefferson avevano per primi attraversato in quasi due anni il continente da est a ovest legittimando così le pretese della giovane Nazione e gettando le basi per l’avvio della colonizzazione (vedi prossimamente la pagina Cultura).

 

SEattle,  8 settembre

In un batter d’occhio raggiungiamo il confine con gli Stati Uniti e, a differenza di quanto succede negli aeroporti, sbrighiamo le formalità assai velocemente, anche grazie a degli impiegati piuttosto cortesi. Dopo aver fatto pochi chilometri in un ambiente che porta già i segni del deserto, lasciamo la high-way per imboccare una strada provinciale e puntare su Winthrop, una mecca dello sci di fondo invernale, ma anche un paese che degli immigrati germanici hanno voluto addobbare a guisa di un villaggio del Far West texano con empori e bar che si affacciano sulla strada principale. Sembra che qui al Nord sia una buona attrazione turistica. Ma prima di arrivarci, il caso ha voluto farci fare una trentina di chilometri di strada sterrata attraverso una zona di boschi, radure e laghi molto bella: un piacere per noi e anche per Arianna che finalmente può sgranchirsi un po’…

 

Il giorno dopo si va verso Seattle, la città industriale con un porto imponente, protetto da una catena di isole. La strada ci porta dapprima a superare un passo non molto elevato – da queste parti non si superano i 1550 metri –, ma bello per alcuni picchi e alcuni laghi incastonati dentro le vallate di conifere. Poi, invece, la pianura non offre un gran ché.

I costi degli Hotel in città sono parecchio elevati e quindi prendiamo alloggio nella periferia sud, a Kent, e decidiamo di restare per alcuni giorni. Mettiamo a riposo Arianna e con il bus andiamo in centro: un’oretta per attraversa la zona industriale e i sobborghi dove vive la classe media americana, qui abbastanza benestante. Per arrivare in downtown il bus condivide il tunnel della metropolitana, evitando così il traffico in superficie. Trovata in fondo geniale che non avevamo mai visto…

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Seattle in der Abendsonne

 

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Seattle: il porto con tempo uggioso…

Seattle e lo Stato di Washington fanno parte delle regioni americane più ricche e anche più sicure. L’atmosfera è del tutto simile a quella di una cittadina europea, anzi, polizia non se ne vede in giro, i segni di manifesta povertà si limitano a qualche mendicante. La ricchezza di Seattle ebbe inizio con la scoperta dell’oro in Alaska alla fine dell’Ottocento, il che permise al suo porto di diventare il punto di snodo dei cercatori. Poi gradualmente divenne città industriale, dapprima come stazione d’arrivo della Pacific Railway, poi all’inizio del ‘900 con la fondazione della fabbrica di aerei Boeing, cresciuta inizialmente grazie alla richiesta di aerei nella prima guerra mondiale, e, più di recente, con la Microsoft e altre importanti aziende del settore tecnologico.

Agli americani bisogna attestare un cortesia di fondo che si manifesta ovunque, ma alla quale bisogna fare il callo, perché a tratti nella percezione di un europeo risulta assai stucchevole e può dare ai nervi…In ogni caso si ha l’impressione che sia qualcosa di molto standardizzato e automatizzato, privo di sfumature e differenziazioni.

Città portuale, Seattle non ha un centro e nemmeno una skyline particolarmente attraenti, ma si difende non solo per la sua atmosfera vivace, ma anche grazie ad alcuni punti d’attrazione: il mercato, il museo di arte moderna, la biblioteca. Il mercato, non è certo di grandi dimensioni, ma in compenso pulsante e piacevole, soprattutto per le bancarelle del pesce che arriva fresco dal Pacifico.

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Nach dem Durchstreifen der Wälder im Norden des Staates Washington erreichen wir bald Seattle an der Westküste. Seattle mit ihrem von einer Inselkette geschützten Hafen hat sich schon bald im 19. Jh. zu einer Handles- und Industriestadt entwickelt und einen ersten Höhepunkt mit den Goldfunden in Alaska an der Jahrhundertwende erreicht. Danach wurde die Flugzeugfabrik Boeing gegründet (1916) und heute ist sie auch Sitz von Microsoft und anderen wichtigen Technologieunternehmen.

Seattle ist eine angenehme Stadt. Man wähnt sich in Europa, fühlt sich wohl und kann durchaus die belebte Atmosphäre geniessen. Wir steigen an der Peripherie ab, in Kent, denn damit lässt sich bei den Hotelkosten sparen und darüber hinaus erleben wir eine aufschlussreiche, einstündige Busfahrt ins Zentrum, die uns die teils industrialisierten und teils von der amerikanischen Mittelschicht bewohnten Vorstadtgebieten erleben lässt.

Seattle bietet u.a. ein Museum – Seattle Art Museum / SAM –und eine schöne Bibliothek, beide nahe beieinander in Downtown. Im Sam ist v.a. die Abteilung für moderne Kunst, ab den 50er Jahren die anziehend und faszinierend ist. Insbesondere überrascht die grosszügige Raumaufteilung, die ein hautnahes und intensives Erlebnis vermittelt.

Interessant ist sodann die Bibliothek. Ein schönes, mit seinen geometrisch strengen Linien überzeugendes Gebäude, das sich von den umliegenden Hochhäusern nicht erniedrigen lässt. Wir verbringen darin einige Stunden und versuchen uns in die amerikanische Geschichte einzulesen. Dabei erleben wir wie im Inneren die Bibliothek derart labyrinthartig konzipiert wurde, dass sich Umberto Eco hier durchaus für sein „Die Name der Rose“ hätte inspirieren lassen können. Am Schluss finden wir aber doch sowohl die Toilette (hier heisst sie sehr politically correct: ‚wash- or restroom’) als auch den Ausgang…

 

Rocky Maountains / Okanagan Valley,  4 settembre

Die Rocky Mountains empfangen uns nicht von ihrer freundlichsten Seite. Eigentlich wollten wir hier einige Tage verbringen, aber das Wetter hatte es sich anders ausgedacht. Es ist eben schon anfangs September. Wir bekommen die kühleren Temperaturen auf der Reise von Calgary nach Banff ziemlich bald zu spüren und am Horizont zieren die ersten Wolken die sich abzeichnende Gebirgskette der Rockys. Die ersten Bilder sind schlicht schön, auch wenn sich die Farben des ‚Indian Summer’ noch kaum zeigen, aber wir wissen, dass es anders kommen wird.

Immerhin einige Sonnenstrahlen begleiten uns bei der Besichtigung von zwei der Ortschaften, die das Tal so berühmt gemacht haben: Banff und Lake Louise. In Lake Louise fanden damals die Skirennen der Olympiade statt und heute sind es jene des Weltcups. Nach einem kurzen Besuch bei den Anlagen fahren wir zum See hoch, der etwas höher in einem Seitental dem Zuschauer einen phantastischen Blick preis gibt. Die azur-blaue Farbe entzückt, man möchte gar nicht mehr wegschauen, auch weil die Lichtverhältnisse heute besonders wirksam sind.

 

Man denkt unweigerlich an das Staunen der ersten Menschen, die dieses Naturwunder entdeckt haben, wohl die ‚Blackfoot-Indianer’, aber auch an die ersten Europäer, die auf der Suche nach einem Durchgang für die Pacific-Railway waren, teilweise von Schweizer Bergführern geleitet, denen vor dem grossen Hotel die Ehre erwiesen wird. Danach – es war gegen Ende des 19. Jh. – schlug wie auch in Europa die Stunde des wohlhabenden Tourismus, wozu auch ein riesiges Hotel gebaut wurde.

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Schweizer Bergführer…

Ähnlich muss es den Entdeckern der Warmquellen in der unmittelbaren Nähe von Banff ergangen sein.

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Acqua calda e solforosa

 

Wir müssen es nicht nur mit dem Wetter aufnehmen, sondern auch mit den Preisen. Hier ist alles horrend teuer, teurer als in Toronto. Kommt, dass wir während des letzten langen Wochenende des Jahres unterwegs sind und keine Chance auf Preisreduktionen, etwa für Senioren, haben. So ist die Entscheidung bald gefällt: anderntags ziehen wir hinüber in das Okanagan-Valley, in der Hoffnung, Sonne und Wärme wieder finden zu können. Die Pässe in den Rockys sind nicht besonders hoch – etwa 1300 Meter –, aber Regen und Kälte machen uns zu schaffen. Am Abend, nach 440 Km, sind wir froh mit unsere steifen Gelenken und unseren durchnässten Kleidern in ein warmes Motelzimmer einziehen zu können.

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Die Canadian Pacific Railway mit ihre farbigen, endlosen und langsam fahrenden Zügen…

Le Rocky Mountains non ci sono molto propizie, nè in termini di tempo nè per i prezzi astronomici che fanno da queste parti. Un po’ come in Engadina…

A Banff dove passiamo la notte dopo aver visitato anche Lake Louise, ci imbattiamo, guarda, guarda, in un ristorante ticinese. Tutto sembra indicare che dei ticinesi espatriati hanno messo radici e ottenuto successo: il menu esposto all’esterno scritto in italiano (e inglese) e con alcuni piatti più o meno tipici, i colori blu e rosso che campeggiano con lo stemma sull’entrata, … Così, con l’aspettativa di incontrare dei compaesani e magari di essere accolti con particolare calore, decidiamo di entrare. Purtroppo, il tutto si rivela una sorta di specchietto per le allodole, una trovata pubblicitaria a quanto pare azzeccata (degna della ‘Selezione d’ottobre’ di Matasci…), perché regge dagli anni ’70, quando due svizzero tedeschi, maestri di sci, Georg e André Schwarz, che hanno nonni italiani e il fiuto per gli affari, comprano un ristorante e lo trasformano. Oggi, dopo averlo venduto ad una famiglia di zurighesi, gestiscono uno dei migliori hotel di lusso di Lake Louise (Post Hotel). Ci accoglie il genero degli attuali proprietari. L’italiano non lo parla e, a parte l’asserita amicizia con Lara Gut, con il Ticino non ha una briciola di rapporto e così veniamo trattati come clienti qualsiasi… Quantomeno soddisfiamo l’appetito con una bistecca di bisonte, non male, anche se a prezzi proibitivi.

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Ristorante ticinese… Mah!

Un po’ frustrati, il giorno dopo, ci prepariamo per una traversata delle Rocky Mountains altrettanto proibitiva: saranno 440 km di cui buona parte sotto l’acqua e un freddo pungente. Graziella resiste eroicamente, ma siamo contenti di poterci rifugiare in una camera nel solito motel… La speranza è che arrivi il sole e che ci si possa fermare qualche giorno nella Okanagan-Valley, la seconda regione vitivinicola del Canada dopo quella delle cascate del Niagara.

Collocata al limite nord del deserto, al confine con gli Stati Uniti, Okanagan gode di un microclima speciale, secco e soleggiato, con un’estate molto calda e degli inverni mitigati dalle temperature dei laghi. Così sui pendii e est e ovest dei laghi si trova un’estensione impressionante di vigneti che confinano con le pinete. La strada del vino che percorriamo, dopo aver deciso di restare, favoriti da un tempo tutto sommato gradevole con temperature fino ai 23 gradi, non teme confronti con percorsi analoghi dalle nostre parti. La vendemmia è appena iniziata e i filari sono ancora (stra)carichi. L’impressione è che potrebbero intensificare la potatura verde con il diradamento dei grappoli…Ovviamente ci fermiamo per fare una visita ad una cantina. Proviamo i bianchi (pinot grigio, un assemblaggio con Gewürztraminer, Chardonnet, Pinot) che non ci convincono: mancano un po’ di aromi, di acidità e di profilo. Il Pinot noir pure non raggiunge elevati livelli, invece è gradevole lo Shiraz, con una buona struttura, compatto e persistente. Ne prendiamo una bottiglia al prezzo di ca. 26 CHF che ci godiamo con una costata fatta alla griglia del motel dove abbiamo preso alloggio a due passi dal lago Shaka. Il bel tempo con il vino e la l’ottima carne ci ha fatto ritornare il buon umore…

 

 

Calgary, 31 agosto

Calgary. Here we are and first of all we want to say thanks a lot to Danny and his team of Blackfoot-Garage! We were so glad to meet helpful and friendly people when we arrived for changing the tires and making some other works on our bike. We even got a courtesy bike during the service. Exactly the contrary we experienced in Toronto at the BMW-Agency where we left totally frustrated. Bikers: when you need help go to Blackfoot-Garage in Calgary: professional courtesy can be found there!

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Con Danny e Arianna risuolata…

Le praterie procurano sensazioni simili al deserto: l’orizzonte è sconfinato, la strada ti porta chissadove, il cielo sembra essersi dato appuntamento con la terra… Quelle che abbiamo attraversato sono di due tipi. L’uno è liscio, disteso, lineare, radicale, quasi schiacciato; l’altro invece è gradevolmente ondulato, ravvivato non solo dal profilo più mosso, ma anche dalla presenza di laghetti e stagni attorno a cui si accalcano mandrie di mucche al pascolo. Ovunque si sente la presenza dell’agricoltura che qui raggiunge livelli di industrializzazione da noi impensabili.

Siamo partiti da Winnipeg con la consapevolezza di dover strapazzare un po’ le nostre membra che, in effetti, hanno sofferto pur resistendo bene ai 1300 km percorsi in due giorni. Dovevamo arrivare a Calgary per cambiare le suole ad Arianna… Ma, a dire il vero, il viaggio sulla Transcanadian highway è abbastanza gradevole. C’è pochissimo traffico e si può viaggiare perlopiù a 120 km orari, benché il limite massimo sia a 110 (risp. A 100-110 dove il limite è a 90). In tal senso ci ha rassicurati il simpatico poliziotto in pensione che abbiamo incontrato a Winnipeg e, difatti, tutti, anche la stessa polizia, viaggiano almeno a 10 km sopra il limite. Un polizotto che maneggiava un radar ci ha pure salutati…

Le città di provincia canadesi sono suppergiù tutte uguali. Niente a che vedere con gli standard europei. Un centro città non esiste. La highway taglia spesso la città in due o passa al limitare. All’entrata o all’uscita c’è sempre un centro commerciale con tutti i motel e quindi non vi sono problemi di orientamento. Per giunta il territorio è semplicemente diviso secondo i punti cardinali: si va semplicemente a sud o a nord, a est o a ovest…

PS: due simpatici messicani che sono stati in Alaska ci dicono che il Messico è sicuro ma che comunque è meglio non andare in giro dopo le 6 di sera…

Calgary ist eine angenehme Millionenstadt, irgendwie ähnlich wie Toronto, mit etwas weniger Charisma, etwas provinzieller. Man könnte durchaus hier leben. Sie verdankt den olympischen Winterspielen von 1988 Weltbekanntheit, hat aber auch eine interessante Geschichte, die mit den Blackfoot, den ursprünglich hier angesiedelten Indianern beginnt. Dann kamen im 18 Jh. die Europäer auf Bisonjagd und besetzten das Land. Bald folgte die Canadian Pacific Railway, die für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Wohlstand brachte die Entdeckung der Erdölvorkommen in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Die Stadt hat ein attraktives Downtown mit einer ruhigen Fussgängerzone und wunderbaren Parkanlagen, wo man die Natur geniessen kann.

Wie überall im Lande sind die Kanadier angenehm und überaus freundlich. Manchmal wirkt die Freundlichkeit etwas künstlich, so beim üblichen „how are you today“, aber im Grunde ist eine durchaus wohltuende Positivität spürbar.

 

 

 

Winnipeg Museum of Human Rights, 28 agosto

Al centro di sconfinate praterie dove il cielo ti circonda a 360 gradi e dove gli indiani seguivano il ritmo dei bisonti si trova Winnipeg, capitale del Manitoba. Nonostante l’aspetto di una cittadina di provincia, Winnipeg si è data un profilo, anzitutto storicamente quale luogo d’incontro. Da sempre gli indiani si davano qui convegno alla “Forca”, luogo di confluenza di due fiumi che bagnano la città, oggi centro d’attrazione e di svago dal valore simbolico. Poi, di recente, grazie al Canadian Museum for Human Rights, costruito nel 2008 dall’architetto Antoine Predock. Il Museo testimonia della forte volontà del Canada di difendere i valori legati alla Carta dei diritti dell’Uomo: giustizia, tolleranza, rispetto e dignità.

“Tutti gli esseri umani nascono liberi ed eguali in dignità e diritti. Essi sono dotati di ragione e di coscienza e devono agire gli uni verso gli altri in spirito di fratellanza.” (Art. 1 della Dichiarazione dei Diritti Umani, 1948)

Winnipeg, Hauptstadt von Manitoba, mitten in der grenzenlosen Prärie gelegen, hat sich trotz ihrer Provinzialität ein Profil gegeben: Einmal historisch als Ort der Begegnung, bereits der Indianer, hier wo sich die Flüsse kreuzen. Dann vor kurzem, als sich Canada ein Museum for Human Rights gegeben hat, Ausdruck des festen Willens, für die Werte der Erklärung der Menschenrechte einzustehen.

“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.” (Allg. Erklärung der Menschenrechte, 1948, Art. 1)

 

 

Fort William, 27 agosto
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Fort William 1811

Gegen Ende des 18. Jh. und bis 1816 lieferten sich die Hudson Bay Company (HBC), die riesigee Teile des Nordens Kanada kontrollierte und die Nord West Company (NWC) einen erbitterten Kampf. Worum ging es? Um nicht weniger als den Pelzhandel, d.h. den ökonomischen Rückgrat des damaligen Kanadas. Hunderttausende von Bibern, Füchsen, Hermelinen, Bären, usw. wurden in den unendlichen Wäldern von den Trappern gefangen und zu Pelzen verarbeitet. Auf den unzähligen Flüssen und Seen wurden sie im Frühling westwärts in Richtung Great Lakes auf Kanoen hauptsächlich nach Fort William gebracht, wo sie von den Händlern in Empfang genommen wurden, um dann, wiederum auf Kanoen nach Montreal spediert zu werden. Die Reise von Fort William, heute Thunder Bay am Lake Superior, erfolgte auf der sogenannten Montreal Kanoe und dauert sechs Wochen. Danach kamen die Pelze hauptsächlich nach Europa, aber auch etwa nach China. Diese Kanoe war 11 Meter lang, 1.8 Meter breit und wog etwa 270 kg. Schlicht erstaunlich ist, dass sie über drei Tonnen transportieren konnte: Pelze in ca. 45 Kg Packete (etwa 65 davon), 8-12 Mann, Esswaren und Material…

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Canoa Montreal

In Fort William kam es 1816, genau vor 200 Jahren, in Fort Wiliam zur endgültigen Auseinandersetzung. Die NWC von Problemen mit den Amerikanern geschwächt musste sich der Übermacht der NBC beugen und wurde von dieser einverleibt. Fort William prägte als Umschlagplatz die Geschichte Kanadas und lebt heute im ziemlich realitätsnah rekonstruierten Park als lebendiges Museum wieder auf. Im kalten Winter lebten da nur 30-40 Leute aber als der Sommer nahte fing das Leben richtig an. Hunterte von Trappern, Händlern, Voyageure (Transporteure), Indianerguides, usw. fanden sich ein. Gegen Pelze wurde allerlei getauscht: Gewehre, Munition, Whisky, Decken, Fallen, Töpfe, usw. Ein Gewehr kostete z.B. 9 Credits und ein Biberpelz war 3 Credits wert.

Werkstätte, Burauräume, Schlafstellen, Wohnungen für die Chefs, sogar ein kleines Gefängnis, Indianerzelte aus Birkenrinde gebaut genauso wie die Kanoen, usw., dies alles machte den Fort aus und vermittelt ein faszinierendes Bild des damaligen Lebens. Man kann ziemlich alles realitätsnah erleben, so wie die Pelze gepresst und in 45-Kilo-Eiheiten verpackt wurden. Irgendwie wird daraus aber auch die heutige Identität der Kanadier ersichtlich…

Fino al 1816 la Hudson Bay Company (HBC) e la Nord West Company (NWC), si contendevano aspramente il commercio delle pelli, la principale attività economica del Canada. Poi in quell’anno, esattamente 200 anni fa, la NWC, complice un indebolimento dovuto a problemi con l’America, ebbe la peggio proprio a Fort William e venne assorbita dalla concorrente. Fort William era infatti la principale piazza di scambio tra le pelli portate dai trapper e i commercianti di Montreal. Oggi il Forte è stato ripristinato nella sue forme originarie e ripropone un affascinante spaccato di storia canadese. Il museo vivente permette di farsi un’idea della vita di allora, ma anche di capire meglio l’identità canadese di oggi.

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Lunghe carabine…

Lake Superior, 26 agosto

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Lago dorato!

Sault Saint Marie si trova al limite sudorientale del Lago Superiore, proprio al confine con gli Stati Uniti, anzi, la città è divisa a metà tra i due paesi e collegata da un grande ponte, alle cui estremità si trova il posto di frontiera. Chi va sul ponte non ha scampo, deve passare la frontiera. E noi, come allocchi, alla ricerca di un motel e fidandoci del navigatore, evidentemente indifferente ai confini, ci siamo trovati sul ponte… Tuttavia, prima del posto di frontiera abbiamo fatto la famigerata inversione a U e così, bella sorpresa, eccoci a dover rientrare in Canada senza mai esserne usciti. Fortuna che il doganiere canadese si è dimostrato comprensivo. Si sarà detto: “Poveri svizzeri, pare debbano ancora imparare a girare il mondo…”.

Sault Saint Marie in inglese la chiamano semplicemente “Soo”, alla faccia del capitolo francese della storia canadese a cui rimanda (cfr. la pagina Cultura). E infatti, qui il francese non lo parla proprio, ma proprio nessuno; di nuovo alla faccia del Canada Stato bilingue. Se pronunci il nome della città in francese manco ti capiscono! Peggio che in Svizzera… Si sa che anche i canadesi hanno fatto grossi sforzi per favorire il bilinguismo, introducendolo a scuola, ma qui come da noi i risultati lasciano a desiderare. Quantomeno si vedono dei cartelloni con una simpatica studente che spezza una lancia in favore del bilinguismo. Le lingue dei nativi, inuit e indiani, che erano una miriade sono pressoché scomparse.

Il tempo non promette bene e hanno dato temporali. Ripartiamo da “Soo”/Sault Saint Marie accompagnati da un pioggerellina che però non insiste, ma anche il sole non riesce a far breccia nel denso strato di nuvole. Il paesaggio resta comunque affascinante. Se non siamo sulla costa ricca di insenature, la strada ci porta determinata attraverso gli immensi boschi animati, nel senso quasi letterale del termine, da una miriade di laghetti. Queste sono le zone che hanno stimolato il “Gruppo dei sette”, i pittori ­– di cui abbiamo ammirato le opere alla Gallery of Art di Toronto –. Negli anni venti del secolo scorso avevano affittato un vagone ferroviario per passare qui un decennio e dar forma ad una delle più significative esperienze artistiche del Canada. Uno dei luoghi di maggiore ispirazione del gruppo si trova ad ovest di Marathon dove andiamo dritti dritti per fare la nostra prima esperienza con la tenda.

Il campeggio è situato in uno dei tanti parchi nazionali la cui storia è legata alla seconda guerra mondiale: qui e in altri campi il Canda ha internato oltre 30000 tedeschi fatti prigionieri dagli inglesi. Sembra che il trattamento sia stato tale da invogliare molti dei prigionieri una volta liberati a restare o a ritornare in Canada.

Piazziamo la tenda poco distante dal lago il cui fruscio non ha poco da invidiare alle mareggiate e riesce anche a conciliare il sonno di Graziella che torna in tenda dopo più o meno 40 anni… Chapeau! Io invece mi alzo con le ossa rotte perché siamo riusciti a lasciare un materazzino a casa…

Tuto d’un tratto in lontananza si sente un rombo cupo e assordante, accompagnato da un specie di sirena simile a quella delle navi quando entrano in porto. Ben presto scopriamo che si tratta del treno della Canadian Pacific Railway (CPR), inaugurata nel 1881 – un anno prima del Gottardo – e la cui storia continua a segnare le sorti del Canda. Mi metto a contare i vagoni e arrivo, quasi da non credere, a 152…

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Canadian Pacific Railway

Il sole, la spiaggia di una sabbia finissima, il paesaggio, un tramonto incantevole e una grande bistecca fatta sul fuoco ci ripagano degli affanni.

Wir verlassen Sault Saint Marie (Englisch: ‘Soo’) Richtung Norden und fahren der Küste des Lake Superior entlang auf den Spuren des „Group of Seven“, deren Bilder wir bereits in der Gallery of Art in Toronto bestaunen konnten. Das Wetter ist uns nicht besonders wohl gesinnt, aber glücklicherweise hört der Regen bald auf und wir schlängeln uns auf einer schönen Strasse durch eine schlicht wunderbare Landschaft. Die sattgrünen Wälder werden von Tausenden von kleinen Seen regelrecht belebt, ihre Formen wie eben von Malern gezeichnet sind faszinierend. Darob könnte das Engadin gar eifersüchtig werden.

Wir schlagen das Zelt in einem National Parc Camp, wo einst, während des zweiten Weltkrieges Kriegsgefangene aus Deutschland interniert wurden. Heute erinnert nichts mehr an jene Zeiten, jedenfalls scheint es, dass die Gefangenen derart zufrieden waren, dass sie nach der Freilassung geblieben oder nach Kanada zurückgewandert sind.

Die Strapazen des Campings machen sich in unserem Alter bemerkbar, besonders für Graziella ist es eine echte Herausforderung, nach bald 40 Jahren wieder das ‚Pfadileben’ zu ‚geniessen’. Ein Strand mit feinstem Sand wie in der Toscana und ein schlicht entzückender und entflammender Sonnenuntergang entschädigen uns dafür.

 

The Great Lakes, 23 agosto

Der lange Aufenthalt in Toronto hat uns noch eine grosse Freude beschert: Wir konnten am letzten Abend unsere Freunde Monika und Mark treffen und mit ihnen das Nachtessen geniessen. Am Tage zuvor zu einem wissenschaftlichen Kongress angereist, hatten sie in letzter Sekunde davon Wind bekommen, dass wir noch in der Stadt waren.

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Mit Monika und Mark

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Hi, I’m Glenn Gould…

Am Nachmittag hatten wir auch noch das Glück, vor dem Canadian Broadcasting Center auf Glenn Gould zu stossen. In seiner etwas grimmigen Postur scheint uns einer der grössten Jazzmusiker zu sagen: „Hört doch auf meine Musik und lasst die Probleme der Welt sein…“

Jedenfalls gelingt es uns auch, langsam den Reisemodus anzunehmen, nachdem tagelang ‚Problemwälzen’ angesagt war. So gehe ich anderentags erwartungsvoll zur BMW-Garage, um endlich Arianna befreien zu können… Es konnte wohl nicht anders kommen: Bis das Motorrad parat ist geht es noch eine Weile und ich verarbeite noch den letzten Frust. Aber dann nichts wie weg. Mit Graziella haben wir eine halbwegs rationale Packordnung und irgendwie kriegen wir alles auf die arme Arianna, die das Stöhnen nur deshalb lässt, weil sie sich aufs Fahren freut.

So geht’s los Richtung Norden durch die wohlhabenden Vororte von Toronto, weg vom Lake Ontario hin zum Lake Huron. Wir übernachten in einem klassischen Motel wo wir auch Banane und Yogourt kriegen, weil wir vor haben, um 4.00 morgens aufzustehen und loszufahren. Die ersten 100 km legen wir in der morgendlichen Dämmerung schnell zurück und schon um 6.30, noch vor Sonnenaufgang, fahren wir in den Hafen von Tobermory, wo die Fähre auf uns wartet. Der Lake Huron belohnt unser Frühaufstehen mit einer faszinierenden Atmosphäre: Hier also waren die Indianer – Uronen und Mohikaner –, welche den Romane von James Cooper belebten. Alles spielte sich im 18. Jh. ab (vgl. zur Geschichte Kanadas die Seite Kultur), aber es fällt einem fast leicht, sich vorzustellen, wie sich die Kämpfe zwischen Franzosen und Engländer für die Kontrolle dieser wunderbaren und reichen Gegend abspielten und wie schliesslich die Indianer zu den Leidtragenden wurden ­– im Roman mit dem Tod des letzten Mohicaners und in der Geschichte mit der Einweisung der Indianer in die Reservate.

Dopo aver lasciato Toronto agli amici che abbiamo avuto la fortuna di incontrare la sera prima e aver pernottato nel classico motel, di buon mattino ci troviamo al traghetto di Tobermory che, dal punto culminante di una penisola che si insinua nel lago ci permette quasi di tagliare in due il lago Huron. Lo spettacolo all’alba è meraviglioso. Stimola la fantasia a tornare alle letture giovanili e alle non mai dimenticate vicende de “L’ultimo dei Mohicani”. In olti si ricorderanno che il romanzo è ambientato proprio qui, tra il Lago Huron e il lago Michigan a metà Settecento (cfr. per la storia la pagina Cultura), con i Francesi e gli Inglesi a lottare per il controllo di questa bellissima e ricchissima regione che ancora oggi è un immenso centro economico, dalle due parti, quella canadese e quella statunitense. I Francesi ebbero la peggio, ma in verità ancora peggio è andata agli Indiani, sia nel romanzo, con Chingachgook a piangere la morte di Uncas, il glio e ultimo Mohicano, sia nella storia con l’inesorabile confino nelle riserve di cui qui ci sono tracce un po’ ovunque.

È difficile immaginarsi il Canada senza pensare ai Grandi laghi, bacini tra di loro interconnessi, la cui preziosa acqua confluisce nel fiume San Lorenzo per finire poi nell’Atlantico. Tra di loro, come appare dalle immagini, le differenze altimetriche sono minime, salvo tra Eire e Ontario collegati dalle cascate del Niagara che già abbiamo visto.

I grandi laghi

I grandi laghi profilo

 

Toronto/Niagara 21 agosto

Glücklicherweise sind Toronto und Umgebung äusserst attraktiv. Deshalb fällt es uns auch nicht so schwer, den ‘gezwungenen Aufenthalt’ interessant zu gestalten. Wir haben so einen Ausflug zu den Niagara Falls gemacht. Ein Besuch bei einem der am meisten bestaunten Naturwunder, der sich allemal lohnt., allerdings nicht wegen der Ortschaft Niagara, die als kleine Las Vegas daher kommt.

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Vale la pena di fare un confronto delle cascate estive con la ‘versione invernale’. Così sono andato a ripescare le foto che avevo fatto alcuni anni fa in occasione di una visita nel ese di febbraio.

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Toronto I  19 agosto

Toronto e la quasi-Odissea di Arianna  /  Toronto und die beinahe-Odyssee von Arianne

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Toronto skyline

Il viaggio di Arianna, la moto, da Osh nel Kirgistan verso Toronto non reca certo tutti i crismi del ritorno di Odisseo ad Itaca. Tuttavia, qualche aspetto drammatico lo presenta, in ogni caso per le circostanze del suo recupero in quel di Toronto, capitale economica del Canada e in quanto tale votata per definizione all’efficienza e al rispetto delle abituali pratiche del ‘business’.

Ebbene, Arianna aveva trascorso parte dell’estate a Osh in modalità ‘riposo’ e in condizioni del tutto gradevoli e sicure prima di spiccare il volo su un aereo cargo della Turkish Airline verso Toronto. Numero di trakking: 235-06722833. Un numero del genere viene attribuito ad ogni merce nel trasporto internazionale in modo che possa essere velocemente rintracciata. Il documento di tracciabilità ci dice che Arianna è salita sull’aereo a Bishkek il 12 agosto 2016 (sigla: FRU.IST) con il considerevole peso, compresi bagagli ecc., di 421 kg, e, passando per Instanbul nottetempo, è ridiscesa a Toronto sabato 13 agosto (sigla IST-YYZ), sempre con lo stesso peso. Fin qui tutto bene, da qui via il disastro…

Arianna chiede cortesemente a Dominique, impiegata della swissport, azienda che gestisce il disbrigo delle formalità aereoportuali per conto (anche) della Turkish Airline, di contattare la persona indicata sui documenti di trasporto, un collaboratore dell’agenzia BMW di Toronto, certo B.S., che, secondo gli accordi fissati 5 settimane prima, deve venire a prenderla in modo che possa essere rimessa in sesto per riprendere il viaggio. Infatti, per poter volare, le hanno tolto tutti i liquidi (olio, benzina) perché ritenuti pericolosi. Ciònondimento lei è stata considerata formalmente come ‘merce pericolosa’.

Dominique si dà subito da fare, ma non riesce a raggiungere la persona di contatto. Richiede informazioni aggiuntive in Kirgisistan, ma non ne riceve e così passa il tempo. Anche perché chi dovrebbe verificare l’arrivo di Arianna non si preoccupa minimamente di cercarla. Intanto Arianna è stata messa in un angolo di un immenso capannone, non riesce a capacitarsi di che cosa le stia succedendo. È triste perché non ha i mezzi per contattare nessuno che la possa aiutare e perché si rende conto che abitare un capannone con lo stato di merce pericolosa non deve essere certo a buon mercato anche in condizioni per nulla lussuose. Infatti, come verrà poi a sapere la notte le viene a costare qualcosa come 600 dollari.

Nel frattempo noi, Graziella e Gianni, abbiamo pure spiccato il volo da Zurigo e, grazie al fuso orario, siamo giunti velocemente a Toronto, con la speranza di trovarvi Arianna quasi pronta per rimettersi in moto…, visto che il suo arrivo era stato anticipato e confermato all’agenzia BMW. Così, martedì mattina, senza indugiare andiamo alla BMW. Di fronte alle nostre domande più o meno tutti schivano l’oliva, la persona di contatto (B.S.) non c’è e non è raggiungibile al telefono, ma solo via mail. Già si comincia a capire perché Dominique della swissport non riusciva a raggiungerla. Veniamo a sapere che B.M., che ci era stato indicato dall’agenzia stessa per organizzare il trasporto, è un agente esterno, anche se figura nell’organigramma dell’agenzia. Più tardi qualcuno ci dirà che è completamente inaffidabile. Che fare? Sappiamo che per la spedizione a Osh hanno coinvolto anche la DHL. All’ufficio in centro città un impiegato molto gentile ci da una mano procurandoci il documento di tracciabilità che conferma l’arrivo di Arianna all’aeroporto. Tiriamo un primo sospiro di sollievo e la immaginiamo in un qualche angolo di capannone… Certi che ora le cose andranno veloci, torniamo alla BMW e forniamo le indicazioni al manager. Lui se ne lava le mani e di nuovo ci rimanda a B.S. a cui inviamo le informazioni via mail. Scopriamo in aggiunta che dell’arrivo di Arianna non sapeva nulla e che quindi non ha né pianificato l’officina né ordinato i pezzi necessari. Appena gli arriva la moto farà il possibile… Pur intuendo che qui quasi tutto va di traverso, speriamo che comunque Arianna possa essere ‘liberata’ velocemente e ci dedichiamo a Toronto.

In realtà non succederà niente. Sembra incredibile, ma una delle ragioni – che constatiamo anche noi – risiede nel fatto che alla Turkish Cargo non rispondono al telefono (forse sono ‘güleniani’ e quindi epurati anche loro dopo il putsch…), e il dilettantismo rispettivamente l’irresponsabilità di chi se ne occupa fa il resto. Giovedì mattina riprendiamo le ricerche e, con l’aiuto di Carly, la gentile ricezionista dell’hotel riusciamo a stabilire i contatti con Swissport e il contatto arriva a Dominique. Così finalmente il cerchio si chiude. Nel frattempo anche B.S. era finalmente arrivato lì e via mail ci comunica che il soggiorno di Arianna nel capannone ci viene a costare 2400 dollari, ovviamente da pagare, altrimenti i costi crescono di 600 dollari al giorno…

Il Taxi ci porta all’aeroporto dove incontriamo Dominique. Molto disponibile ci dà una mano e, dopo aver parlato col manager, riduce l’importo da versare a 1200 dollari. Poi, passando per i vari uffici, procediamo al disbrigo delle formalità di dogana. Nel frattempo abbiamo avvisato via mail B.S. di mandare urgentemente il camionista, certo Paul, a prendere la moto. L’attesa si fa estenuante, nell’ufficio al capannone della swissport c’è poco spazio, fuori batte un sole cocente, la gente a tratti ostenta con il solito “how are you today guys?” una gentilezza che strapazza i nervi. Non puoi nemmeno rispondere “very bad”…

Finalmente giunge un’informazione via mail dalla BMW dove si sono dati una mossa e hanno organizzato un trasporto. Tiriamo un altro respiro di sollievo. Passa ancora un’ora e arriva Jason, simpatico ragazzone nero che ha un grosso pick up dotato appositamente di un banco manovrabile per il carico delle moto. Ora le cose vanno veloci e in capo a pochi minuti la box con Arianna, tutta felice di finalmente rivederci, viene caricata.

Alla BMW si ricomincia: il manager non ci assicura di poter rimettere in sesto Arianna per venerdì sera, farà il possibile… Così dobbiamo mettere in conto di dover rimanere fino a lunedì!

Questo è stato l’inizio: in pochi giorni abbiamo vissuto quanto inefficiente e irresponsabile possa essere la gente, abbiamo bruciato buona parte del budget mensile e rosicchiato i nervi, ma al tempo stesso anche incontrato persone disponibili e gentili e imparato a gestire una situazioni non certo estrema, ma quantomeno estremamente scocciante… Intanto siamo ancora a Toronto e potremo continuare solo lunedì, invece di mercoledì. Imprevisti di un viaggio attorno al mondo!

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Na ja, nach Toronto sind wir bis auf kleinere Zwischenfälle problemlos gekommen, aber dann haben wir ‚Quasi-Odyssee’ von Arianne, unser Motorrad, mitgemacht… A propos Zwischenfälle: man stelle sich vor, bereits im Flugzeug zu sitzen um zu merken, dass man die ETA-Einreiseerlaubnis fürs Zielland schlicht vergessen hat. So ist es uns ergangen, denn seit Kurzem verlangt Canada ein solches Dokument für das Einreisen via Flug, das mindestens, so heisst es, 72 Stunden vor der Abreise beantragt werden muss. Glücklicherweise hat die Icelandair Internet an Bord (natürlich gegen Bezahlung…), sodass es uns gelingt, den Antrag online zu stellen. Und siehe da: es vergehen keine 5 Minuten und schon haben wir die ETA auf dem display. Wieder einmal gut gegangen…. Aber, Ironie des Schicksals, beim Zoll am Flughafen kommt es keinem Beamten in den Sinn, die ETA zu verlangen. So, ausser Aufregung und Spesen nichts gewesen…

Zurück zu Arianne. Fassen wir zusammen, denn oben ist das Erlebnis auf Italienisch ausführlich beschrieben. Wir hatten den Transport wirklich so geplant, dass alles klappen musste. Und tatsächlich kam Arianne nach Toronto wie vorgesehen. Aber dann lief alles schief. Der Dilettantismus und die Verantwortungslosigkeit der für den Transport vom Flughafen zur Garage uns von der BMW-Agentur angegebenen Personen, führte dazu, dass wir, einmal vor Ort, praktisch alles selbst organisieren mussten, mit entsprechendem Zeitaufwand und beträchtlichen Kosten. Konkret sind wir immer noch in Toronto, anstatt wie vorgesehen am Mittwoch werden wir am Montag abreisen, und das monatliche Budget ist in wenigen Tagen beinahe verraucht… Einmal mehr mussten wir mit der menschlichen Verantwortungslosigkeit und Dummheit vorlieb nehmen – offensichtlich sind solche Qualitäten ‚normal’ nach Gauss verteilt, nur man erwartet sie eben nicht in einer Hochburg des kapitalistischen Business. Andererseits begegneten wir auch sehr netten Menschen, die uns aus der Patsche halfen.

 Zwischendurch hatten wir aber Zeit, Toronto auch als sympathische und attraktive Stadt zu erleben. Obzwar wirtschaftliche Hochburg Kanadas mit mehr als 3 Mio. Einwohnern wirkt sie ruhig und gelassen, sogar der Verkehr ist beinahe entspannt, jedenfalls viel weniger hektisch als z.B. New York. Die faszinierenden Hochhäuser überstrahlen downtown mit ihren vertikalen Glaswänden, einmal dunkel, einmal goldig, einmal blau, zwingen den Blick himmelwärts zu richten und lassen die Menschen klein und beinahe hilflos erscheinen. Überhaupt, man muss ja darob auch staunen, ist hier alles durchgeregelt und die Leute halten sich auch sehr diszipliniert: so ist etwa Rauchen oder Alkoholtrinken in der Öffentlichkeit verboten und es winken dazu auch saftige Strafen…

Die Skyline von Toronto ist wirklich beeindruckend, und wenn man sie vom See und von der gegenüberliegenden Insel anschaut, wird sie atemberaubend.

 

Im Stadtzentrum könnte der Kontrast zwischen alt und neu, zwischen den unendlichen Hochhäusern und teilweise wieder hergestellten Häuserreihen aus dem 19. Jh. und den repräsentativen Gebäuden aus dem 20. Jh. kaum krasser sein, aber strahlt eine spezielle Atmosphäre aus.

 

Eine Attraktion ist die Art Gallery of Toronto. Ihre Architektur verschwindet zwar in der städtischen Umgebung und wird davon nicht aufgewertet, dennoch zieht ihre elegante Form aus Glas und Stahl den Blick an, auch weil sich darin die Häuser von vis-à-vis spiegeln. Ist man einmal drin, fällt die ausgiebige Holzverwendung in den schönen Arkaden und den Treppen auf, die an sich schon sehenswert sind. Aber auch die Ausstellungen möchte man nicht vermisst haben, so die Sammlung von Henry Moore, aber auch die vielen kanadischen Künstler, die, leider in teilweise völlig überladenen Räumen, uns die Identität und die Geschichte des Landes aus künstlerischer Sicht vermitteln.

 

Kirghistan II,  9 giugno

Leider verlief der Einstiegsausflug am ersten Tag nicht Unfallfrei und der Unglückliche musste am anderen Tag mit einem Nasenbruch und einigen Nähten am Knie wieder die Rückreise antreten…, eigentlich Glück im Unglück, denn der Sturz es hätte auch viel schlimmer verlaufen können. Ansonsten bestätigte sich alsbald, dass sich die Aussortierung der Gruppe gelungen ist und so, auch dank der stets guten Laune von Patrik und Dave, die zwei Leiter, sowie Andrei und Kuman, die zwei Autofahrer, eine zunehmend gute Atmosphäre den Verlauf der Rundreise prägen wird.

Die ersten zwei Tage haben es bereits in sich: Kirgistan zeigt sich von seiner landschaftlich wunderschönen Seite, welche durch die Wetterkapriolen gar noch aufgewertet wird, da sich damit auch die Lichtverhältnisse in ihren vielfältigsten Variationen zeigen. So gelingt es auch, am See wo wir in den Jurten eine willkommene und, trotz nächtlicher Sturmeinlagen, angenehme Unterkunft finden oder auf den Kuppen der bergigen Route, wo wir uns immer wieder Ausflüge ins Terrain leisten, schöne Kontraste einzufangen: Da sind die Ziegen und Schafen die sich neugierig gegenüber dem sich vorsichtig anschleichenden Photographen zeigen oder der Motorradfahrer, der am Horizont zu verschwinden scheint. Allemal eine faszinierende Welt, die auch durch die starken Farben, vor allem okra-rot, die immer wieder in neuen Kombinationen auftauchen zu überraschen vermag.

Am zweiten Abend geniessen wir die Gastfreundschaft einer Familie, die sich insbesondere bei der Zubereitung des Nachtessen grosse Mühe gibt und am dritten Abend lässt es sich in einem Hotel an einem grossen See ziemlich gemütlich einrichten. Danach geht die Fahrt über fahrerisch anspruchsvolle Pässe und Schotterpisten in Richtung Süd-Osten wo wir an einem Vorposten der Seidenstrasse unmittelbar vor der chinesischen Grenze wieder in einem Jurtacamp übernachten können. Die Fahrt verlangt alles ab, v.a. bei den von den nächtlichen Regengüssen angeschwollenen Flüssen, deren Überquerung immer wieder mit Herzklopfen in Angriff genommen werden. Es gelingt, zwar müde aber ohne Zwischenfälle und mit viel Spass das Camp zu erreichen.

 

 

Le impressioni si accumulano. Al maestoso paesaggio che già ha caratterizzato gli ultimi giorni ora si aggiunge anche la storia. Dopo una tappa molto impegnativa sia tecnicamente che fisicamente arriviamo a Tash Rabat, un avamposto della via della seta a due passi dal confine cinese. Qui nel caravanserraglio, rimesso in sesto di recente, mercanti e viaggiatori si fermavano un’ultima volta prima di arrivare nel paese del sol levante passando attraverso vallate impervie che incutono non poco timore. Anche a noi che dobbiamo attraversare a più riprese fiumi e torrenti, gonfiati dai temporali della notte precedente. Comunque tutto va per il meglio e il mattino, grazie ad un’aria pulitissima, possiamo fermare le impressioni nei nostri apparecchi fotografici. Il padrone del campo mi racconta nel suo inglese rudimentale di essere un ex-insegnante di matematica ed è tutto contento di poter telefonare a suo figlio con il mio satellitare. Avere un telefono satellitare con cui potersi connettere praticamente ovunque è una risorsa rassicurante!

Per il paesaggio diamo come sempre voce alle fotografie.

Il viaggio è costellato di sorprese. Ad un tratto ecco apparire all’orizzonte due cavalieri accompagnati da un cane: immagine stupenda ed emozionante! Da parecchio stavano osservando le moto passare e, vedendomi fermo per fare le foto, immeditamento scendono la china per avvicinarsi. Purtroppo ho finito le mie razioni e non ho pi`nulla da offrirgli, salvo un caloroso saluto…

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Cavalieri erranti…

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Poi, raggiunta la cima di un passo, l’orizzonte si apre per offrire uno spettacolo da favola che toglie letterlamente il fiato! L’ambiente è pressoché indescrivibile, dalla lontana pianura si ergono, in un crescendo di forme e colori, colline a tratti taglienti a tratti arrotondate, come se una mano invisibile avesse cercato la perfezione delle forme.

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Orizzonte mozzafiato…

Il penultimo giorno coincide con il mio compleanno. Giä a colazione il gruppo dimostratutta la sua cordialità con un ‘happy birth day’ che, inutile dirlo mi fa un gran piacere. Per la sera avevo previsto un brindisi, ma le bottiglie di prosecco acquistate ad Osh sono finite sulla gip che è andata sul Pamir… Ci ha pensato Patrick che è riuscito a procurarsi una buona bottiglia di brandy kirghiso che serve ottimamente a stimolare il buon umore di tutti.

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Compleanno…

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Der vorletzte Tag (5. Juni) deckt sich mit meinem Geburtstag. Die Gruppe verbschiedet mich ganz herzlich und mit einer guten Flasche kirgisisches Brandy in 65. Jahr, was mich sehr freut.
Auch der letzte Tag ist reich an Erlebnissen, die wie immer während den Pausen auch mit einem sehr gute ‘caffè Lavazza’ begleitet werden. Ein Mädchen will unbedingt ein Photo auf meinem Motorrad… Dann reicht es noch für eine Pause in einem ‘restorant’ an der strasse, wo die Leute, auf den typischen Liegeflächen Tee trinken und ‘Samsa’ essen, leckere mit Fleisch und Zwiebeln gefüllte Brottaschen. Eine phantastische Woche geht zu Ende.

Und natürlich darf das Abschlussbild nicht fehlen…

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Kirghistan I, 7 giugno

Il Kirghistan (Kirghizistan), paese soprattutto di montagne e stappa, si trova incuneato con un arzigogolato confine tra la Cina a est e gli altri ‘stan-paesi’. I suoi 5.5 milioni di abitanti si compongono di Chirghisi ( 65%), Uzbechi (14%), russi (13%) e diverse minoranze. La religione principale è l’islam sunnita, mentre oltre al Chirghiso resta lingua ufficiale anche il russo.

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Il paese resta povero e vive soprattutto di agricoltura con l’allevamento di cavalli, ovini e bovini ad avere un ruolo importante. I rapporti con i vicini sono piuttosto tesi, soprattutto con l’Uzbekistan, a causa della minoranza uzbeka, situata in particolare ad Osh, che vorrebbe ricongiungersi con il paese d’origine. In generale si ha l’impressione che la gente viva in una sorta di semi-isolamento, situazione che del resto si addice anche agli altri paesi ‘stan’, e non solo il Turkmenistan. Significativo è ad esempio il fatto che la gente non dispone di cartine e fatica moltissimo a leggerle. Ogni volta che ci si ferma, ad esempio ad una stazione di benzina, la cartina attira subito l’attenzione e in un qualche modo chi si avvicina cerca di capire dove si trova… C’è veramente da chiedersi in che misura la mancanza di una capacità di orientamento territoriale e geografico, per noi un’ovvietà, non costituisca elemento di significativo impoverimento delle capacità cognitive e, in ogni caso, di una basilare consapevolezza culturale e politica.

Finalmente, dopo quasi una settimana, è arrivato il cambiamento di ritmo. Ho la possibilità di aggregarmi ad un gruppo che, organizzato da Muztoo, fa il giro della regione centrale del Kirghistan. È per me un’occasione più che gradita e sono particolarmente contento, dopo due mesi di vissuto a due…, di cambiare forma sociale. Il gruppo, giunto nottetempo dalla Svizzera e dalla Germania, si trova verso mezzogiorno per un primo assaggio. L’informazione a dire i vero non è molto chiara, e la maggior parte pensa si tratti di qualcosa di molto leggero, da cui un ‘outfit’ più adatto ad un’escursione a piedi più che con moto da fuoristrada.

Partenza

Il gruppo sembra essere ben assortito, e infatti il prosieguo non farà che confermare le prime impressioni. La maggior parte sono principianti, d’età tra i 25 e i 64 (il sottoscritto…). Principiante è anche l’unica donna, Hedi, che dimostrerà doti di resistenza e di tecnica tutt’altro che scontate. Così si parte per un primo giro che ci porta attraverso l’amena campagna di Osh a costeggiare un bel lago. Un giro veramente piacevole, non fosse per ciò che purtroppo non dovrebbe accadere: uno dei membri del gruppo, abbandonato dalla dea fortuna, manifestamente si sopravaluta e cade rovinosamente, rimediando la frattura dell’assetto nasale! Avrebbe potuto andare peggio, molto peggio… non da ultimo a causa di un equipaggiamento semplicemente inadeguato. Ad ogni buon conto, per lui è fine della corsa e dopo le opportune verifiche in ospedale e qualche punto di sutura, il giorno dopo rientra a domicilio.

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Per gli altri invece è l’inizio di una settimana notevole. L’itinerario, inizialmente poco accattivante, ci fa gradatamente scoprire le bellezze del paesaggio per poi portarci sul bordo di un lago dove, grazie alle temperature gradevoli ci sta anche un bel bagno.

Alle fermate c’è sempre occasione di fare simpatici incontri, così come, nelle adiacenze dell’hotel che ci accoglie, di rendersi conto di quale sia il livello dell’attività agricola… Poi anche le moto ogni tanto fanno cilecca…

 Operazioni rudimentali Incudine e martello Sguardo intrigante

La seconda tappa è di nuovo appassionante. Scopriamo un’infinità di cavalli e ci rendiamo conto delle condizioni di vita non certo facili.

Ai bordi della pista le jurta attendono che i passanti si fermino, quasi per dimostrare la loro ospitalità. Possiamo così assaggiare il formaggio fresco. vedere come viene fattoe poi anche fare un giretto con il cavallo…

La sera siamo ospiti di una famiglia che ha predisposto la propria casa in modo da poter accogliere i turisti. La tavola è imbandita e mostra come l’ospitalità si traduca anche in una sorta di messa in mostra di tuttoil ‘ben di Dio’ di cui si dispone! Quando arriva il temporale per fortuna siamo all’asciutto…

Pioggia e moto  DSC02064

 

 Osh e dintorni, 29 maggio

Zum Kalksteinberg, der heilige dem Suleiman gewidmete und ins Unesco-Welterbe aufgenommene Hügel, steigt in einem 20minütigen Spaziergang hinauf. Für das historische Museum, das in einer durchgehenden Höhle untergebracht ist braucht es eigentlich auch nicht viel länger: die wenigen Exponate vermögen kaum viel Interesse zu wecken, genau so wie die Stadt an sich, für die immer noch der eigentlich sonst in die Geschichtsbücher verbannte Lenin den Weg zu weisen scheint…

Von oben schweift der Blick über die Stadt Osh und die rund herum angelegte furchtbare Ebene. Die Dächer der unzähligen, eng aneinander gebauten Häuschen strahlen in der Sonne, zumindest jene die aus Blech bestehen, denn die übrigen müssen immer noch mit Eternit auskommen… aber offensichtlich ist man sich der damit verbundenen gesundheitlichen Schäden kaum bewusst. Und wenn auch… die Ressourcen der meisten Bewohner würden kaum für Ersatz ausreichen. Man ahnt von da oben die ärmlichen Lebensbedingungen der Stadtbewohner, und wenn man durch die staubigen Strassen und durch die völlig vernachlässigten Pärke und öffentlichen Anlagen läuft erhält man die eindrückliche Bestätigung eines weitgehend trostlosen Zustandes. Der Bazar vermag das Bild auch nicht zu korrigieren, einst ein Knotenpunkt der glorreichen Seidenstrasse, ist es heute einer der ärmlichsten den ich auf der ganzen Reise sehen konnte. Kirgistan versucht sich von der Vergangenheit zu lösen, aber der Weg wird lange sein und es führt u.a. über die Bekämpfung der Korruption. Der Stadtpräsident von Osh hat sich vor kurzem spurlos aus dem Staub gemacht, natürlich mit prallen Taschen… Nun hat man einen neuen Anlauf genommen…

Eigentlich ist es die verkehrsmässig zentrale Lage, welche für MuzToo, die von den Schweizern Urs, Patrick und andere in den letzten Jahren aufgebaute Reiseagentur, neben der Leidenschaft für Mittelasien mitentscheidend sein dürfte. Wie einst für die Reisenden auf der Seidenstrasse die Karavanserails lebenswichtig waren, ist heute für die modernen Motorradfahrer MuzToo zu einem kleinen aber umso geschätzter Knotenpunkt geworden. Die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft womit man empfangen wird macht die Agentur umso attraktiver.

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Nel regno di MuzToo…

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Patrick…

Il Kirgistan è una delle ex repubbliche sovietiche che cerca di uscire dagli stretti percorsi del dominio russo. Ma fatica. Quantomeno si è data un parlamento con due camere e sta avviando il processo di riforma indispensabile, tra l’altro per combattere la corruzione. Di per sé votato all’agricoltura e alla pastorizia di montagna, dispone anche di risorse naturali, ma non sembra ancora in grado di tradurle in un valore aggiunto economico e politico. Anche qui, purtroppo, per la maggioranza sembra valere il triste detto secondo cui si stava meglio quando si stava peggio… L’apertura ad una certa libertà e l’occidentalizzazione della cultura e della vita quotidiana pretendono un immenso tributo, che si misura in una diffusa povertà e nelle manifeste contraddizioni, alimentate dai miraggi della società dei consumi: automobili, quasi tutte di seconda mano, provenienti dagli avanzi dell’Occidente e del Giappone, e telefonini, ovunque, fino in fondo alle valli, dove un ragazzo a cavallo sta telefonando o un vecchietto si cimenta insicuro alla guida di una vecchia Mercedes…

La gente è sì cortese, ma siamo lontani dalla gentilezza spontanea incontrata in Iran. Si ha la sensazione che ci sia una sorta di freno interiore, difficile che qualcuno di abbordi, se non per chiederti quanto costa la moto. Un’eccezione: una giovane donna che ha visto la mia targa e che è stata ad abitare a Zurigo… La gente porta i tratti dell’origine mongola: viso rotondo e piatto, zigomi pronunciati, occhi a mandorla. Difficile, quasi impossibile vedere una donna piacevole e carina… Ma non desisto!

Nell’attesa di fare un giro nel nord-est con un gruppo organizzato da MuzToo, ho esplorato un po’ la regione. Munito dello stretto necessario, la tenda e la spesa fatta al bazar per farmi una bella cenetta, mi dirigo verso nord-est verso il confine con la Cina. Il paesaggio è dapprima ameno, qua è la sembra quasi di essere in Toscana, poi si fa più variegato al verde intenso si affianca il rosso forte della terra. Un padre con i figli da fotografare…, poi un cimitero, il più triste che mi sia capitato di vedere!

So del rischio di temporali e quindi cerco abbastanza presto un posto per montare la tenda. Lo trovo sulle sponde del Tar, il fiume che scende dalle montagne al confine, e, contento, mi metto all’opera. Finalmente posso piazzare la tenda e mettermi al fornello: tutto nuovo di zecca e da sperimentare… Il vento sta spingendo nuvole stracolme di umidità verso la barriera montagnosa e ormai il temporale è solo questione di tempo… Arrivo giusto a terminare il frugale, ma ottimo…, piatto di verdure che devo cercare riparo sotto la tenda… Tuoni, lampi e cataratte celesti aperte! Mi chiedo come faccia la tenda a resistere. Da dentro devo darmi da fare per evitare che si formi il pozzo… eppure non entra una goccia d’acqua. Miracoli della tecnologia dei materiali. Dalle sette di sera fino alle sette di mattina non esco dalla tenda (se non malvolentieri per far fronte a bisogni troppo urgenti…). Anche questa è avventura.

 Pamir, 26 maggio

Il Pamir è qualcosa di speciale, veramente mondo a se. Già il percorso di accesso ne ha mostrato le peculiarità di un paesaggio di alta montagna, con vallate interminabili, profondamente incassate tra pareti verticali altissime e i fiumi che da tempi inimmaginabili svolgono il loro paziente lavoro alla ricerca della propri strada. Sono fiumi, in special modo l’Amu Darja, che un tempo arrivava ad alimentare il lago Aral, carichi di terra e di fango che assicuravano la fertilità delle pianure. Purtroppo, come sappiamo, proprio lo sviluppo forzato dell’agricoltura, in particolare del cotone, hanno portato alla catastrofe ecologica dell’Aral, i cui effetti non sono né pienamente noti né sotto controllo. Ad esempio il vento trasporta migliaia di tonnellate di sale verso l’interno con conseguenze ancora imprevedibili.

Facciamo un ulteriore passo verso questo affascinante mondo del Pamir, partendo di buon ora da Chorog. Un nugolo di ragazzini sta andando a scuola. Sembrano contenti nelle loro divise, alcuni addirittura con la cravatta nera e la camicia bianca, tante ragazze con un bel vestito a strisce zigzagate, pure in bianco e nero e foulard con i colori nazionali. La scuola sembra essere molto importante e questo è senza dubbio un punto di speranza per il futuro di una regione povera, anzi, a dire il vero, poverissima.

Attraversiamo diversi paesini. Le donne, che di regola non si lasciano fotografare, indaffarate o sedute su panchine di sassi, salutano. Gli uomini, quasi sempre a gruppetti, chiacchierano e commentano la ripetitività del quotidiano. Pochi si vedono lavorare.

Ci si chiede di che cosa possano vivere. Un po’ di agricoltura, qualche mucca che bruca sui bordi della strada, qualche piccolo gregge, ma in definitiva tutto sembra languire e trascinarsi. Difficile immaginare come sia possibile trovare senso alla vita in queste condizioni, dove non regnano più la semplicità e la condivisione del piccolo mondo primitivo di un epoca lontana, ma il contrasto e le contraddizioni provocate dal turista che passa a bordo dell’alta tecnologia, dalle auto che rappresentano un sogno, dai telefonini, dalle televisioni… Quasi quasi sembra che oltre il fiume, nelle condizioni ancora più semplici delll’Afgahnistan, la vita sia più sensata.

A Murgab incontriamo una ragazza tedesca che sta facendo uno studio sulle condizioni di vita. Si da fare per spiegare una realtà così intricata, ma ammette che la gente non è soddisfatta. V’è da pensare che il paesaggio, nella sua maestosità, possa comunque essere una delle fonti di vita, assieme al rapporto intimo con la natura, con gli animali e, ovviamente, con le persone all’interno dei nuclei famigliari. Ne abbiamo un esempio quando arriviamo a Bibi Fatima e veniamo accolti al piccolo hotel. Diciamo che è una pensione come ai vecchi tempi, gestita da una famiglia con almeno tre generazioni. Probabilmente gli anziani non hanno ancora raggiunto i 50 anni. Ci danno il benvenuto facendoci subito vedere l’autocollante del club delle moto tajico che usa venire qui: in qualche modo una garanzia… La cucina dietro lo stabile mi ricorda gli anni di gioventù sui monti quando tutto veniva preparato sul fuoco. In generale le condizioni rimandano a realtà ottocentesche in Europa, così anche le costruzioni e le strade nei paesi, dove però si può scoprire anche un bel trattore…

Grazie alla cucina dei vecchi tempi dell’hotel possiamo mangiare sia del pane sia delle patatine fritte che sono semplicemente ottimi. Siamo a 3200 metri e si conferma come le patate che crescono in altitudine siano le migliori…

Qui c’è una fonte termale aperta al pubblico. Già ne avevamo visitata una poco dopo Chorog. Di recente hanno costruito uno stabile attorno alla fonte da cui sgorga un’acqua caldissima. Bisogna aspettare il turno, in quanto si alternano donne e uomini, poi posso godermi l’effetto benefico e rilassante dell’acqua. La serata è bellissima e il cielo sembra a portata di mano.

In fondo bisognerebbe restare, ma le attuali condizioni del nostro viaggio, suggeriscono di continuare.

Die Schotterpiste bietet eigentlich alles, was sich des Motorradfahrers Herz wünschen kann. Wären nicht diese verflixten Sandstellen, die wirklich sehr sehr schwierig zu durchfahren sind. Und so passiert es, dass man in Tuchfühlung mit dem allerdings weichen Boden kommt. So ist das Gefährt schnell aufgerichtet und es kann weitergehen.

Wir haben einfach Glück mit dem Wetter, das uns aussergewöhnliche Licht- und Farbenspiele bietet: Der blaue Himmel mit den weissen Wolken, die hohen Berge mit dem dem Schnee, dies alles kontrastiert mit der Weite der braunen, grau und grün durchzogenen Ebene. Zwischendurch überraschen uns riesige Furchen an denen wir schnell vorbeifahren, um bei einer Herde zu halten. Die Emotionen sind stark. Eine junge Frau geht sichern Schritts, vorne die Schafen und Ziegen, im Hintergrund die Kette der Sechs- und Siebentausender… Doch, hier lässt sich der Lebenssinn nicht nur erahnen, man spürt die Immensität der Existenz… Es ist überwältigend.

Ja und das Leben ist soeben neu erwacht. Ein Kalb, streng bewacht, kann noch nicht stehen, wird aber auch bald die Welt erkunden. Die geschieht bereits für das junge Jakskalb, das dem Rhythmus der Herde noch nicht gewachsen ist und deshalb auf die Hilfe des gütigen Schäfers angewiesen ist.

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Giovane donna

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Nuova vita

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Aiuto gradito

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Die lange und anstrengende Fahrt endet in Murgab. Das Hotel Pamir ist ein fast obligater Treffpunkt für die Reisende. Hier trifft man sich, Schweizer, Deutsche, Amerikaner,… auch wenn die Preise überrissen sind, und tauscht Erfahrungen, Informationen, Tipps. Zwei Ärzte aus Zürich sind auch zugegen, Didi Burkhardt und Philip Preiding, die einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung leisten. Ihre Hautaufgabe besteht darin, die Ärzte, v.a. Allgemeinpraktiker, eine Zeit lang zu assistieren.

Am anderen Tag geht es früh Richtung Osh. Das Pamirerlebnis neigt zur Ende. Prompt verfehlen wir die Hauptstrasse und verlieren etwa 2 Stunden. Gerade heute als es mehr als 400 km zu fahren gilt. Am Schluss werden es 550 sein und zwar unter äusserst schwierigen Bedingungen. Wir müssen über zwei Pässe, der höchste auf 4600 Meter. Tatsächlich passiert das, was jeder Berggänger und jeder Pamirfahrer fürchtet: Das Wetter schlägt um, es beginnt zu schneien bei 0 Grad. Die tajiken Beamten auf der Kuppe des Passes sind sehr verständnisvoll und wickeln die Grenzformalitäten in Rekordtempo ab, genauso wie ihre kirgisischen Kollegen 30 km weiter unten. Der Dauerregen setzt eine Weile aus, aber nur um noch stärker zu werden und den Höhepunkt in Osh zu erreichen, als wir in die Stadt einfahren. Der Taxifahrer findet das Hotel nicht, aber schlussendlich sind wir da, müde, nass und durchfroren.. Das ist eben auch ein Pamirerlebnis, Adventure pur…

Kulyab-Kalakhum-Chorog / Pamir, 25 maggio

Kulyab ist so etwas wie ein Städtchen im Niemandsland. Angelegt zur Hauptsache auf beiden Seiten der Hauptstrasse, hat es nichts erwähnenswertes zu bieten: zwei schlechte Hotel, ein chaotischer Markt, ein Gewitter… Immerhin gelingt es uns, ein Bier und die üblichen Spiesschen zu ergattern, während rund herum der Regen niederprasselt. Im Hotel treffen wir zwei sympathische Franzosen, sie und er, die mit dem Velo unterwegs sind. Sie wollten nach China, erhielten aber in Biskek keine Visua und so sind sie nach Süden gezogen. Sie werden es wieder versuchen, hoffentlich mit mehr Glück. Mit den Visa für China ist es so eine Sache: Die einen sagen, es sei kein Problem, vor allem wenn man mit einer Agentur operiert, die anderen hingegen klagen, es sei sehr schwierig. Auch hier scheint Willkür an der Tagesordnung.

Die Strasse Richtung Kalaikhum und Pamir steigt zuerst an und führt uns in eine angenehm grüne Landschaft. Einige Velofahrer mühen sich hinauf, genauso wie die wenigen Lastwagen. Offensichtlich ist noch nicht durchgesickert, dass die Südroute offen ist, im Internet, erfahren wir später, wird sie immer noch als gesperrt angegeben.

Danach wird es ernst und wir erhalten einen Eindruck dessen, was es mit den Strassenverhältnissen im Pamir auf sich hat: Der Weg führt durch tiefe, endlose Täler und Schluchten wo zur Zeit intensiv gearbeitet wird. Abgebrochene Strassen werden wieder saniert, da und dort gibt es eine neue Strassenführung durch den roten Felsen und die roten, immense Erdmassen, die von Baggern wegbugsiert werden. Die Lastwagen, teilweise aus China, stehen Schlange und warten. Ein Anhänger ist gekippt und wartet bis man ihn wieder aufrichtet, unterdessen wurde rund herum im sehr schwierigen Gelände eine Notstrasse errichtet… wir kommen durch!

Jetzt geht es durchs Tal entlang der afghanischen Grenze: nur der Fluss trennt die zwei Länder und dies über eine endlose Strecke von mindestens 400 km. Eine Gegend wie erfunden für die Drogenhändler. Der Schmuggel grassiert, denn damit lässt sich offenbar eine Unmenge Geld verdienen. Eigentlich ist es nicht schwer über den Fluss zu kommen, aber die Methoden seien vielfältig, so werden auch Drogen paketweise über den Fluss geschossen. Wir werden auch Polizeipatrouillen antreffen, die in Zivil und mit der Pistole unter der Achsel dem Handel Einhalt zu gebieten versuchen.

Der Blick hinüber zu Afghanistan lässt die ärmlichen Lebensverhältnisse nur erahnen. In Lehmhütten hausen die wenigen Leute, die sich hier im engen Tal an den fruchtbaren Orten angesiedelt haben. Auch wird an einer Strasse (Schotterpiste) gearbeitet und zwar im äusserst schwierigen und felsigen Gelände: an sich völlig absurd, denn auf der tagjikischen Seite ist die Strasse recht gut und es würde reichen, einige Brücken über den Fluss zu bauen. Aber eben, mit den Beziehungen zwischen den zwei Ländern steht es nicht zum Besten und die Strasse soll auch militärisch-strategische Zwecke erfüllen. Wenn die Armen sich untereinander bekämpfen …

Wir machen Pause an einer Stelle wo auch Lastwagen halten und wo es offenbar etwas zu essen gibt. Und siehe da: Ein kleiner Bub taucht auf und nimmt etwas schüchtern eine Toblerone entgegen…

Il Toblerone proprio non lo mollo...

Il Toblerone proprio non lo mollo…

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Attraversiamo paesaggi veramente unici. Facciamo di nuovo pausa ed ecco che da na casa poco discosta dalla strada si avvicina un uomo che accompagna, anzi regge una ragazza. Poi c’è anche un bambino. La ragazza e completamente cieca e appena riesce a reggersi. Il cioccolato le strappa un sorriso. Forse riesce a costruirsi un’immagine interiore del turista con la moto che si è fermato…

Sulla via anche un piccolo cimitero. Poi, tutto ad un tratto, all’uscita della vallata, siamo a Kalaikhum. Subito un ragazzo ci ferma e ci offre camera e cena per un buon prezzo. Tuttavia sappiamo che c’è un ottimo hotel e dobbiamo deluderlo. Infatti poco oltre ne appare la sagoma. È stato costruito da poco, presumibilmente con i capitali del contrabbando di droga. Meglio non pensarci e così siamo a goderci il lusso di un quattro stelle, ad un prezzo abbordabilissimo (30 dollari). Qui gira poca gente e quindi i prezzi delle camere sono contrattabili. Ci sediamo al bar per berci una birra fresca ed ecco che appaiono due simpatici uomini che, in inglese, ci invitano a berne un’altra. Sono Sasa e Safet, lavorano per una NGO, la Norwegian People’s Aid, e stanno sminando il territorio dagli ordigni lasciati dai russi. L’incontro si fa estremamente interessante e continua a cena con un’ottima bottiglia di vino. Sasa e Safet sono bosniaci, il primo della Repubblica Serpska, il secondo invece è musulmano. Durante la guerra civile erano su fronti opposti, oggi sono amici e svolgono ormai da anni questo difficile lavoro, in particolare Safet che è già stato un po’ dappertutto. Entrambi hanno famiglia in Bosnia e rientrano solo per le vacanze. Ridendo, Safet mi dice che per fortuna Sasa non era un buon soldato, altrimenti oggi non sarebbe vivo. Ci raccontano – soprattutto Sasa, il più ‘intellettuale’ e irrequieto – la storia delle guerra civile in Jugoslavia e delle difficoltà nel trovare una riappacificazione.

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Sasa e Safet

Il mattino loro partono presto. Noi abbiamo ancora occasione di osservare cme si lavora da queste parti… 64 uomini (sesantaquattro) si sono radunati attorno ad uno scavo di una trentina di metri proprio di fronte all’hotel. 4-5 si danno da fare con dei picconi e delle pale che sembrano giocattoli. Un uomo già anziano con tanto di vestito, sudicio ma pur sempre vestito, vuol dare un mano anche lui…

Ci aspettano 200 km di una vallata interminabile che parla con i suoi colori e la sua rudezza. Fanno da contrasto le ragazze che ritornano da scuola e volentieri si fanno fotografare, ma anche i bellissimi fiori gialli che spuntano fra i sassi e nei pochi campi sui bordi del fiume.

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Si va a scuola…

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Di ritorno da scuola…

 

 

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Dall’altra parte della vallata di nuovo le capanne di argilla…, poi incrociamo un ciclista tedesco: viene da Biskek e va a Dushambé per poi rientrare a Monaco.

 

A Chorog arriviamo affaticati e ci fermiamo alla prima stazione di benzina. Un ragazzo che parla assai bene l’inglese, ci contatta per offrirci una camera. Lo seguiamo, ma, viziati dal lusso di Kalaikhum, pensiamo di trovare di meglio. Dopo aver verificato in due o tre posti, dove tra l’altro un antipaticissimo padrone vorrebbe spillarci 50 dollari per una camera in una stamberga, ritorniamo al punto di partenza, ben contenti… Il giovane è molto disponibile, ci porta al ristorante e il mattino ci prepara una bella colazione. Con il padre, oltre ad avere una casa con camere da affittare, ha un’azienda che compra componenti di mobili in Cina, li monta e vende. Sembra che il business funzioni… Così lui si da fare a studiare l’inglese in corsi offerti da un istituto che presto diventerà un’università facente parte di della Central Asian University con sedi in diversi paesi.

 

Dushambé-Kulyab, 19 maggio

Dushambé è una città che non esce dagli schemi delle capitali dell’ex impero sovietico: monumenti giganteschi e costruzioni imponenti, vagamente classicheggianti, ne segnano i luoghi principali ed evidenziano la volontà dei regimi, tutt’ora al potere, di imporre alla gente un’immagine di grandezza e di successo che poi si riverbera nel nazionalismo molto diffuso. Il culto del presidente è ossessivo ovunque, non solo nella capitale, anche nei luoghi più discosti, le sue gigantografie ricordano a chi se ne volesse scordare di chi è il merito. Ma quale merito? Qualcuno mi ha detto che non è molto diverso da Ceauscescu… Il Tagikistan, a differenza del Turkmenistan e dell’Uzbekistan, è un paese povero che non quasi risorse naturali, a parte l’acqua che permette di produrre energia elettrica… ed ecco perché i legami con la Russia restano forti.

Dushambé tuttavia si profila anche per una particolarità del tutto piacevole: potrebbe portare il titolo di città dei parchi e delle rose. Il verde è dominante, nelle strade alberaDSC01501   te come, appunto, in innumerevoli parchi dove le rose la fanno da padrone e creano un’atmosfera gentile e invitante.

 

Per noi Dushambé è però importante perché abbiamo previsto di fare il servizio alle moto. Infatti gli penumatici sono arrivati puntualmente all’indirizzo del club dei ‘motard’. È l’unico del Tagikistan e conta 14 membri che ci invitano anche ad un party in un bar con musica western e degli anni ‘70, un sacco di bandiere tagiche e birra a volontà… Nella piccola officina, ovviamente l’unica in tutto il paese anche quella, Boris e i meccanici si mettono al lavoro. Arianna non ne vuole sapere di lasciarsi fare il cambio olio, ma alla fine, dopo tre ore di sforzi per togliere le protezioni del motore, il lavoro è fatto e ci sta anche una lavatina…

L’accesso al Pamir è possibile per due percorsi che portano entrambi, da nord e da su-ovest, a Kalaikhum. Le informazioni che circolano, danno il percorso a sud bloccato per frane e quindi non ci resta che tentare quello a nord. Il paesaggio all’uscita dalla città si fa lentamente più collinoso con il verde dei prati e delle colture a dominare, per poi essere velocemente sostituito da un’ampia e affascinante vallata occupata da un fiume limaccioso e di un intenso colore rosso-ocra. Ha piovuto molto e la pista fangosa ci crea qualche problema, soprattutto perché tutta la zona è caratterizzata da terreno molto friabile che cede sotto l’impatto delle piogge, verosimilmente ancora frequenti in questo periodo.

Così, quando arriviamo al bivio per gli ultimi 50 chilometri, dove si trova il posto di controllo e di registrazione ­– per l’accesso al Pamir è richiesto un permesso speciale concesso assieme al visto – ci aspetta la sorpresa… un ponte non ha resistito alle piogge e il passaggio non sarà ripristinato prima di cinque giorni (che poi possono diventare anche dieci…). Che fare?

Ja, an der Abzweigung der Nordroute, die nach Kalaikhum führt, ist die Überraschung gross. Entgegen den Informationen, die wir in Dushambé erhalten haben, ist die Strasse gesperrt. Ein Brücke soll die starken Regenfälle nicht überlebt haben und ein Durchgang ist frühestens in fünf Tagen denkbar. Wir erhalten einen Eindruck der Wucht des Wassers unmittelbar bei der Abzweigung, die auch nur noch knapp passierbar wäre. Die Leute nehmen es offenbar gelassen, genau so wie eine der unzähligen Schafsherden, die hier vorbeikommt und die ganze Strasse beansprucht. Überhaupt, wir haben tausende von Schafen und Ziegen gekreuzt oder überholt, die, begleitet von unzähligen Eseln und Pferden, in diesen Tagen offensichtlich gut gelaunt den langen Weg zu den Weiden in den höheren Lagen auf sich nehmen.

Was sollen wir machen? Wir entscheiden, die Pamirhochebene von der anderen Seite anzugehen. Aber dazu müssen wir nach Kirgistan ausreisen. Erst am Abend im Hotel, wo uns ein geschäftlicher Patron 30 Dollar pro Zimmer abknöpft, realisieren wir, dass unser Visum eine einzige Einreise nach Tagikistan ermöglicht. Patrik von Muztoo kommt uns zu Hilfe: die Südroute sei unterdessen wieder offen und so machen wir uns anderntags wieder auf den Rückweg, fast bis nach Dushambé, um dann Richtung Südosten abzuzweigen. Die Polizei ist mit den Radarn allgegenwärtig, dreimal halten sie uns an: zweimal erweisen sie sich als nachsichtig. Das dritte Mal sind sie sogar zu viert und der junge Polizist will es uns zeigen. Und dennoch lassen wir uns die offensichtliche Willkür nicht einfach gefallen. Wir fuhren nämlich hinter einem Auto her, das sie einfach vorbei gewinkt haben… Nach langem hin und her und einem Telefonat mit einem Vorgesetzten, der einige Brocken Englisch spricht lassen sie uns, offensichtlich genervt gehen und so erreichen wir Kulyab, nicht ohne auch einige Gewitter heil überstanden zu haben…

 

Samarcanda-Tashkent-Dushambé, 15 maggio

Salire sul treno che ci porta da Samarcanda a Tashkent è un po’ come salire sulla Frecciarossa Milano-Roma… Oggetto di prestigio che va ad ampliare i meriti del del presidente e della classe che lo attornia. Prima tuttavia abbiamo ancora l’opportunità di godere alcune delle meraviglie di Samarcanda, in particolare il Mausoleo Shah-i-Zinda, il ‘re vivente’ e l’osservatorio di Ulug Beg.

Quando, dopo aver superate il grande portale, si salgono i 36 gradini che portano al cuore del mausoleo che accoglie le spoglie di numerosi personaggi di prestigio, si ha una sensazione, come narra la leggenda, di qualcosa di particolare e di magico. La necropoli era chiusa ai non credenti fino all’inizio del secolo scorso. I pellegrini, mentre salgono e scendono, contano i gradini. Il numero dei gradini sarebbe uguale per chi abbia realizzato il pellegrinaggio di tutto cuore e si sia purgato da peccati. Invece chi ottiene un risultato diverso scendendo deve rifare il percorso recitando le preghiere su ogni gradino.

Alla fine della scala si passa un nuovo portale per accedere ad una specie di corridoio ai cui lati sono si ergono i diversi mausolei. L’intensità del colore predominante, il blu, sembra avvolgere e penetrare chi attraversa il percorso e quasi toglie il respiro…

 

Ulug Beg fu uno degli ultimi sovrani della dinastia timuride. I suoi interessi erano dedicati soprattutto alla scienza e all’astrologia, tant’è che fece costruire (1428-29) un gigantesco osservatorio con un sestante scavato nella roccia che gli permise di mappare le stelle con grande precisione. Ma gradualmente i suoi interessi scientifici lo resero inviso ai notabili dell’islam e anche ai suoi figli che provvedettero ad assassinarlo. Poi gradatamente la dinastia perse coesione e potere.

 

Restava da dare un’occhiata al bazar a cui, tuttavia, manca il fascino dei grandi bazar turchi o iraniani. Comunque qualche immagine la si può ritagliare, come quella della vecchietta alle prese con il telefonino…

Il viaggio con il gruppo sembrava finire per il meglio con una cenetta, ma ha purtroppo una di quelle appendici che si preferirebbero evitare. Gli addetti della ricezione si accorgono che il visto del gruppo espira il 12 maggio, mentre il volo di ritorno è riservato per il 13 al mattino presto. La situazione di quelle piuttosto gravi, ma grazie all’aiuto del responsabile dell’agenzia, che non manca di sottolineare di aver fatto almeno 15 telefonate, e dopo un viaggio di tutto il gruppo all’aeroporto si riesce ad ottenere un prolungamento del visto di 24 ore. Così alle 01.30 tutti riescono ancora ad approfittare del letto dell’hotel prima della diana delle 05.00 e del trasporto all’aeroporto. È andata bene… altrimenti pendeva il rischio della clandestinità…

In letzter Minute sorgt ein Problem mit dem Gruppenvisum Schrecken und Aufregung: Ablaufdatum: 12. Mai / Abflugdatum: 13. Mai in der Frühe… Dank der Hilfe der Reiseagentur kann eine Verlängerung erhalten werden und die Gruppe kann nach einer sehr kurzen Nacht wieder abreisen. Ende gut alles gut…

Für uns geht die Reise weiter nach Tagikistan. Die zwei vorgesehen Etappen bergen drei Hürden: Ein Grenzübergang und zwei Tunnel, der zweite etwas makaber und wenig einladend gerne auch als ‚Todestunnel’ bezeichnet.

Beim ersten Grenzübergang (Bekobad) ist kein Durchkommen. Trotz den eingeholten Informationen in Tashkent ist er geschlossen und wir müssen auf einen zweiten ausweiche, der zum Glück nicht so weit weg ist. So kommen wir trotz allem noch relativ früh und vor dem Regen nach Istrafshan und finden in einem Hotel Unterschlupf. Auch die Motorräder kriegen ihr Zimmer…

Am Morgen machen wir uns auf in Richtung Hochgebirge und Tunnel. Es regnet nicht und wir kommen gut voran, durch eine Landschaft, die langsam die raueren aber schönen Züge der Gebirgslandschaft trägt. Die Lastwagenkolonne kündigt den ersten Tunnel an. Aus der Ferne machen wir eine Aufnahme, ohne dass uns der Rauch, der aus dem Tunneleingang strömt auffallen würde. Danach wird dessen Ursache klar werden. Wir wagen und hinein und überholen die stehende Kolonne der Lastwagen, die den Tunnel füllt bis wir zu einer Umfallstelle kommen. Zwei Lastwagen sind fast frontal zusammengestossen. Wir müssen etwa 20 Minuten warten und gehen an einer Luftvergiftung knapp vorbei aber dann sind wir endlich wieder draussen und können aufatmen. Man muss sich das Los der Lastwagenfahrer und der Hilfsleute vorstellen…

Auf der anderen Seite geht es chaotisch zu und her, aber irgendwie gelingt es uns zwischen Lastwagen und Schafsherden durchzuschlängeln und machen bald Pause an einer Tankstelle auf dem Talboden vor dem nächsten Aufstieg. Wenn dies der Vorgeschmack auf den ‚Todestunnel’ war, dann steht uns noch einiges bevor. Aber der Tunnel wurde offensichtlich so aufgemöbelt, dass von Todesgefahr keine Spur zu sehen ist. Der Strassenbelag ist recht gut und eine zwar miserable aber immerhin Vertrauen einflössende Beleuchtung stimmt zuversichtlich.

Wir überstehen auch ein Gewitter und am frühen Nachmittag erreichen wir Dushambé. Jetzt haben wir wieder eine Pause verdient und dann gilt es, uns den Motorrädern zu widmen. Sie haben auch den Service verdient.

 

Samarcanda, 12 maggio

Die Pension, die uns aufnimmt nach der langen Busfahrt von Bukhara nach Samarkand heisst Antica.. Antik war sie sicher einmal, heute ist sie einfach verlottert und, ehrlich gesagt, sie verdient nicht einmal einen Stern auf unserer Hotelbeurteilungsskala. Dass inzwischen der Regen die Sonne vertrieben hat trägt weder dazu bei, das Bild dieses ‚etablissement’ aufzupolieren, noch kann es unseren Frust in Grenzen halten. Einfach zum Vergessen. Die Umstände führen aber dazu, dass wir uns mit den Tatsachen abfinden. Wir werden die zwei Nächte schon irgendwie überleben… Der Frust ergibt sich ohnehin aus dem Gefälle zwischen Wirklichkeit und Erwartungen und letztere waren eben sehr hoch. Denn: Samarkand stellt den Höhepunkt unserer Reise dar und dies bestätigt sich anderentags voll und ganz. Wir kommen auf unsere Rechnung, Hotel hin oder her.

Samarkand hat selbstredend eine lange Geschichte, die wie ähnlich den bereits besuchten Chiwa und Bukhara, im Übergang vom ersten zum zweiten Jahrtausend vor allem von den Arabern und von den Samaniden geprägt wurde. Danach kam Amir Timur (vgl. die Seite Kultur), der hier 1369 seine Hauptstadt eingerichtet hat und damit auch die Basis eines grossen Reiches und einer grossen Kultur gelegt hat. Allerdings, wie Walter Benjamin sinngemäss gesagt hat: ‚Die Kultur wächst auf den Friedhöfen’. Timur, in bester mongolischer Tradition, ist auch ein Beispiel dieser an sich tristen Realität. Nicht lange nach dem Ableben des timurischen Reiches versank Samarkand ab dem 17. Jh. in die totale Bedeutungslosigkeit. Der Zahn der Zeit, unterstützt von jedwelchen Erdbeben, trieben die Zerstörung der nahezu magischen Welt voran, welche damals sowohl aus machtpolitischen und religiösem Antrieb wie aus Interesse für Kultur und Wissenschaft entstanden war. Zwar hatte hier auch der letzte Kahn seinen Sitz, der zuerst von den Zar toleriert wurde, dann vor den Sowjets flüchtete, aber die grossen Zeugen jener Kultur konnten die Kahnate wohl weder erhalten noch beleben. So gebührt weitgehend den Sowjets der Verdienst, diese Schätze der menschlichen Kultur zu altem Glanz zurückgeführt und uns zugänglich gemacht zu haben. Schon in den 20er Jahren, unmittelbar nach der Machtübernahme, haben sowjetische Archäologen und Wissenschaftler mit den Arbeiten zu einer umfangreichen Wiederherstellung begonnen.

Il Rigestan, letteralmente „Il paese della sabbia“ è un arido altopiano in Afghanistan, ma è anche la favolosa piazza centrale di Samarcanda su cui si affacciano tre Medrase, le scuole coraniche, le cui imponenti dimensioni sono espressione di una concezione architettonica armonica ed equilibrata: le due maggiori, identiche per volume e per i minareti posti ai lati, sono contrapposte, la minore invece fa da sfondo alla piazza e si propone con soluzioni diverse che conferiscono all’insieme le sue ordinate proporzioni. La piazza nella sua maestosità ispira calma e trascendenza e, in un qualche modo, invita a sospendere ogni rapporto con il reale.

Una delle tre Medrase, la dorata di Tilya Kori, lascia lo spettatore attonito: si ha l’impressione di essere veramente in un mondo magico e suggestivo,al cospetto di pareti decorate in modo magistrale e di cupole sospese che sembrano venirti incontro con migliaia di stalattiti.

All’interno delle scuole un nugolo di negozietti trovano spazio negli anfratti delle gigantesche mura e permettono agli artigiani di attirare l’attenzione dei turisti su svariati prodotti, fra cui non solo i classici tappeti e gli scialli di seta, ma anche le ceramiche, gli strumenti musicali, …

Samarcanda venne prescelta da Amir Timur quale capitale del suo regno, il che trova oggi conferma in un mausoleo dalle dimensioni straordinarie, decorato con toni argentei che fanno da contrapunto alla Madrasa dorata.

Samarcanda venne prescelta da Amir Timur quale capitale del suo regno, il che trova oggi conferma in un mausoleo dalle dimensioni straordinarie e decorato con toni argentei che fanno da contrappunto alla Madrasa dorata.

E ‘Le mille e una notte’?, viene da chiedere. Essendo di origine soprattutto persiana, a Samarcanda non se ne trovano molte tracce. Comunque qualcuna grazie alle affascinanti danze di una scuola di ballo le abbiamo scovate…

 

 

Bukhara, 10 maggio

Chiwa è un’oasi nel deserto del Qizikum. Se la nostra abituale rappresentazione di un’oasi consta di un bel gruppo di palme attorno ad una sorgente che forma uno stagno, allora dobbiamo rivederla velocemente: prima di raggiungere il deserto vero e proprio in uscita dalla cittadina sono da percorrere quasi un centinaio di chilometri, e di strada tutt’altro che gradevole. Il bus pur rallentando sovente per evitare le buche più profonde non ha certo rispetto per le membra ormai fragili del nostro attempato gruppetto di turisti. Buona parte della strada costeggia il fiume Amurdayo che un tempo porta acqua al lago Aral, oggi per più di due terzi prosciugato a seguito di quella chi vene considerata una delle più grandi catastrofi ecologiche provocate dall’uomo. Il tutto ebbe inizio in epoca staliniana con lo sviluppo di un ampio sistema di irrigazione per un’agricoltura finalizzata soprattutto alla produzione di cotone. Oggi si cercano rimedi, ma trovarli non è facile in quanto le piantagioni dipendono dall’acqua melmosa e ricca di minerali che scende dalle alture dell’’Himalaya.

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Sguardo sul fiume Amurdayo e sul Turkmenistan

Il fiume coincide in parte con il confine verso il Turkmenistan. Strano e difficilmente comprensibile rapporto quello che si è instaurato dopo il 1993 tra i due stati cosiddetti ‘fratelli’ sotto il dominio sovietico. Si potrebbe parlare di gelo siberiano… Basti evocare che agli uzbeki che vogliono visitare i propri parenti in Turkmenistan è richiesto il visto d’entrata e per i Turkmeni è praticamente impossibile viaggiare all’estero. Come se a noi per andare in Austria occorresse il visto…

L’Uzbekistan resta uno stato di polizia dall’impronta totalitaria, tuttavia vi si respira già un’aria gradevole e di relativa libertà. Se c’è un merito del regime è quello di aver difeso la separazione tra Stato e religione ed essere riuscito a contenere l’incidenza dell’islam che dopo l’indipendenza ha cominciato a riaffiorare attraverso tradizioni mai sopite completamente, nemmeno sotto la repressione sistematica di 60 anni di dominio sovietico. Le donne non portano veli di sorta e in generale si percepisce una certa spontaneità, non diversa da quella di casa nostra, anche perché la polizia non si fa vedere. Gli schemi totalizzanti si avvertono semmai indirettamente, ad esempio attraverso le informazioni della guida, di origine russa, che non manca di evocare il presidente con sorprendente frequenza e benevolenza e di evidenziare gli effetti positivi dell’epoca sovietica (e russa…). Alla domanda di quale sia la sorte della figlia del presidente, processata in Svizzera per riciclaggio di denaro sporco, elude: nel merito non si avrebbero informazioni. Oppure al riguardo del disastro ecologico del lago Aral evoca una bizzarra teoria di movimenti tettonici che farebbero defluire l’acqua nel mar Caspio… Per il resto perla molto bene il tedesco, dimostra perizia nelle vicende storiche e artistiche e ci racconta molte storie a sfondo morale, in parte riprese da Le Mille e una Notte. È interessante notare come le sue spiegazioni siano sovente tese a dimostrare le qualità del modo di vivere della vecchia Unione Sovietica, fondato sui valori interiori e sull’uguaglianza di classe… Un atteggiamento ad un tempo profondamente nostalgico e pedagogico-morale.

Nach 8 Stunden Busüberfahrt von Chiwa erwartet uns am Rande der Altstadt von Bukhara ein bereitwilliger Kofferträger, der gegen ein angemessenes Trinkgeld gerne seinen Dienst tut. Die engen und staubigen Strassen sind nicht einladend, aber das Hotel, wie viele davon durch die Renovation von alten Behausungen entstanden, überrascht uns: Der Innenhof ist adrett und sauber genauso wie die Zimmer und das vorwiegend jugendliche Personal bedient uns sehr zuvorkommend und freundlich.

Bukhara war ein wichtiger Knotenpunkt auf der Seidenstrasse und spielte dementsprechend während Jahrhunderten eine entscheidende Rolle, nicht nur für den Handel sondern auch in politischer und kultureller Hinsicht. Vorerst von den Arabern erobert, wurde die Stadt bald Sitz eines Emirats der Provinz Choresm, um dann sukzessive von den Samaniden, von den Mongolen und von den Timuriden besetzt, zerstört und wieder aufgebaut worden zu sein (vgl. die Seite Kultur). Ab dem 15. Jh. waren die Kahnate an der Reihe bis die Russen 1868 mit dem General von Kaufmann die Stadt eroberten und in die neuere Geschichte einführten.

Seit 1993 ist Bukhara Welterbe. Dem Touristen bietet sich ein ausserordentliches Reichtum an Sehenswürdigkeiten an. Insbesondere die vielen Medresen – die Choranschulen, es soll zur Blütezeit davon mehr als hundert gegeben haben – imponieren, zusammen mit dem grossen Minarett und den zahlreichen braunen, aus tonerdigen Backsteinen gebauten Kuppeln. Diese überdecken grösstenteils den Bazar wo überall die üblichen Waren angeboten werden. Darunter insbesondere bunte Teppiche mit bukharatypischen Mustern und scharfe Messer. Dank der umsichtigen Planung unserer Reiseleiterin, die aus Bukhara stammt, haben wir Gelegenheit, bei Familien die typischen uzbekischen Speisen zu geniessen, aber auch von Handwerkern und insbesondere von einem Miniaturmaler – der auch schon in der Bibliothek St. Gallen bei Renovationen tätig war und dort ausgestellt hat, aufgeklärt zu werden. Auch ein Marionettentheater gehört dazu.

Noch eine Randnotiz für die Mediziner und Philosophen: der Arzt und Gelehrte Avicenna stammte aus Bukhara.

Tashkent-Chiwa, 7 maggio

Der Weg nach Tashkent bietet kaum etwas erwähnenswertes… Eine Ebene, die mehr oder weniger intensiv landwirtschaftlich genutzt wird und wo sich die effizienten Bewässerungsanlagen aus sowjetischer Zeit heute noch bewähren. Tashkent selber ist eine grosse Millionenstadt, die nach dem verheerenden Erdbeben von 1968 wiederum mit sowjetischer Effizienz zu grossen Teilen neu und mit grossen Parkanlagen konzipiert und wieder aufgebaut wurde. Innerhalb weniger Monate wurden Wohnungen für 300000 Familien erstellt (Arpinien lässt grüssen…). Dafür zeugt ein grosses Denkmal, gleichsam Ausdruck des ebenso typischen wie protzigen Realismus der sowjetischen Kunst.

Nachdem wir das obligate Taxi angeheuert haben (leider wollen die Openstreetkarten auf dem Navi einfach nicht greifen…), landen wir ebenfalls in ein Relikt aus der sowjetischen Epoche: Hotel Uzbekistan. 17 Stockwerke, die eigentlich abbruchreif wären, aber nach wie vor ihren Dienst zugunsten von durchschnittlich betuchten Touristen leisten. Dafür gibt es in einem Abstellraum nicht nur genügend Platz für unsere Motorräder, die eine Woche pausieren werden, sondern wir geniessen auch eine eindrückliche Aussicht auf den Hauptplatz, wo der neu entdeckte Held Uzbekistans, amir Pamur, und  Mittelasiens seinen Auftritt hat. Unsere Reiseleiterin vermutet, dass er nur darauf wartet, bis der neue an die Reihe kommen wird. Denn: in letzter Zeit wechselten sich dort doch einige Prominente ab, angefangen beim Statthalter der Zar, gewisser von Kaufmann, selbstredend deutscher Abstammung, über Stalin, Lenin bis zu Marx u. Engels. Seit 1993 gebührt nun die Ehre dem Amir Timur (vgl. Kulturseite), der diese zumindest wegen seiner dem Gengis Kahn in nichts nachstehender Grausamkeit redlich verdient hat. Immerhin baute Timur, auch Tamerlan genannt, ein grosses Reich auf, das von 1365 bis 1509 überlebte, und konnte deshalb willkommenerweise aus der Mottenkiste der Geschichte ausgegraben werden, als es darum ging nach der Unabhängigkeit neue Helden für eine neue nationale Identität dienstbar zu machen.

 

Otfried muss sich sofort mit dem Motorrad abgeben und macht sich auf der Suche nach einer Werkstatt, um ein grobes Problem zu lösen: Die Flüssigkeit aus dem hinteren Bremssattel ist ausgelaufen und wir haben den Eindruck, die Sache könnte noch gravierender sein. Er wird glücklicherweise fündig und wir können bei Renzo, der mit der Gruppe von der Schweiz anreist noch rechtzeitig Ersatzteile bestellen. Die Gruppe kommt dann in der Nacht darauf müde und froh an: Ich gehe mit der Tourleiterin, Lina, am Morgen um 02.00 auf den Flughafen, und tatsächlich kommen wir so um 05.00 ins Bett. Ich bin glücklich und beruhigt, Graziella und alle anderen sehen zu können.

Mit den Ersatzteilen eilt Otfried morgens früh wieder zur Werkstatt, wo man sich nicht nur Mühe gibt sondern auch gute Arbeit leistet. Das Abmontieren der hinteren Achse zeigt es dann schonungslos auf: Das Hauptproblem ist sogar ein fast zu Schrott reduziertes Kugellager! Die Achse war vor der Abreise neu montiert worden. Wissen die Götter, wie dies bei deutschen Qualitätsprodukten nur geschehen kann. Nur: wo findet man ein neues Kugellager? Natürlich im Bazar! Auch nicht zu glauben! Aber moderne deutsche Technologie läuft jetzt mit einem Ersatzteil aus dem Bazar und einem Tag guter handwerklicher Arbeit. Wir sind alle froh und hoffen, dass es auch anhalten wird.

Die Gruppe wirkt zwar noch etwas müde und verschlafen, aber der erste Arbeitstag wird in Angriff. Nach der Rundfahrt in Tashkent, die uns auch in die schöne Untergrundbahn aus sowjetischer Zeit führt, bereiten wir uns mental auf den ersten Höhepunkt vor: Chiwa.

Nebenbei noch einige technische Infos.

Zuerst apropos Geld. Der offizielle Wechsel Euro-Sumo ist etwa 1 Euro zu 3000 Sumos. Auf dem Schwarzmarkt erhält man problemlosa das doppelte: 1 zu 6200!

Wie schon angedeutet, war die Reise bis nach Tashkent mit den 11500 zurückgelegten Kilometer spannend, lehrreich aber auch anstrengend, für Mensch und Maschine. Jedenfalls, wie bereits geschildert, für das Motorrad von Otfried. Auch die Reifen sind fast durch, immerhin müssen sie nur noch etwa 500 Km bis Urganch aushalten.

Besuchte Länder:              15
Km bis Tashkent:                              11423
Etappendurchschnitt:                                     368
Durchschnittgeschwindigkeit: 69.0
Durchnittsverbrauch:                                    5.4

Dopo le fatiche dell’arrivo notturno a Tashkent, il gruppo si gode un tranquillo volo fino a Urgench e il viaggetto in bus fino a Chiwa.

Chiwa, assieme a Bukhara e Samarcanda, una delle città più affascinanti sulla Via della seta, venne fondata nel nono secolo e divenne capitale del kahnato della Corasmia (da non confondere con l’impero della Corasmia, die poca precedente) nel 1592. Dopo essere stata distrutta nel 1740 dai Persiani, vien ricostruita a partire dal 1785, soprattutto le imponenti mura di cinta di 2.2 km. Dal1873 fa definitivamente parte della cerchia d’influenza russa a cui i vari Kahn si sottomettono, riuscendo così a sopravvivere fino alla rivoluzione russa (i Kahn, da Gengis Kahn, erano i governatori dei kahnati, territori dell’Asia perlopiù derivanti dall’impero mongolo. Venivano affiancati da un Vesir, una sorta di primo, ministro. Le figure sono ben note ai lettore de Le mille e una notte). Infatti il Kahn die Chiwa sarà il penultimo e morirà in Siberia deportatovi dai Sowjet, mentre l’ultimo riuscirà a fuggire in Afgahnistan e morirà nel 1947.

Chiwa ha un fascino tutto particolare, non solo per la sua storia, ma per la sua configurazione ridotta, del tutto simile ad una fortezza, e per i suoi colori che accostano il marrone dei mattoni e dell’argilla bruciata al verde-turchese delle cupole e dei minareti.

Grazie alla perizia della guida, il gruppo si trova a suo agio e le esigenze di sapere sulla storia e sull’architettura, ma anche sui costumi vengono pienamente soddisfatte.

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I Kahn, nella migliore tradizione mongola, si sono sempre profilati per la loro crudeltà. Ed è per noi quasi inimmaginabile pensare che hanno esercitato il loro potere fino agli inizi del secolo scorso. La decapitazione dei nemici o la tratta degli schiavi erano all’ordine del giorni e fuori delle mura della città vi era un vero e proprio ‘bazar degli schiavi’, proibito dallo zar nel 1873. Ma si dice che la compravendita continuò ancora fino all’avvento dei sowjets.

Una delle attrazioni di Chiwa, giorno per giorno trasformata in una sorta di grande bazar dove si vende un po’ di tutto, berretti di pelliccia come miniature in legno, è il minareto rimasto inconcluso per la morte del Kahn che voleva il minareto più grande del mondo… Poi, accanto all’harem, vi è anche il palazzo dell’ultimo Kahn: un coacervo di architettura islamica e russa – era stato più volte a San Pietroburgo.

Una nota per i matematici:  Chiwa è anche la patria di Al Choresma, colui che ci ha fatto sudare sugli algoritmi… Un indubbio fascino lo esercita anche l’harem, di dimensioni ragguardevoli, per una capienza di un’ottantina di ragazze, e con una camera da letto del Kahn invidabile…

 

Una storiella, fra le diverse raccontateci dalla guida, merita menzione. Con l’avvento dei Sowjets lo statuto delle donne venne parificato a quello degli uomini e ciò portò tra l’altro al pubblico rogo dei diversi veli. I Sowjet introdussero anche dei premi per le donne particolarmente prolifiche, ossia con almeno 10 figli. Il che suscitò le rimostranze degli uomini, decisi ad ottenere parità a loro volta. La proposta del saggio fu la seguente: gli uomini con 10 figli che gli assomigliano ricevono una medaglia d’oro, quelli con 10 figli di cui 5 gli assomigliano ricevono una medaglia d’argento, quelli con 10 figli e nessuno che gli assomiglia ricevono una medaglia di bronzo, per l’atteggiamento di ‘non ingerenza negli affari privati della moglie’!

 

Dall’Iran all’Uzbekistan, 3 maggio

Da Mushhad, uno dei grandi centri religiosi dell’Islam, ci spostiamo verso nord-ovest per raggiungere al confine con il Turkmenistan. Dopo una pianura che non offre niente di particolare, il paesaggio si fa più mosso, collinare e montagnoso per accompagnarci a Bajgiran, il paese prima del confine, dove è segnalata una stazione di benzina, ultima occasione per fare benzina a 30 centesimi. In effetti funziona, anche se la stazione di servizio è di quelle speciali, la benzina non al di sopra di ogni sospetto e per giunta un po’ più cara…

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Muniti di pazienza affrontiamo le procedure di transito, su cui tornerò più oltre…

Si è fatto in ogni modo abbastanza tardi e abbordiamo al discesa verso Ashkabat, la capitale, fiduciosi di poter trovare un Hotel. La vallata è piacevole e la strada abbastanza invitante, anche se ci sono molte tartarughe che oggi hanno deciso di attraversare la strada incuranti del pericolo e qualcuna ci lascia purtroppo il …carapace.

A costo di essere ingenerosi nei confronti della gente, dei siti storico-archeologici e del fatto che è stato il principale crocevia sulla Via della seta, il Turkmenistan non meriterebbe che una nota a piè di pagina. C’è da sperare che qualcuno, possibilmente il popolo o altrimenti Dio stesso in un momento di lucidità, faccia sparire questo regime che è verosimilmente da annoverare tra i peggiori ancora esistenti. A ragione si potrebbe anche obiettare che qui perlomeno non c’è guerra come altrove, anzi sussiste un relativo benessere, ma la storia, proprio anche quella dei regimi ex-sovietici, mostra come alla lunga il congelamento totale della libertà privi l’esistenza del suo senso. Il disagio si manifesta già alla frontiera, poi si fa intenso al primo impatto con il Turkmenistan ‘moderno’: una sorta di gigantesco arco che, ad una decina di chilometri dalla città, ci invita su una semiautostrada a quattro corsie, tutta tirata a lucido con i lampioni ai quattro lati e un colore prevalente: il bianco. Traffico inesistente. Più la città si avvicina, più il bianco si fa dominante, anche se abbinato al verde delle ordinatissime e pulitissime aiuole, e la strana sensazione di trovarsi in un luogo inverosimile cresce… Squadre di 4-5 donne, con lunghi vestiti dai colori nazionali verde e rosso-ocra, una specie di turbante e un foulard che protegge la bocca, scopano la polvere dai boulevard… Auto pochissime, quasi tutte bianche, quasi tutte della stessa marca e dello stesso modello, Toyota Camry. Il pensiero unico passa anche attraverso la macchina unica! Il presidente deve aver decretato anche questo. L’ambiente si fa vieppiù monumentale e uniformemente sfarzoso, dettato da palazzi grandi e brutti che costeggiano la strada. Ovviamente anche l’architettura è completamente uniformata… come lo sono i costumi, i comportamenti… Il tempo uggioso annuncia un temporale, il che non migliora le sensazioni…

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Da Wikipedia:

Il Turkmenistan è una repubblica presidenziale. Dopo il crollo dell’URSS e la conseguente indipendenza del paese, il potere fu preso dall’ex capo locale del sistema sovietico Saparmyrat Nyýazow, che ha detenuto la carica vitalizia di Presidente assoluto (Turkmenbashi, Padre dei Turkmeni) fino alla sua morte, avvenuta per infarto il 21 dicembre 2006. La dittatura di Niyazow è stata caratterizzata da un’impronta peculiarmente filosofica, basata sul Ruhnama, il Libro d’Oro, ove Niyazow scrisse le proprie teorie filosofiche e politiche, il cui studio è obbligatorio per accedere a qualsivoglia carica pubblica. In base a detti precetti, il popolo turcomanno deve preservare al massimo i propri costumi da eventuali corruzioni esterne. Da ciò derivano le leggi che vietano le acconciature di capelli e barbe non tipiche del Turkmenistan, le norme che vietano la diffusione di musiche e libri non turkmeni (tra cui l’opera lirica) e tante altre prescrizioni specifiche.

Il culto della personalità del Presidente è stato coltivato in modo massiccio, attraverso varie iniziative pubbliche. Tra queste: la costruzione in ogni città del Paese di statue d’oro raffiguranti il capo che indica il sole (attraverso congegni ad orologeria le statue sono in grado di seguire i movimenti solari); la modifica del calendario utilizzando nuovi nomi per giorni e mesi, tratti dai nomi della famiglia e della corte del Presidente; la diffusione capillare e iperbolica di immagini raffiguranti il Capo; l’esaltazione dei concetti di famiglia e clan del Presidente, anche attraverso l’inaugurazione di una politica matrimoniale (matrimoni d’alleanza) tra famiglie di alto rango dell’area.

Grazie a riserve di petrolio e di gas, ma anche in virtù di un’agricoltura imperniata soprattutto sulla produzione di cotone, è possibile la realizzazione di questi sfarzi che appagano i desideri e le smanie del presidente, ma creano, come detto, anche un relativo benessere, e, culturalmente e ideologicamente essenziale, un’atmosfera priva di qualsiasi libertà e diversità. Ho la sensazione che Aldous Huxley e George Orwell resterebbero piuttosto di stucco alla vista di una realtà degna di certi film futuristici…

 Fatichiamo terribilmente a trovare una camera d’albergo, perché sembra ci siano delle delegazioni straniere in città. Dopo averne passati una decina, finalmente una ragazza carina e gentile – ci sono anche queste! – si dà da fare e ci trova un hotel. 80 dollari per la camera: prezzo qui già quasi astronomico… In compenso, nella hall una piuttosto corpulenta signora di dubbia morale… insiste per accedere alla mia camera!

Contrariamente a quanto previsto, non ci fermeremo a Mary, nelle cui vicinanze c’è MERV, una delle città-oasi più antiche dell’Asia, importante crocevia sulla Via della seta: attraversiamo il deserto con una temperatura che raggiunge i 41 gradi, ma, sorpresa, essendo l’aria praticamente priva di umidità, non crea particolari problemi (perlomeno a me, mentre Otfried suda le pene del deserto…). L’hotel a Turkmenbat è presto trovato, visto che ce ne sono solo due: anche qui una gigantesca costruzione ricoperta di placche di marmo bianco: siamo gli unici ospiti assieme ad un turco che fa ‘casino’ fino alle due di notte… Per contro la ragazza alla ricezione è particolarmente carina e si da un gran daffare.

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Due cammelli spelacchiati…

Ripartiamo mentalmente preparati per un nuovo calvario doganale… che riusciamo a superare indenni dopo circa 4 ore, per poi raggiungere Samarcanda in serata. C’era l’idea di passare da Shahrisabz, città 80 km più a sud-est, nota per aver dato i natali a Timur (Tamerlano) conquistatore turco-mongolo e fondatore dell’omonimo impero, ma accorciamo, il tempo è un po’ tirato e dovremmo arrivare a Tashkent con un po’ di anticipo. Non solo per riposarci, ma anche perché la moto di Otfried ha il freno posteriore furi combattimento e in un qualche modo dovrà cercare di ripararlo. Arianna invece è perfetta, ad eccezione per il fatto che per un paio di volte ha deciso di coricarsi… come fanno i cammelli e come per i cammelli poi è difficile farla rialzare. Ne ho parlato con lei, ma devo ammettere che non aveva tutti i torti: la prima volta la cunetta era furi portata e la seconda volta, alla frontiera per l’Uzbekistan il fango ci ha giocato un brutto scherzo…

Noch eine Anmerkung zum Militär in Iran, bevor noch zu den Grenzübergängen zu berichten ist. Es gibt Reiseberichte worin von schauderhaften Erfahrungen berichtet wird, die sich in der iranischen Wüste zugetragen haben, nachdem Motorradfahrer unversehens in eine Militärzone mit eingeschalteten Videokamera eingedrungen sind. Nun, dies hat sich vor wenigen Jahren zugetragen, als die politische Lage wesentlich angespannter war. Und dennoch sei ein Anmerkung erlaubt: Man kann das eigen Unheil auch suchen! Unsere Erfahrungen, gemacht unter Einhaltung der normalen Vorsichtsmassnahmen, waren schlicht anderer Art. Nicht nur die Polizei war sehr freundlich, sogar die Soldaten sind bei einem Halt, zufällig in der Nähe einer Kaserne, zu uns gestossen und hatten nichts gegen eine Photo!

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Die Erfahrungen an den Grenzübergängen waren eindrücklich. Die Ausreise aus Iran gestaltete sich ziemlich rasch, aber dann kamen die Turkmenen an die Reihe. Ein deutsches Paar mit Motorrädern unmittelbar vor uns mussten sogar einiges mehr über sich ergehen lassen: ihr ganzes Gepäck wurde auf Waffen und Drogen durch sucht, und weil es ziemlich chaotisch organisiert war dauerte es eine Ewigkeit. Wir konnten hingegen unsere Taschen durch das Durchleuchtungsgerät lassen– so wie am Flughafen – und die Beamten hatten langsam auch genug… Danach wurde unsere Route genau abgesteckt und der Beamte, der sogar ein bisschen Humor übrig hatte, wies uns darauf hin, dass bei Nichteinhalten eine Busse von 1000 Dollar vorgesehen ist.

Jedenfalls mussten wir einige Dollars liegen lassen: z.B. eine Kompensation fürs Benzin. Da Benzin sehr billig ist wird von Transittouristen eine Kompensation verlangt, in unserem Falle von 27 Dollar. Nach 3.5 Stunden war es vorbei. Immerhin ist Bestechung hier unwahrscheinlich, etwa im Gegensatz zu Südamerika.

Zur nächsten Grenze. Die Turkmenen wickeln alles per Hand ab, die Uzbeken hingegen haben schon Computers in ihren alten Bureaus. Das macht die Sache nicht einfacher, ja gar komplizierter, denn die Computerformulare schlucken nur genaue Informationen. Und so lernen wir, dass man am besten die Daten genau vorbereitet, denn, ehrlich gesagt, die Aufgabe der Beamten ist auch nicht beneidenswert! Man stelle sich unsere Zollbeamten vor, die Dokumente auf Kyrillisch oder auf Parsi entziffern müssten. Wer gegen Schengen und Europa etwas hat, der ist wahrlich noch nicht weit gereist…

Die Beamtin, eine hochrangige, will noch meine Apotheke anschauen: immerhin durchsucht sie alles und sucht u.a. Schlaftabletten die verboten seien. Glücklicherweise checkt sie die Dormicum nicht… Und so sind wir nach 4 Stunden durch…

 

… Mashhan, 27 aprile

Das Hotel in Kroh ist weitum bekannt und hält, was es verspricht. Es ist schönes Gebäude mit einem ruhigen, langgezogenen und blumengeschmückten Innenhof und eine einladende Empfangshalle wo unzählige ihrer Freiheit beraubten Vögel zwitschern. Der Patron, ein Mann mit weissen Haaren und den Hang zur Zigarette, ist sympathisch und lässt sich gerne auf Gespräche ein, in die auch seine Lebenserfahrung einfliesst.

Eine Stunde Jogging in der Wüstenatmosphäre erlaubt mir, den Bewegungsapparat aber auch den Geist aufzulockern. Unter den aufgetauchten Gästen sind zwei Holländer, mit Guide, und eine iranische Familie. Mit allen lässt sich am Nachttisch nicht nur über das Reisen, sondern auch über die iranische Lebensweise reden und die Iraner, die aus Mshhad stammen, sind sofort zur Stelle, wenn es darum geht dort ein Hotel zu reservieren. Bald stellt sich auch Heraus, dass einer der Holländer Gé Stocks kennt: Zufälle der kleinen Welt…

 

Die Wüste überrascht uns am anderen Tag: Plötzlich mutiert die Farbe radikal und wir tauchen in eine weisse Welt ein. Beinahe traumhaft, als ob man im schneebedeckten Engadin wäre. Es ist eine Salzwüste, deren faszinierende Wirkung durch die schwachen Sonnenstrahlen noch gesteigert wird: Wir sind in einer weissen Wüste.

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Danach erscheint plötzlich eine halb verlassene Oase, die sich gerne als Photosujet anbietet. Hier lässt Otfried sein Händy fallen, was ihm 70 km Rückfahrt und eine Überbeanspruchung des Glücks beschert… Aber immerhin, er hat Glück und findet das Händy wieder.

Tabas wurde 1978 von einem Erbeben weitgehend zerstört. Der Wederaufbau klappte vorzüglich und heute kann man nicht nur eine schöne Moschee, sondern auch eine Parkanlage mit einem Wasserbecken bestaunen. Das Wasserbecken ist insofern interessant, als dahin das Wasser aus den sogenannten Quanats fliesst, unterirdische Kanäle, die in Iran sehr verbreitet sind. Die ersten seien in Azarbaidjan schon 1000 v.C gebaut worden. Man schätzt, dass es heute im ganzen Lande 125000 km solcher Kanäle hat.

Für die Wartezeit (Otfried ist sein Händy suchen gegangen…) offeriert mir eine Familie, trotz meiner unangemessenen Bekleidung (siehe unten), ihren Teppich.

Ein schönes Tälchen mit Bäumchen führt uns nach Gonabad. Das Hotel ist wirklich nur zum Übernachten… Und plötzlich kriegen wir Besuch… von der Polizei. Sie wollen eigentlich nur die Pässe kontrollieren, weil ich beim Einchecken nur die ID-Karte vorgewiesen habe und Otfried seinen Pass anch dem Ausfüllen des Formulars nicht mehr herausgeben wollte. Darob gerieten sie an der Reception offenbar in Panik. Die Sache ist in wenigen Minuten erledigt und die Politzisten, eine Frau und ein Mann, die kaum Englisch reden, grüssen freundlichst beim Abschied.

Torniamo un attimo sulla cultura iraniana. Oggi mi veniva da pensare che gli iraniani bisognerebbe inventarli se non esistessero già. Certo molte cose lasciano di stucco e sono soprattutto quelle legate all’Islam: difficile per noi immaginare come si possa concepire che ogni evacuazione del corpo, compreso il muco dal naso, sia impura e quindi si imponga di evitare qualsiasi contatto. Impossibile vedere un iraniano pulire il naso in pubblico… Certo, ci saranno state delle ragioni igieniche, come il venerdì per i Cristiani, ma che oggi certe regole vengano imposte in modo drastico… Eppure è chiaro: se si comincia a grattare da qualche parte poi l’edificio prima o poi arrischia di crollare. E questo gli Imam e i mullah lo sanno bene.

Comunque fa impressione essere fermati una decina di volte dalla polizia e solo per essere salutati o perché vogliono appagare la loro curiosità per le moto. Immaginiamoci qualcosa del genere in Europa… La cortesia e la generosità sembrano essere parte costitutiva della cultura e dell’essere di questa gente: lo straniero è semplicemente ospite. La gente singolarmente, ma, si ha l’impressione, anche il sistema vedono nello straniero qualcosa di particolare che merita a priori attenzione e simpatia, come già detto, prevalentemente disinteressata. Siamo lontani quasi anni luce dalle nostre culture europee e bisognerebbe riempire areoplani di Ticinesi, e non solo quelli addetti al turismo, e mandarli qui a imparare.. Sul comodino ho tre sacchetti di mandorle, pistacchi, noci, ecc. ricevuti così…. Però, come sempre c’è un però… La cortesia è spontanea nella gente, ma oi in contesti più professionali, ad esempio negli hotel (salvo quelli di alta gamma) o nei ristoranti tende a scomparire: puoi star lì seduto ad aspettare senza che a nessuno gliene freghi niente…

Mashad, città di due milioni di abitanti, nel nord-est al confine con il Turkmenistan e l’Afghanistan, è, assieme a Qom e Esfahan uno dei tre centri religiosi principali del paese. Oltre dieci milioni di pellegrini arrivano qui annualmente. Il centro religioso, un’area immensa di tre milioni di metri quadrati. È dedicato all’Imam Reza.

L’esperienza che facciamo qui è di quelle speciali. Dall’hotel, riservatoci, due giorni fa il taxi ci porta al centro già ben frequentato perché oggi è sabato (il giovedì islamico che precede la festa del venerdì). All’entrata tutti vengono controllati a causa del rischio di attentati, ci dicono. Così io devo consegnare la macchina fotografica, ma fortunatamente non il telefonino. Per contro i nostri vestiti sono a posto, visto che le T-shirt sono tollerate, mentre abbiamo i pantaloni lunghi richiesti. La persona chiamata apposta per darci i ragguagli si rivela essere un volontario che lavora per la gestione del centro religioso (ne incontreremo ancora: professionisti che vengono qui 6 ore alla settimana per contribuire all’opera pia…). Presici quasi per mano, ci porta al centro dove veniamo accolti da colleghi suoi e dal giovane Mullah, maestro, dotto nel Corano, penso uno dei capi della comunità. Tutti si districano bene in inglese, in particolare il Mullah che lo padroneggia con un evidente accento inglese. Abbiamo così la fortuna di poterci intrattenere per una buona ora con Mullah e colleghi: quasi una lezione di islam, tenuta però con estrema correttezza e affabilità da parte soprattutto del maestro. Gli altri perlopiù assentono.

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Mullah, supporti e ospite…

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Non è una caso che il termine Islam significhi nella traduzione verbale “sottomissione, abbandono, consegna di sé totale a Dio”. Nella discussione/lezione traspare con evidenza: il riferimento monoteistico a Dio è totalizzante. L’argomentazione del mullah è tuttavia differenziata, si rivela capace di una dialettica pregevole ed è aperto a qualsiasi tipo di domanda: ne faccio una serie, dopo, a mia volta, aver risposto in entrata alla domanda circa le nostre impressioni sull’Iran. Dico sì che siamo affscinati, ma che occorre pure distinguere, come nel teatro, ciò che appare sulla scena – la gente che si incontra – e quello che avviene dietro le quinte. La metafora ritornerà alcune volte. Emergono alcuni noti stereotipi, come la distinzione tra i buoni sciiti (e sunniti), quelli che si attengono al verbo del profeta nel Corano, e i meno buoni, così gli arabi che sono estremisti o tutte le categorie di terroristi dell’ultima ora. Ovviamente sono poi stati gli Irakeni ad attaccare… (il che è pur vero). Appare però anche la volontà di incontro, quantomeno sul piano religioso con il Cristianesimo, visto anche che il profeta si è espresso positivamente, aldilà di alcune differenze, diciamo, fondamentali (ad es. Cristo non sarebbe stato crocifisso e non si sarebbe immolato per la redenzione degli uomini, ma in un qualche modo è vivo e vegeto…) La mia osservazione che il rispetto reciproco sarebbe essenziale e più importante delle convinzioni religiose trova consenso, ma sullo sfondo della verità che può essere solo quella. Così tutti coloro che fanno parte della cerchia esterna all’Islam devono attendere di essere raggiunti dal messaggio…

Alla fine il Mullah ci offre un saggio dal Corano cantato e poi immediatamente tradotto in inglese. Proprio si tratta di uno dei passaggi dove il profeta sembra tessere le lodi dei Cristiani…

Peccato che gente intelligente e capace subisca il fascino del dogmatismo dottrinale, ma questo è il rapporto difficile tra potere e religione, ovunque…: Il povero Bacone soffre pene inaudite, analoghe a quelle di Prometeo…

Ad ogni buon conto l’esperienza è stata toccante e profonda. Lasciato il Mullah e l’austero locale, la guida ci fa fare il giro di parte del centro. Difficile non restare attratti da tanta solenne imponenza. È tutto un viavai di gente, soprattutto di donne invelate di nero. La gente sembra assumere una particolare spiritualità, al prezzo, mi pare, di lasciare fuori la spontaneità delle relazioni umane. Ma così deve pur essere, quando si cerca di entrare in contatto, per quanto mediato, con Dio.

Così, con un po’ di nostalgia diamo addio all’Iran. Ma penso che bisognerà tornare. Domani tentiamo di passare il confine per il Turkmenistan e torniamo nella sfera d’influenza russo-sovietica…

 

 

Il deserto, 25 aprile

Postille a Esfahan

  1. L’artigianato. Esfahan si vanta di avere il migliore artigianato del mondo arabo. Ci deve essere del vero: dal nostro hotel, un via che porta direttamente al Maydan-e Imam, lunga almeno un chilometro e tipo bazar, quindi in buona parte coperta, è occupata da piccole botteghe e laboratori di artigiani. Il ticchettio ritmato dei martelletti e delle punte utilizzati per trattare finemente il metallo accompagna chi l’attraversa. Si ha quasi la sensazione di essere in una borgata medioevale, non ci fossero motorette, scooter e anche macchine che non solo alterano l’atmosfera, ma mettono in pericolo quantomeno gli sprovveduti turisti. Miniature, vasi di ogni dimensione, porcellane, oggetti in rame, ma anche monili e collane vengono prodotti quotidianamente per essere venduto sul Maydan-e Imam alle frotte di turisti. I prezzi sono elevati, ma si tratta di prodotti artigianali in Europa assolutamente impagabili. La foto (mal riuscita… per i riflessi) della miniatura con l’immagine della carovana sulla via della seta ne è un esempio: prodotta da un artigiano noto negli ambienti a livello mondiale è venuta a costare, dopo lunga contrattazione, 50 euro.

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  1. La gente. Come ovunque nei confronti dei turisti è di una gentilezza incomparabile e perlopiù autentica, raramente interessata. Siamo lontani anni luce dai venditori arraffatori tipici ad esempio della Grecia. Qui una signora si scusa in inglese perché le macchine non rispettano i pedoni e in ogni caso ci si prodiga per dare una mano ai turisti. “Where are you from?”, “Welcome in Iran!” e “How are you?” (solo in Turchia uno si ostinava con l’americano “how are you today…”), sono le domanda di rito. Se la padronanza linguistica manca, chiudono sempre con un “thank you very much”, anche se sono loro in qualche modo ad averti dato l’informazione utile.
    All’indicazione “I’m Swiss” o anche “I’m German”, lo stupore è immediato. Sarà anche questione di circostanza, ma è manifesta l’ammirazione per i nostri paesi. In generale sono avidi di contatti con gli europei, ma direi con lo straniero in generale. Ci sa l’inglese “attacca bottone” dimostrando di avere un’idea dei paesi europei. Fra i giovani molti dicono di studiare all’università, anche se non mi è ancora molto chiaro che cosa ciò significhi…
    Sarah, la ragazza della ricezione, si manifesta molto aperta e saluta anche dando la mano (cosa non scontata!). Poi mi dice di aver iniziato a studiare l’inglese (all’università…). Sottolinea che la maggior parte della gente iraniana è “open minded”, ma purtroppo il governo è quello che è. All’idea di andare in Europa a studiare, con manifesta frustrazone: “proprio non sarebbe possibile”.

Anche lei, come una buona parte delle donne, è vestita all’occidentale, ma porta il velo. Fatta eccezione per quelle che vestono lo tschador, le donne sono graziose e, con il loro sorriso aperto e diretto, particolarmente affascinanti. Pare proprio confermarsi che quanto è nascosto, misterioso e proibito esercita un’attrazione particolare…

Ad ogni buon conto non manchiamo l’appuntamento fotografico prima di lasciare Efsahan…

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Sahar, Arianna e ‘giovane’ giramondo…

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Davanti a noi il deserto del Dasht e Kavir, o perlomeno la sua fascia a sud-est, per noi una sorta d’incognita. Le strade sono ben segnate e va pur detto che Arianna fa il suo dovere nel migliore dei modi, così come anche il mandrillo. Strane forme di comunicazione: mi capita di parlare a lungo con Arianna, l’ho convinta che bisogna tirare un po’ i remi in barca, altrimenti arrischiamo di non farcela ad arrivare al servizio pneumatici a Dushambe. Ci sono ancora quasi tremila chilometri e restano due millimetri di profilo… Dunque consumare il meno possibile, del resta beve anche poca benzina: ca. 5 litri al cento, anche se, mi dice, visto che costa poco (30 centesimi al litro) se ne potrebbe anche approfittare…

A Na’im non riusciamo a trovare la moschea. Ci fermiamo e immediatamente arriva il pronto soccorso. Un uomo simpatico telefona a suo fratello che, mi dice con parlata fluente, insegna inglese all’università… La traduzione è immediata e in pochi minuti veniamo guidati alla moschea. La più vecchia moschea esistente, data della fine del primo millennio. Anomala rispetto a tutte le altre, come ben mostrano le foto.

 

Beim Moscheenbesuch, die älteste noch existierende und radikal anders als die üblichen, führt uns ein älterer Herr, der uns spontan anspricht und sich als Museumsdirektor ausgibt. Tatsächlich ist der Gang in die unteren Niveaus des Gebäudes faszinierend, v.a. weil sie mit natürlichem Licht beleuchtet werden, welches aus Alabasterplatten durchdringt. Danach stellt sich heraus, dass der Direktor auch kommerzielle Interessen hat, weil seine Frau Teppiche webt. So sind wir bald bei ihm zu Hause bei Tee und Biscuits und v.a. allem können wir das Handwerk bestaunen: Ein Teppich, aus Baumwolle, Kamelhaar und Seide in der Grösse 2 x 1.5 m. verlangt von den akribischen Weberinnen 2000 bis 3000 Stunden Arbeit. Seine Frau ist gerade daran, einen derartigen Teppich für Touristen aus Australien anzufertigen. Der Versuchung einen solchen zu kaufen widerstehe ich schlussendlich und wir brechen auf Richtung Kroh. Die Wüstenlandschaft ist sehr abwechslungsreich, was auch auf die perfekt asphaltierte Strasse zutrifft, sodass auch das Fahren Spass macht. Die Temperatur erreicht 35 Grad, sie ist aber dank der sehr trockenen Luft erträglich. Eine Begegnung mit der Polizei ist der besonderen Art: Sie halten uns an, lediglich um unsere Motorräder bestaunen zu können und sind sich auch für ein Photo nicht zu Schade.

 

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Alberi, comunque soddisfatti, sfidano il deserto…

Esfahan, 25 aprile

Teheran lässt sich am besten mit  der Hilfe eines Taxi bezwingen. So fahren wir 15 km zum Preis von etwa 6 CHF durch den glücklicherweise noch nicht intensiven Morgenverkehr von einem Taxifahrer gelotst, der es sich nicht nehmen lässt an lebensgefährlicher Lage zu halten, um uns bei der Autobahn nach Süden zu verabschieden…

Bald treffen wir erstmals auf die Wüste. Wie alle Grossereignisse der Natur, so die Berge und das Meer, hat es auch die Wüste in sich, die ja lebt und keineswegs statisch ist: sie vermittelt ein besonderes, mitunter überwältigendes Gefühl. Man muss sich einfach erfassen lassen…

An einer Raststätte machen wir Pause uns essen etwas. Die UNterhatung mit dem älteren Ehepaar aus Shiraz ist angenehm. Sie verabschieden sich, aber nach einigen MInuten kommt die Frau mit einem SAck voller Früchet zurück… Iranische Freundlichkeit.

Fast 500 km und wir tauchen in die ersehnte paradiesische Stadt ein: Esfahan. Zwei Millionen Einwohner leben auf 1500 Meter Höhe und empfangen jährlich unzählige Touristen aus aller Welt, die von Ihren Wundern unwiderstehlich angezogen werden. Ihre Geschichte reicht auf die Achämeniden zurück, die sie bereits 3000 Jahren v.C. gegründet haben. Danach wechselten sich Araber, Seldjuken und Mongolen sukzessive ab, bis die Zeit der Safawiden kam (1501, vgl. die Seite Kultur), welche mit ihrem Reich, in etwa ähnlich mit der Renaissance in Westeuropa, die Moderne Zeit einläuteten. Ihnen verdanken wir besagte Wunder, die glücklicherweise uns noch heute ihre Faszination Preis geben.

Da ist vorerst der Maydan-e Imam mit seinen prächtigen Bauten, die die Vervollständigung der safawidischen Architektur darstellen. Abertausende von feinst bemalten und verzierten Fliesen prägen atemberaubende Bilder, nicht nur von den runden, sich am Himmel profilierenden Kuppeln, sondern insbesondere bei den unzähligen Archaden. Stalaktitenverzierungen, aussen aus Porzellan, innen aus Holz, wollen unseren Blick nicht mehr loslassen und rufen nach dem Objektiv der Kamera. Hoffentlich gelingt es, sie auch würdig zu erfassen… zusammen mit der Schulklasse… Einmal mehr also geben wir das Wort den Bildern…